Supercomputer Hermit: So soll er genutzt werden [Technik-Update]
Deutschland hat einen neuen Supercomputer. In Stuttgart wurde der Hermit genannte, schnellste zivile Rechner Deutschlands offiziell eingeweiht. Neben Großunternehmen sollen auch kleine und mittlere Unternehmen auf den Supercomputer zugreifen können - mit einem Pay-per-use Modell.
Update 27.02.2012: Am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wurde der schnellste Supercomputer Deutschlands, Hermit, eingeweiht. Er erreichte im Testbetrieb im November 2011 immerhin 831 Billionen Rechenoperationen im Linpack-Benchmark, was Platz 12 weltweit bedeutete. Die Rechenleistung wird von 37 Cray-XR5-HE-Racks bereitgestellt, in denen Opteron 6276 (AMD Interlagos) mit 16 Kernen und 2,3 GHz arbeiten. So kommt das System auf 113.644 Kerne in Summe. Insgesamt stehen 126 TiByte Hauptspeicher sowie 2,7 Petabyte Speicherplatz bereit. Weiterhin stehen 96 Serviceracks zur Verfügung. Die Energieaufnahme beläuft sich auf 1,55 Megawatt. Ein rund 1,5 Stunden langes Video von der Übergabezeremonie finden Sie nun am Ende des Artikels.
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Original-Artiklel vom 26.02.2012: Die Uni Stuttgart darf stolz sein: Der jetzt eingeweihte Supercomputer namens Hermit ist der schnellste Rechner in Deutschland sowie der schnellste zivil genutzte Rechner Europas. PCGH berichtete bereits über Hermit, heute wollen wir Ihnen zeigen, wie der aus AMD-Interlagos-Prozessoren aufgebauten Supercomputer genutzt werden soll. Das Motto der Maschine lautet "Automobil bis Energie, Umwelt bis Gesundheit". Damit wird schon klar, dass Rechenaufgaben aus verschiedensten Forschungsbereichen abgearbeitet werden sollen. Die Bedeutung der Computersimulation für die Produktentwicklung und die Erforschung neuer Verfahren und Methoden nehme stetig zu, so die Uni Stuttgart. Auch in der Industrie sei die Verfügbarkeit und Fähigkeit zur effizienten Nutzung von "sehr großen Rechensystemen" immer bedeutsamer.
Die Rechenleistung von Hermit soll demnach nicht nur Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden, sondern auch industriellen Partnern wie Porsche. Doch nicht nur große Unternehmen sollen vom Supercomputer profitieren. Dank eines Pay-per-use-Modells sollen gerade kleine und mittlere Unternehmen die Dienstleistung in Anspruch nehmen können. Man kann hier auf eine erfolgreiche Vergangenheit bei älteren Supercomputern zurückgreifen. Insgesamt verspricht man sich auch Abstrahlungseffekte für den Standort Stuttgart. "Mit der neuen Infrastruktur und dem Petaflopsrechner des HLRS auf der einen Seite und den drei neuen Forschungsgebäuden für VISUS, SimTech und das HLRS auf der anderen Seite wird die Universität Stuttgart zum mit Abstand führenden Wissenschaftszentrum für Simulation Technology in Deutschland und nimmt auch in Europa eine Spitzenstellung ein", so der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel.
Quelle: HLRS
Zusätzlich in der Galerie: Der Mini-Supercomputer von PCGHX-Community-Mitglied Zaucher

als kleiderschrank für lila hemden und dunkelgraue pullis?
@ Topic
Cooles Teil, würde ich auch gern mein eigen nennen und in meiner Sig. aufführen!
Grüße EDDIE