Nach dem Benchmark-Test von Resident Evil Requiem: Diese Hardware lohnt sich wirklich
PCGH hat fleißig Prozessoren von Core i7-2600K bis Ryzen 9 9950X3D und Grafikkarten von Geforce GTX 980 Ti bis RTX 5090 durch Benchmarks gejagt - unsere Empfehlungen für flüssiges Zocken bis hinauf zu 4K UHD mit wunderschönem Pathtracing.
Auf dieser Seite
- 1 RE-Engine jetzt mit Pathtracing
- 2 Auch alte Grafikkarten sind fit für Resident Evil Requiem
- 3 Pathtracing fordert, aber Frame Generation hilft deutlich
- 4 CPU-Hunger fällt moderat aus
- 5 Resident Evil Requiem überzeugt technisch
- 6 Preis-Leistungs-Tipp: PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2
- 7 Performance-Tipp: PCGH-Enthusiast-PC RTX5070Ti-Edition V2
- 8 Gamer-Luxus: PCGH-Extreme-PC RTX5090-Edition V2
- 9 PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Der lang erwartete neunte Teil der Hauptreihe von Resident Evil ist da: 30 Jahre, nachdem der erste Teil für die Playstation erschien, warten auf die Spieler erneut finstere Gänge, gnadenlose Gegner, knappe Ressourcen und das ein oder andere Rätsel, das es zu knacken gilt. Genauso wie sich die grafische Qualität weiterentwickelt hat, sind auch die Hardware-Anforderungen gestiegen. Wir beleuchten daher in diesem Artikel, basierend auf unseren Testergebnissen, über welche Hardware PC-Spieler idealerweise verfügen sollten und geben Empfehlungen für unterschiedliche Budgets.
RE-Engine jetzt mit Pathtracing
Zum Einsatz kommt abermals die RE-Engine, die erstmals bei Resident Evil 7: Biohazard eingesetzt wurde. Sie wurde allerdings fleißig weiterentwickelt und vermag es, eine ausgesprochen atmosphärische Grafik auf den Bildschirm zu zaubern. Die Entwickler von Capcom ermöglichen es, neben einer Darstellung mit klassischem Rasterizing nicht nur Raytracing hinzuzuschalten, sondern sogar Pathtracing zu nutzen, welches für die bestmögliche Optik sorgt, aber leider längst nicht auf jedem Gaming-PC (schnell genug) läuft.
Das liegt nicht nur an dem hohen Rechenaufwand, sondern auch am Hunger nach Grafikspeicher. Als wäre das nicht genug, erfordert die Nutzung von Pathtracing außerdem eine (möglichst aktuelle) Geforce-RTX-Grafikkarte. Sowohl mit Intel Arc als auch mit AMD Radeon muss man sich mit Raytracing begnügen.
Auch alte Grafikkarten sind fit für Resident Evil Requiem
Capcom hat das Spiel so gut optimiert, dass man auch auf alten und leistungsschwachen Grafikkarten gute Bildraten erzielen kann, zumindest sofern man sich auf klassisches Rasterizing beschränkt. So liefert in unserem Technik-Test von Resident Evil Requiem beispielweise eine 9 Jahre alte Geforce GTX 1080 Ti in Full HD bei maximalen Details ordentliche 58 Fps, eine ebenfalls 2017 erschienene Radeon RX Vega 64 schafft 57 Fps und eine Arc B570 erzielt bei gleichen Bedingungen 62 Fps. Selbst in WQHD liefern die Karten mit Ergebnissen zwischen 38 und 42 Fps eine Basis, die so gut ist, dass man mit gezieltem Detail-Tuning auch in dieser Auflösung gut spielbare Bildraten erzielen kann.
Mit Raytracing steigen die Anforderungen: Hier bewegen sich in Full HD bei maximalen Details plus 67 % Upsampling Grafikkarten wie die Geforce RTX 3070 (65 Fps), Radeon RX 6700 XT (63 Fps) und Arc B580 (60 Fps) im Bereich um 60 Fps. In WQHD fallen die genannten Grafikkarten auf 41 bis 43 Fps zurück, sind mit etwas Nachhilfe also auch dieser Auflösung gewachsen. Wer die 60 Fps in 4K UHD anpeilt, benötigt allerdings schon eine GPU der Leistungsklasse Radeon RX 7900 XTX, RX 9070 XT (jeweils 59 Fps) oder Geforce RTX 5070 Ti (65 Fps).
Pathtracing fordert, aber Frame Generation hilft deutlich
Die Königsdisziplin stellt Pathtracing dar, das die Darstellung noch einmal deutlich gegenüber Raytracing aufwertet, aber nur auf Oberklasse- und High-End-Modellen aus den Serien RTX 40/50 wirklich gut läuft. Selbst eine anno 2022 noch überragende RTX 3090 Ti erreicht bei maximalen Details mit DLSS @ Quality in Full HD nur 43 Fps, während eine RTX 5070 Ti mit 75 Fps sogar frech an einer RTX 4090 mit 71 Fps vorbeizieht, was definitiv eine Überraschung darstellt: In vielen anderen Spielen kann sich eine RTX 4090 schließlich sogar gegenüber einer RTX 5080 behaupten.
Die meisten Spieler, die mit Pathtracing liebäugeln, dürften aber wohl mindestens 60 Fps in WQHD anpeilen, was nur noch die RTX 5080 (62 Fps) und RTX 5090 (86 Fps) ohne Frame Generation schaffen. In 4K UHD fällt die RTX 5080 auf 35 Fps zurück, die RTX 5090 erzielt immerhin 54 Fps. Spätestens hier sollte man aber auch bei den Topmodellen über den Einsatz von Frame Generation nachdenken. Wir erzielten mit 2× FG auf einer RTX 5090 einen Leistungszuwachs von über 80 %, mit 3× MFG mehr als 150 % und mit 4× MFG über 240 % mehr Fps. Da nicht nur die Skalierung gut ist, sondern auch die Latenz gefiel, sollte man Frame Generation für Resident Evil Requiem auf jeden Fall mal ausprobieren.
PCGH rät übrigens zu 12 GiByte Grafikspeicher mit Rasterizing und 16 GiByte mit Ray- und Pathtracing. Ist weniger Speicher vorhanden, kann es - gerade nach längerer Spielzeit und bei höheren Auflösungen als Full HD - stellenweise zu Problemen wie Nachladerucklern oder unvollständig dargestellter Beleuchtung kommen. Mehr Speicher hilft auch, Frame Generation sinnvoll nutzen zu können, denn dieses Feature erhöht ebenfalls den Speicherbedarf.
CPU-Hunger fällt moderat aus
Wer einen älteren Prozessor nutzt, kann aufatmen: Resident Evil Requiem läuft auch auf Dinosauriern ordentlich, die mit vielen aktuellen Titeln zu kämpfen haben. Ein Core i7-4790K aus dem Jahr 2014 liefert beispielsweise 62 Fps, mit einem Core i5-10600K oder Ryzen 5 3600 kann man bereits über 110 Fps erzielen - zumindest bei klassischem Rasterizing. Raytracing fordert nämlich nicht nur die Grafikkarte, sondern belastet auch die CPU stärker. Selbst dann erzielt der 4790K aber noch 53 Fps und ein Ryzen 5 3600 sowie der Core i5-10600K liegen mit 87 bzw. 91 Fps immer noch im gut spielbaren Bereich.
Pathtracing drückt die Bildraten weiter auf 43 Fps (4790K) bzw. 69 Fps (10600K) und 73 Fps (R5 3600). Bereits beliebte Budget-CPUs wie ein Ryzen 5 7500F und Core i5-12400F (jeweils 100 Fps) oder Ryzen 5 5600 (89 Fps) sind aber auch der Pathtracing-Last gewachsen. Soll heißen: Dass man bei Resident Evil Requiem ins CPU-Limit läuft und nicht durch die Grafikkarte begrenzt wird, ist äußerst unwahrscheinlich, solange man keinen wesentlich älteren Prozessor oder spartanische Grafikeinstellungen nutzt.
Resident Evil Requiem überzeugt technisch
Starke Performance mit Rasterizing auch auf alter Hardware, schickere Grafik mit Raytracing mit moderatem Leistungsverlust und Top-Optik mit Pathtracing auf leistungsfähigen Grafikkarten - das neue Horrorspiel von Capcom holt dank gelungener Optimierung, guter Skalierung und modernen Features aus nahezu jedem PC das Optimum heraus. Schade ist allerdings, dass Pathtracing nur Nvidia-Nutzern zur Verfügung steht - dass z. B. Nutzern einer Radeon RX 9070 XT das verwehrt wird, was eine RTX 2060 nur stark ruckelnd darstellen kann, hätte nicht sein müssen.
Resident Evil Requiem bestätigt außerdem das, was PCGH bereits seit längerer Zeit predigt: 8 GiByte sind für moderne Grafikkarten nicht mehr angemessen, derartige Modelle sollte man im Regal stehen lassen. Im Folgenden gehen wir auf drei Systeme für unterschiedliche Budgets aus dem exklusiv bei Krotus Computer erhältlichen PCGH-PC-Lineup genauer ein. Diese halten wir aufgrund der verbauten Hardware für den Survivaltrip mit Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy nach Raccoon City für besonders gut geeignet.
Preis-Leistungs-Tipp: PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2
Wer die Mehrkosten von aktuell 230 Euro zum PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 verkraften kann, wird hier mit einer schnelleren CPU in Form des Core i5-14600KF anstelle des Ryzen 5 7500F und einer Geforce RTX 5060 Ti 16 GB anstelle einer Radeon RX 9060 XT 16 GB belohnt. Während der i5-4600KF zwar klar schneller agiert und mit forderndem Pathtracing durchschnittlich 137 statt 100 Fps erzielt, ist es vor allem die im PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 für 1.830 Euro verbaute Grafikarte, welche den Unterschied macht.
Während Radeon-Nutzer sich leider auf Raytracing beschränken müssen, steht mit einer RTX 5060 Ti 16 GB auch die Nutzung von Pathtracing offen, das die Grafik sichtbar aufwertet. PCGH-Benchmarks mit diesem GPU-Modell stehen zwar noch aus, gemessen an den mit anderen Modellen erzielten Ergebnissen dürften über 60 Fps in Full HD mit 2× FG aber leicht zu erzielen sein und sich auch in WQHD (mit 3× MFG) ausgeben lassen.
Performance-Tipp: PCGH-Enthusiast-PC RTX5070Ti-Edition V2
Der Ryzen 7 9800X3D im PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition für 145 Euro mehr wäre zugegebenermaßen zwar noch schneller, doch der hier verbaute Core Ultra 7 265KF liefert mehr als genug Leistung für Resident Evil Requiem: Sogar mit Pathtracing erzielten wir sehr gut spielbare 135 Fps und auch die im Benchmark-Test ermittelten P0,1-Fps von 107 Fps dürften selbst anspruchsvolle Gamer zufriedenstellen.
Spannend ist der PCGH-Enthusiast-PC RTX5070Ti-Edition V2 für 2.680 Euro aber vor allem deshalb, weil es sich um den günstigsten PCGH-PC mit Geforce RTX 5070 Ti handelt: Die Grafikkarte verfügt nicht nur über gute 16 GiByte, sondern liefert auch viel Rechenleistung. Die erzielten 65 Fps in 4K UHD mit Raytracing und maximalen Details bei 67 % Upsampling sind ein gutes Beispiel dafür, und auch die 54 Fps in WQHD mit Pathtracing (DLSS Quality) können sich sehen lassen. Dank des vollen DLSS-Feature-Sets der RTX-50-Reihe kann man bei Bedarf bis zu 4× MFG als Nachbrenner für die Bildrate nutzen.
Gamer-Luxus: PCGH-Extreme-PC RTX5090-Edition V2
Dieses 6.345 Euro teure Kraftpaket muss man sich leisten können, gar keine Frage. Dafür erhält man mit dem Ryzen 9 9950X3D den derzeit schlicht besten Prozessor, der die höchste Gesamtleistung im PCGH-CPU-Index bietet, da er eine Spitzenleistung in Spielen und Anwendungen liefert. In Resident Evil Requiem liegt er mit 180 Fps im Pathtracing-Benchmark gleichauf mit der Gaming-CPU Ryzen 7 9850X3D, kann aber sogar noch einen Hauch bessere P1- und P0,1-Fps erzielen, liefert also die noch etwas stabilere Bildrate.
Der Hauptgrund, warum PC-Spieler, die Resident Evil Requiem bestmöglich erleben möchten, zum PCGH-Extreme-PC RTX5090-Edition V2 greifen sollten, ist allerdings die leider teure, aber extrem schnelle Geforce RTX 5090: Diese Grafikkarte spielt in einer eigenen Liga und stellt die beste Wahl für die schönste Optik mit Pathtracing dar. Mit 54 Fps in 4K UHD mit Pathtracing bei maximalen Details und DLSS Quality hängt sie selbst eine RTX 5080 (35 Fps) und RTX 4090 (30 Fps) locker ab. Zwar würden wir angesichts unserer Testergebnisse immer dazu raten, Frame Generation mal auszuprobieren, mit 86 Fps in WQHD lässt sich aber beispielsweise schon sehr gut darauf verzichten.
Quelle: Krotus Computer
Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.
Was meinen Sie? Haben Sie vor, sich mit einem älteren Gaming-PC in Resident Evil Requiem zu wagen oder planen Sie, den Rechner für den Horrortrip aufzurüsten?
PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
Quelle: PCGH
Nach dem Benchmark-Test von Resident Evil Requiem: Diese Hardware lohnt sich wirklich
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

wer kennt sie nicht.
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Hier läuft was gründlich schief, wenn so ein Entry-PC >1,8k ein Schnäppchen sein soll!?
(da hilft die schöne Optik auch nicht weiter)
da würde ich nen Fuffi drauf legen für 9600X+9070XT (als Fertig-PC siehe Anlage)