Gaming-PC mit RDNA 4 unter 1.000 Euro: AM4 macht's möglich!

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Gaming-PC mit RDNA 4 unter 1.000 Euro: AM4 macht's möglich!
Quelle: PCGH

In Zeiten einer historischen Speicherkrise, welche durch eine exorbitant hohe Nachfrage aus dem gewinnbringenden KI-Segment ausgelöst wurde, müssen sich Spieler etwas einfallen lassen, um günstige Gaming-PCs zu bauen: AM4 macht's möglich!

In Zeiten einer historischen Speicherkrise, welche durch eine exorbitant hohe Nachfrage aus dem gewinnbringenden KI-Segment ausgelöst wurde und in denen Speicherkits mit 32 GiByte DDR5-6000 inzwischen 400 Euro und mehr kosten, müssen sich Spieler etwas einfallen lassen, um noch "günstige" Gaming-PCs zu bauen: Die altehrwürdige AM4-Plattform, welche 2017 erschienen ist, macht's möglich!

CPU: AMD Ryzen 7 5700X

Als Basis unseres Bauvorschlags für einen Gaming-PC auf Basis der AM4-Plattform dient der AMD Ryzen 7 5700X, der aktuell für 149 Euro bei Mindfactory erhältlich ist und mit 8 Zen-3-Prozessorkerne mit bis zu 4,6 GHz und 32 MiByte L3-Cache ein nach wie vor leistungsstarkes Fundament für einen günstigen Gaming-PC bietet.

AMD Ryzen 7 5700X

Mainboard: Gigabyte B550 Eagle

Das Gigabyte B550 Eagle ist bei Mindfactory derzeit zu einem Preis von 90 Euro erhältlich und bietet als ATX-Mainboard mit vier vollwertigen DIMM-Slots für bis zu 128 GiByte DDR4-Arbeitsspeicher, 1× PCIe 4.0 ×16 und 4× PCIe 3.0 ×16 sämtliche Eigenschaften, welche von einem günstigen Gaming-PC erwartet werden.

Gigabyte B550 Eagle

RAM: 16 GiByte DDR4-3200 CL16-18-18-38

Das G.Skil Aegis mit 16 GiByte DDR4-3200 und einer CAS-Latenz von 16 Taktzylen ist eine empfehlenswerte und bewährte Wahl und aktuell bei diversen Online-Händlern für 115 bis 120 Euro im Angebot. Insbesondere wenn die Wahl auf eines der offenen Betriebssysteme wie SteamOS, CachyOS oder Bazzite fällt, lässt sich mit diesem Speicherausbau nach wie vor hervorragend leben.

G.Skill Aegis mit 16 GiByte DDR4-3200 CL16

GPU: Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT mit 16 GiByte

Die Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT mit 16 GiByte stellt für aktuell 370 Euro den günstigsten sinnvollen Einstieg in die die RDNA-4-Generation dar, während die Versionen mit 8 GiByte gar nicht erst in Betracht gezogen werden sollten. Das aktuellste Featureset mit FSR Redstone ist ebenfalls mit an Bord.

Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT mit 16 GiByte

SSD: Western Digital WD_Black SN7100 mit 1 TB

Die Western Digital WD_Black SN7100 mit 1 TB ist eine schnelle und empfehlenswerte NVMe-SSD, welche über PCIe 4.0 ×4 angebunden wird und bis zu 7.250 MiByte/s lesend und 6.900 MiByte/s schreibend liefert. Die SSD wird momentan zu Preisen von 100 bis 125 Euro angeboten.

Western Digital WD_Black SN7100 mit 1 TB

Gehäuse: Be Quiet! Pure Base 501 Airflow Case

Das Be Quiet! Pure Base 501 Airflow bietet einem günstigen Gaming-PC ein stabiles Zuhause und bringt gleich zwei hochwertige Be Quiet Pure Wings 3 PWM mit einem Durchmesser von 140 mm zur Belüftung mit. Aktuell wird der Midi-Tower zu Preisen von etwa 80 Euro gehandelt und bietet viel Case fürs Geld.

Be Quiet! Pure Base 501 Airflow

Netzteil: Gigabyte UD750GM mit 750 Watt

Das Gigabyte UD750GM verfügt über ein vollmodulares Kabelmanagement und mit einer Nennleistung von 750 Watt über genug Reserven, um später einmal auf eine leistungsstärkeren Grafikkarte aufrüsten zu können. Der 120 mm messende Lüfter arbeitet semi-passiv, während die Zertifizierung nach 80Plus Gold für einen vergleichsweise effizienten Betrieb spricht.

Gigabyte UD750GM mit 750 Watt

Kühler: Arctic Freezer 36

Der Arctic Freezer 36 gehört zu den Standardempfehlungen im Preisbereich unter 30 Euro und bietet sehr viel Kühlleistung fürs Geld. Der kompakte Tower-Kühler hält den Ryzen 7 5700X mit seinen vier 6 mm messenden Heatpipes und seiner Direct-Touch-Technologie problemlos auf Temperatur.

Arctic Freezer 36

Aktuell würde der von uns vorkonfigurierte Gaming-PC auf Basis der AM4-Plattform unter 1.000 Euro kosten. Hierbei soll es sich allerdings nur um eine anfängliche Diskussionsgrundlage dienen: Wie würdet ihr ein solches System aufbauen?

Gaming-PC auf Basis der AM4-Plattform Quelle: PCGH

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    • Kommentare (84)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        alternativ, wer nicht auf die Steammachine warten will könnte sich die PS5pro nochmal genauer anschauen,
        da soll ein optimierter Refresh kommen, ... endlich nicht mehr so laut sprich erträglicher

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Da bin ich soundso gespannt, wie ne steammachine mit 1x120er Lü. so laufen wird.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        alternativ, wer nicht auf die Steammachine warten will könnte sich die PS5pro nochmal genauer anschauen,
        da soll ein optimierter Refresh kommen, ... endlich nicht mehr so laut sprich erträglicher

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Da bin ich soundso gespannt, wie ne steammachine mit 1x120er Lü. so laufen wird.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        um nochmal auf den Kollegen mit seinem 3700x zurückzukommen
        Da gibt es garantiert etliche Games wo die CPU bremst.
        (wenn ich mir den 3600 so anschaue und evtl. mehr Threads nicht helfen, dann ...)
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Hofnaerrchen
        Angesichts der Tatsache, dass in GPU-limitierten Szenarien (1440p und 4k) eine Zen3 CPU aller Voraussicht nach ausreichend sein sollte:
        Wir sollten vielleicht erstmal aufhören zu denken, dass die Auflösung irgendeinen Einfluss auf die CPU hat. Wenn die GPU limitiert, stellt sich die Frage nach der CPU doch erstmal überhaupt nicht. Dann stellt sich nur die Frage ob die GPU reicht oder nicht. Welche Rolle spielt da die Leistung der CPU? Was bedeutet also "in GPU limitierten Szenarien"? Ich kann jedes Szenario GPU limitiert gestalteten. In jedem Game, in jeder Szene. Wenn die GPU dann 25 FPS schafft, kann ich dann einen ollen i5 4460 behalten? Nö. Weil es unspielbar ist. Dann verschiebe ich die Regler und die CPU hat mehr zu tun.

        Wenn ein Zen3 in meinem Game, welches ich spielen will, nicht genug FPS generiert, ist er zu schwach. Völlig egal welche GPU ich nutze. Wenn die natürliche auch zu schwach ist, ändert das nichts daran, dass die CPU zu schwach ist.

        Völlig unabhängig von der GPU muss sich der Käufer die Frage stellen, welche CPU reicht für meine Bedürfnisse?

        Jetzt wo wir FSR und DLSS haben, haben wir es doch selbst viel mehr in der Hand, unsere Ziele zu erreichen. Ich kann dank FSR problemlos auf dem 4k OLED zocken, was nativ schwierig werden würde.

        Deine Aussage "in GPU limitierten Szenen" ist also eine nichtssagende Aussage. Welche GPU? In welcher Auflösung? In welchen Settings? In welchem Game? Mi welchem Ziel? In 4k mit einer RX480 in Battlefield 6 mit max Settings limitiert glasklar die GPU. In dem Szenario ist allerdings auch völlig irrelevant welche (moderne) CPU im PC steckt.

        Zitat von Hofnaerrchen
        Bei einer 5080 sind die Unterschiede minimal
        Stellst Du deine Regler immer alle auf max? Wer bestimmt, ob die Unterschiede minimal sind? Der Benchmark in 4k @ max Settings? Das ist doch quatsch.
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Angesichts der Tatsache, dass in GPU-limitierten Szenarien (1440p und 4k) eine Zen3 CPU aller Voraussicht nach ausreichend sein sollte: Kein Wunder! Auf einer anderen Techseite gibt's einen Vergleich zwischen 7600X und 9080X3D. Unter 1440p macht nur noch eine 5090 (im Vergleich, eine 4090 liefert evtl. ähnliche Ergebnisse) einen Unterschied. Bei einer 5080 sind die Unterschiede minimal, bei der 9070XT nicht-existent.

        Nun ist der 5800X langsamer als die 7600X, nichtsdestotrotz dürfte das Ergebnis bei modernen Titeln ähnlich ausfallen.
      • Von 7seven7
        KCD2 verwendet ganze 6,5GB
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