MSI bringt sparsame Desktop-Systeme im Mini-Format für Küche, Wohzimmer und Büro
MSI zeigte uns zwei Prototypen der beiden neuen Komplett-Systeme, die Ende Januar verfügbar sein sollen. Wie bei aktuellen Netbooks kommen Atom-Prozessoren und Onboard-Grafik zum Einsatz. Daher eignen sie sich als Bürorechner, HTPC im Wohnzimmer oder als Internet-und Fernseh-System in der Küche.
MSI zeigte uns die ersten Prototypen seiner kompakten Neton-Serie. (Bild: PCGH)
Die Wind Netbox wird einfach per Vesa-Befestigung an einen TFT-Monitor geklemmt. (Bild: PCGH)
Das MSI Neton vereint Rechner und 18,5-Zoll-Display mit der 720p-tauglichen Auflösung 1.366 x 768 (Display integrated Device). Wie beim Eee Top von Asus (siehe Meldung "Asus präsentiert Eee Top mit Touchscreen") ist auch beim Neton eine Variante mit Touchscreen vorgesehen. Diese kommt allerdings erst später als im Januar. Sie unterscheidet sich bis auf das Touch-Display und die entsprechende Menüführung von MSI nicht von der Standard-Variante. Im Neton steckt der Atom N270 mit 1,6 GHz sowie Intels Onboard-Grafikchipsatz 945GSE samt der Southbridge ICH7M. Zudem bringt MSI 1.024 MiByte DDR2-RAM, eine 160 GiByte SATA-Festplatte, Gigabit-LAN sowie WLAN und einen schmalen Slot-In-DVD-Brenner in dem 65 Millimeter schmalen Gehäuse unter. Zwei Lautsprecher mit jeweils drei Watt und vier Ohm sowie eine Webcam sind ebenfalls in den Neton integriert. Einen DVB-T-Empfänger gibt es optional. Eine Fernbedienung ist vorerst nicht vorgesehen. Selbst unter Volllast soll das Display integrated Device maximal 30 Dezibel erreichen.
Der Neton wird mit Windows XP Home, Windows Vista Home Basic oder Linux angeboten. Die XP-Variante kostet rund 500 Euro. Die Version mit Touchscreen ist 100 Euro teurer. Die Preise für den Neton mit Vista oder Linux stehen noch nicht fest, die Linux-Variante soll aber natürlich günstiger sein als das XP-Modell.
Beim zweiten Modell Wind Netbox, handelt es sich hingegen um einen winzigen PC, der einfach an einem TFT-Monitor mit Vesa-Halterung befestigt wird - man nennt ihn daher Display attached Device. Auch hier kommen ein Atom N270 mit 1,6 GHz, Intels 945GSE-Chipsatz mit Onboard-Grafik und ICH7M-Southbridge sowie 1.024 MiByte DDR2-Speicher zum Einsatz. Die 2,5-Zoll-Festplatte fasst 120 GByte. Anstelle von Gigabit-LAN bietet die Wind Netbox lediglich einen 100er-Netzwerkanschluss. WLAN gibt es bei Bedarf. Das Display Attached Device misst lediglich 180 x 255 x 19 Millimeter, wiegt ein Kilogramm und säuselt laut MSI stets mit weniger als 20 Dezibel. Käufer haben die Wahl zwischen Windows XP Home oder Linux. Die XP-Variante kostet lediglich 270 Euro und soll wie das Neton ab Ende Januar verfügbar sein.


die leute die rezepte im internet raussuchen aber nicht asdrucken wollen
wer braucht einen pc in der küche?