Mifcom mit Wakü-PCs: Neue Konfigurationsmöglichkeiten fangen bei 5.400 Euro an
Fertig-PC-Anbieter Mifcom, der für so einige luxuriöse PCs wie der Streambox Ultra bekannt ist, erweitert den hauseigenen PC-Konfigurator um neue Optionen für eine Custom-Wasserkühlung - insgesamt 19.000 Kombinationen sollen es sein.
Der für seine extravaganten Komplett-PCs bekannte Münchner Hersteller Mifcom erweitert sein Portfolio um zunächst imposant klingende "19.000 Konfigurationen", wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung verlauten lässt. Gemeint ist damit das Angebot an wassergekühlten Workstations und Gaming-PCs, die sich ab sofort über den hauseigenen PC-Baukasten zusammenstellen lassen. Das Besondere dabei sollen ebenjene Flüssigkeitskreisläufe sein, die "exakt auf die vorgegebenen Anforderungen" zugeschnitten werden.
Der Online-Konfigurator selbst soll sich indes auch für Einsteiger ohne PC-Vorkenntnisse eignen, da nur "kompatible Produkte" integriert werden. Die Kühlkomponenten stammen von namhaften Herstellern, wie Mifcom verspricht - genannt werden etwa Corsair und EKWB. Als Einstiegsmodell unter den "Custom-WaKü-Konfigurationen" dient ein Rechner für happige 5.400 Euro, der unter anderem auf einen AMD Ryzen 7 7800X3D, 32 GiB DDR5-6000 RAM sowie eine RTX 4090 setzt. Weitere Optionen, etwa in einem Phanteks NV7-Gehäuse mit einem Intel Core i9-14900KS und 96 GiB DDR5-6400 RAM nähern sich mit wenigen weiteren Extras bereits der 10.000-Euro-Grenze an.
Diese Konfigurationen sind aber noch lange nicht die teuersten, die Mifcom auf Lager hat. In der Pressemitteilung werden zwei explizite Topmodelle genannt; etwa der "GetOnMyLvl"-PC, der in Kooperation mit dem wohl bekanntesten deutschen Streamer MontanaBlack entstanden ist und über den wir mitsamt Preisschild von 13.000 Euro bereits berichtet haben. Die Krone setzt aber die "Streambox Ultra" auf, die für außerordentliche 20.000 Euro über die virtuelle Ladentheke gehen soll. Dafür erhalten Käufer neben den jeweiligen Flaggschiff-Komponenten von AMD und Nvidia eine integrierte und wassergekühlte Playstation 5, eine Xbox Series X sowie eine Nintendo Switch, womit sich der Rechner als "4-in-1-Gerät für Streamer" bezeichnet.

Da man auch bei den Angebots-PCs den Konfigurator nutzen kann, haben wir die Konfiguration etwas umgestellt. Das Mainboard war einfach viel zu mächtig für den Kunden gewählt. Der wird im Leben das BIOS nicht freiwillig aufmachen wollen. Dafür gabs Budget für ein schöneres Gehäuse und RAM, der besser zur CPU passt. Der Kunde ist glücklich.
Diese High End Streamer PCs sind wahrscheinlich die Produkte mit denen Mifcom ihr Geld macht. Eine Kooperation mit Monte und schon springt noch mehr Geld für einen Namen raus (wer auch immer sich das antun möchte).
Wenn man unbedingt eine Wasserkühlung möchte ist das ja ok. Der Mitarbeiter, der die Rohre biegt, möchte für seine Arbeit ja auch bezahlt werden. Hard Tubes verlegen ist nicht für jeden was. Und bei so einem Nischenprodukt kann man sich das entsprechend Bezahlen lassen.
Würde mich auch interresieren, ob der PC mit bereits befüllten Kreislauf versendet wird, oder ob man die Kühlflüssigkeit zuhause in den Kreislauf füllen, und entsprechend entlüften muss.
Naja, der Pöbel kauft den Bausatz-Trabi aus Einzelteilen.
Andere lassen sich den fertigen vor die Türe schoffösieren.