Wassergekühlt bei Aldi: Medion Erazer Hunter X10 mit Core i9-9900K und Geforce RTX 2080 Super
Ende Mai veräußert Aldi zwei für den Discounter ungewohnt potente Gaming-Rechner. Im Medion Erazer Hunter X10 stecken beispielsweise ein Intel Core i9-9900K, den eine Kompaktwasser-Kühlung auf Temperatur hält, und eine Geforce RTX 2080 Super. Kostenpunkt: 2.599 Euro.
Komplett-Rechner sind nicht jedermanns Fall. Manch einer bastelt aus Prinzip lieber selbst, ist mit der Preisvorstellung nicht einverstanden oder den verbauten OEM-Komponenten. Mit dem Medion Erazer Hunter X10 liefert nun ausgerechnet Discounter Aldi einen High-End-Gaming-PC mit durchaus potenten Komponenten. Für 2.599 Euro winken eine Nvidia Geforce RTX 2080 Super von Zotac sowie Intels Core i9-9900K mit offenem Multiplikator, acht hochgetakteten Kernen und 16 Threads.
Den Hauptprozessor kühlt Medion über eine AiO-Wasserkühlung des Typs Alphacool Eisbär 120 in Kombination mit einem In-Win-Polaris-Lüfter. Von In Win stammt auch das Gehäuse: Modell 101 verfügt im Falle des Erazer Hunter X10 über einen beleuchteten Schriftzug an der Front, beleuchtete Lüfter und ein großzügig dimensioniertes Seitenfenster.
In puncto Speicher erhalten Käufer 32 GiB DDR4-RAM mit 3.200 MHz (effektiv) von Patriot, der passend zum Gehäuse mit einer RGB-Beleuchtung aufwartet. Für Daten stehen eine 1 TB große PCIe-SSD und eine 4 TB große Festplatte zur Verfügung. Beim Mainboard handelt es sich um das MSI MPG Z390M Gaming Edge.
Ein Seasonic Focus GX-750 übernimmt die Energieversorgung des Gaming-Rechners. Erwähnenswert ist, dass es sich hierbei um ein modulares Netzteil mit 80-Plus-Gold-Zertifizierung handelt. Auf Seiten der Anschlüsse bietet Medion unter anderem USB 3.1 Gen2 (Typ A und C), einmal HDMI und dreimal Displayport. Windows 10 Home kommt als Betriebssystem zum Einsatz.
Erazer Engineer X10 mit RTX 2070
Quelle: Medion/Aldi
Medion Erazer Engineer X10 für 1.199 Euro.
Deutlich preiswerter, aber entsprechend abgespeckt ist das Erazer Engineer X10 für 1.199 Euro. Medion bringt hier einen Intel Core i5-9400 (6 Kerne/6 Threads) mit einer MSI GeForce RTX 2070 Aero 8G zusammen. Als Mainboard dient ein MSI MAG Z390M Mortar - für Daten stehen eine SSD mit 512 GB sowie eine 1 große TB HDD bereit.
Mit 16 GiB DDR4-RAM (2.666 MHz effektiv) fällt der Arbeitspeicher im Vergleich zum Erazer Hunter X10 nur noch halb so groß aus. Mit dem Seasonic SSR-550FX kommt außerdem ein anderes Netzteil zum Zuge. Beim Gehäuse bleibt es zwar bei Marke In Win, allerdings hat sich Medion beim Erazer Engineer X10 für ein In Win 301 entschieden. Windows 10 Home dient erneut als Betriebssystem.
Erazer P15609 als Laptop für 800 Euro
Der letzte Rechner im Bunde ist das Erazer P15609. Dabei handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Notebook mit Intel Core i5-9300H; ein Vierkerner mit acht Threads und einem Takt von 2,4 bis 4,1 GHz. Dazu gesellen sich 8 GiB DDR4-RAM, eine 256 GB große SSD sowie eine Nvidia GeForce GTX 1650. Bestückt ist das Notebook zudem mit Bluetooth 5.0 und IPS-Technik, wobei das Display in Full HD auflöst. Aldi ruft 799 Euro für den Laptop auf - Windows 10 Home inklusive.
Mehr zum Thema: Medion Akoya E32006: Desktop-PC mit AMD Ryzen für 400 Euro
Alle drei Systeme werden ab dem 28. Mai in den Online-Filialen von Aldi Nord und Aldi Süd erhältlich sein. Wie berichtet hat Aldi Süd ab dem 28. Mai auch den Medion Akoya E32006 mit AMD Ryzen 3 3200G im Angebot. Dieser kostet 399 Euro und soll auch in den Filialen den Besitzer wechseln.
Quelle: Erazer Hunter X10 (Aldi Nord und Süd), Erazer Engineer X10 (Aldi Nord und Süd), Erazer P15609 (Aldi Nord und Süd)

Die Zotac Graka ist auf dem Bild erkennbar, steht aber nicht explizit im Angebot - man könnte also auch ne andere 2080 super beim Auspacken vorfinden.
Leistungstechnisch spielt es praktisch keine Rolle.
Die Frage ist daher komplett legitim, warum man auf den alten Sockel und die alten CPUs setzen sollte, wenn der neue Sockel und die neuen CPUs schon da sind,