PC-Markt: Es läuft weiter schleppend
Auf dem PC-Markt läuft es für die Komplettsystem-Anbieter weiter schleppend. Einig sind sich die Marktforscher darüber, dass die großen Drei ihr Heil vor allem bei den Geschäftskunden suchen werden und müssen, während der Rest gut beraten wäre, hier auch aktiver zu werden. Im Endkundenmarkt indes rechnet man nicht mit positiven Effekten.
Seit Jahren wird vom schrumpfenden PC-Markt berichtet und wenn dieser ein Quartal nur stagnierte, war man schon erfreut. Auch 2017 ändert sich nichts an diesem grundlegenden Trend. Das erste Quartal zeigt sich durchwachsen für die Komplettsystem-Anbieter. Wachstum hatte ohnehin keiner erwartet und je nach Auslegung sehen die Marktforscher einen schrumpfenden und bestenfalls stagnierenden Markt.
Nach den Zahlen von Gartner schrumpfte der Markt im ersten Quartal 2017 erstmals seit 2007 unter die Marke von 63 Millionen verkauften Einheiten. Nach Zahlen von IDC gibt es eine leichte Erholung im Vergleich zu 2012, was aber langfristig betrachtet auch nicht dazu reicht, eine Kehrtwende zu erkennen. Wie bei anderen Analysen sind die Unterschiede bei der abweichenden Erhebung der Daten zu suchen.
Dadurch, dass Gartner anders als IDC Ultramobile-Rechner in die Zahlen einrechnet, führt das zu unterschiedlichen Zahlen und auch Trends sowie zu unterschiedlichen Daten bei den Marktanteilen. Marktführer sind je nach Erhebung entweder Lenovo oder Hewlett Packard mit je um die 20 Prozent. Auf Platz 3 kommt stets Dell mit um die 15 Prozent. Danach folgen laut Gartner Asus, Apple und Acer mit je um 7 Prozent und laut IDC Apple, Acer und Rest mit ebenfalls je um 7 Prozent.
Recht eindeutig ist, dass man als Marktführer bei den Geschäftskunden gut aufgestellt sein muss und das sind die drei Großen in Form von HP, Dell und Lenovo. Genau dort sind für diese wie auch für alle anderen noch ernsthafte Wachstumschancen. Wenn Acer, Asus und Apple also wachsen wollen, sollten sie sich auf Geschäftskunden konzentrieren. Wobei Apple eine Sonderstellung innehat. Für den Endkundenmarkt wird weiter keine Wachstumsphase vorausgesehen.
Wer überhaupt nichts gebacken bekommt kauft Hofer / Aldi PC.
Naja, schon schade, dass der durchschnittliche Homeuser einfach keinen neuen Rechner braucht (wofür auch? Die meisten Standardaufgaben von PCs wie surfen etc. erledigen heute Handy, Tablets, TVs und wahrscheinlich demnächst schon Kaffeemaschinen und Wäschetrockner) und Büro-PCs von vor 10 Jahren theoretisch immer noch schnell genug für alle Office-Anwendungen sind ist zwar bedauerlich für die großen Hersteller, aber mehr sekundär was mit dem PC als Spieleplattform zu tun, tatsächlich steigen die Zahlen für Gamer-Equipment und hochpreisigere CPUs sowie GraKas etc., dem Komponentenmarkt gehts gut. Sekundär betrifft uns der insgesamt maue PC Absatz natürlich auch, weil die entwickelnden Firmen so weniger Geld insgesamt zur Verfügung haben, da allerdings Firmen wie Intel, nVidia oder Samsung beileibe nicht am Hungertuch nagen (und im Falle von Intel dank jahrelangem Quasimonopol kaum wirkliche Entwicklung betrieben haben) denke ich nicht, dass uns das jetzt irgendwie sonderlich negativ betrifft. Zumal die für uns wichtigeren Firmen ala nVidia und AMD ihr Heil nunmal in der steten Weiterentwicklung ihrer für Spieler gedachten Hardware suchen MÜSSEN.
So lange der Großteil der Verbraucher bessere Komponenten zum besseren Preis als beim Komplettsystem bekommt, werden wohl nur die schraubfaulen zum Fertig-PC greifen...
HALLO...AUFWACHEN!
Eine Firma oder den normalen PC-Nutzer interessieren keine Benchmarks, oder wie weit man so ein Teil übertakten kann.
Spielen wird der Normalnutzer in den allermeisten Fällen auf seiner Konsole oder dem Tablet/Handy und nicht am PC.
Daher wird sich auch für Jedermann auf dem Markt ein für ihn passender Fertig-PC finden lassen.
Schließlich ist der "powergamende Selberschrauber" wohl eher in der absoluten Minderheit und nicht der Mittelpunkt des IT-Universums.
Außerdem muß man nicht wegen jedem Grafikkärtchen gleich zum Händler rennen, nur weil es wieder etwas neues gibt.
Mein Schrauber-PC ist mittlerweile 5 Jahre alt und immer noch leistungsfähig genug, mit allen für mich wichtigen Anwendungen problemlos zu laufen.
Daher werde ich garantiert auch in absehbarer Zeit kein neues Gerät anschaffen, weder Selbstbau-, noch Fertig-PC.
So lange der Großteil der Verbraucher bessere Komponenten zum besseren Preis als beim Komplettsystem bekommt, werden wohl nur die schraubfaulen zum Fertig-PC greifen...
So lange der Großteil der Verbraucher bessere Komponenten zum besseren Preis als beim Komplettsystem bekommt, werden wohl nur die schraubfaulen zum Fertig-PC greifen...