iFixit: Reparatur des iMacs mit Retina-Display ist schwierig
Der US-amerikanische Reparaturdienst iFixit hat den neuen iMac mit Retina-Display auf seine Reparaturfreundlichkeit getestet. Das Fazit fällt zwar eher negativ aus, doch nichtsdestotrotz weist das Gerät einige positive Eigenschaften aus. Hierzu zählen zum Beispiel austauschbare Komponenten wie SSD, Festplatte, Arbeitsspeicher sowie Prozessor.
Das Unternehmen iFixit wurde im Jahre 2003 gegründet und hat sich – wie es der Name bereits teilweise verrät – auf Reparaturen von elektronischen Geräten spezialisiert. Vor gerade mal drei Tagen wurde der neue iMac mit Retina-Display (5.120 x 2.880) gelauncht. Selbstredend haben die Experten von iFixit den neuen All-in-One-Computer bereits auf Herz und Nieren geprüft – zumindest hinsichtlich der Reparaturfreundlichkeit. Das Fazit fiel wie beim Vorgängermodell eher negativ aus. Um das geklebte Gehäuse öffnen zu können, was für einen Austausch des Displays zwingend notwendig ist, wird bereits ein Spezialwerkzeug benötigt. Des Weiteren gestaltet sich ein Austausch des 27 Zoll großen Displays voraussichtlich sehr teuer, da dieses mit dem Glas verklebt ist. Die beiden Komponenten bilden beim neuen iMac sozusagen eine Einheit.
Da Apple auf der Rückseite eine Wartungsklappe integriert hat, stellt das Austauschen beziehungsweise Aufrüsten des Arbeitsspeichers glücklicherweise kein Problem dar. Die PCI-Express-SSD, die Festplatte beziehungsweise SATA-SSD sowie der Prozessor lassen sich zwar auch austauschen, doch hierfür muss zuerst das Display entfernt werden. Dies ist natürlich mit einem gewaltigen Aufwand verbunden, für den einem Otto-Normal-Verbraucher aller Voraussicht nach das Know-how fehlt. Summa summarum erzielt der der neue iMac mit Retina-Display den Wert 5 auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 die bestmögliche Reparaturfreundlichkeit repräsentiert.
Quelle: iFixit

Auf- bzw. Umrüsten ist und war nie das Ziel von Apple. Das Ziel ist höchstens alle 4 Jahre ein neuer iProdukt zu kaufen. Wenn es Garatie Probleme gibt, ersetzt Apple in der Regel das Gerät.
Den ganzen Displayrahmen als ganzes tauschen ist die lohnkostenfreundlichste Methode.
Die verklebten Displayrahmen kann man ja sammeln und mit der nächsten Palette nach China schicken wo mit arbeiterfreundlichen Chemikalien der Kleber gelöst wird.
Wäre sicher möglich gewesen aber das ist dann teurer.
Reparaturfreundlich bauen kostet Geld.
Billiger bauen und im Einzelfall dann wegwerfen ist aus ökonomischer Sicht sinnvoller. Leider.
Wenn ein Display einfach verschraubt ist, kann der Techniker nur z.B. eine Stunde Lohnkosten ansetzen.
Ist das Gerät jedoch total verschachtelt und verklebt, so kann der Techniker weitaus mehr Arbeitszeit ansetzen.
Apple hätte das Gerät mit Sicherheit auch so konstruieren können, sodass eine Reparatur einfacher ausgeführt werden kann.
aber apple hatte es noch nie gern wenn ihre hw befummelt wird. das is ja ein konzept von apple, eine hardware, optimierte software. apple macht mmn auch nur sinn wenn man osx nutzen will.
Wenn ein Display einfach verschraubt ist, kann der Techniker nur z.B. eine Stunde Lohnkosten ansetzen.
Ist das Gerät jedoch total verschachtelt und verklebt, so kann der Techniker weitaus mehr Arbeitszeit ansetzen.
Apple hätte das Gerät mit Sicherheit auch so konstruieren können, sodass eine Reparatur einfacher ausgeführt werden kann.