Hewlett Packard: Stellenabbau in Deutschland trotz guter Zahlen

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Hewlett Packard wird in Deutschland Stellen abbauen. Insgesamt sollen 640 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Hewlett Packard: Stellenabbau in Deutschland Quelle: HP Hewlett Packard: Stellenabbau in Deutschland Allem anscheinen nach wird das Unternehmen Hewlett Packard Arbeitsplätze abbauen. Laut den Angaben des Online-Magazins Wirtschaftswoche werden 640 Stellen gestrichen. Weiterhin werden Verwaltungsaufgaben nach Indien und Osteuropa verlagert. Die Streichung von Arbeitsplätzen wurde bereits von der deutschen Geschäftsführung und dem Betriebsrat beschlossen.

Hintergrund: Gutes Quartalsergebnis
Hewlett Packard (HP) hat ein exzellentes Quartalsergebnis vorgelegt und so sogar die Erwartungen der Börsenanalysten übertroffen. Das zweite Geschäftsquartal des IT-Konzerns wurde mit 2,2 Milliarden US-Dollar Gewinn abgeschlossen (28 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal). Dieser Gewinn wurde aus 30,849 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert (13 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal). Damit scheint HP die Finanzkrise bereits weit hinter sich gelassen zu haben. Im nachbörslichen Handel reagierte die Aktie positiv, obwohl die Märkte derzeit sehr angespannt sind.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Objektivität lässt die Meldung vermissen. Denn ob und wieviel Gewinn HP nur allein in Deutschland erwirtschaftet hat, darüber schweigt sich der der hießige Artikel, wie auch der der WiWo, aus. Es wird nur vom Gewinn weltweit geredet.

        HP hat weltweit rund 321000 Mitarbeiter, nicht nur die knapp 10000 in Dtl., welche im Artikel der WiWo erwähnt werden. Den Gewinn des gesamten Unternehmens mit den Lohnkosten von gerade mal rund 3 Prozent der Mitarbeiter in Beziehung zu setzen, ist schlicht und ergreifend dümmlich.
        Bevor ich es vergesse: Leiharbeiter, Subunternehmer und Zulieferer wurden da noch nicht einmal mitgerechnet. Leisten diese Personen und Betriebe keinen Beitrag zum Erfolg von HP?

        Ganz abgesehen davon: Wenn die Produktion in anderen Ländern effizienter ist als in Deutschland, dann ist ein krampfhaftes Festhalten an diesem Standort nicht nur betriebswirtschaftlich unsinnig sondern volkswirtschaftlich auch eine ganz offensichtliche Fehlallokation von Ressourcen.

        Zitat von triddan
        Erinnert irgendwie an Nokia...
        Die Nokianummer kann ich langsam nicht mehr hören. Die Subventionen waren an Auflagen geknüpft, welche erfüllt wurden. Wo blieb deine/eure Sozialromantik, als sich Nokia entschloss das Werk in Bochum zu bauen statt in Finnland, wo es doch seinen Sitz dort hat?
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Objektivität lässt die Meldung vermissen. Denn ob und wieviel Gewinn HP nur allein in Deutschland erwirtschaftet hat, darüber schweigt sich der der hießige Artikel, wie auch der der WiWo, aus. Es wird nur vom Gewinn weltweit geredet.

        HP hat weltweit rund 321000 Mitarbeiter, nicht nur die knapp 10000 in Dtl., welche im Artikel der WiWo erwähnt werden. Den Gewinn des gesamten Unternehmens mit den Lohnkosten von gerade mal rund 3 Prozent der Mitarbeiter in Beziehung zu setzen, ist schlicht und ergreifend dümmlich.
        Bevor ich es vergesse: Leiharbeiter, Subunternehmer und Zulieferer wurden da noch nicht einmal mitgerechnet. Leisten diese Personen und Betriebe keinen Beitrag zum Erfolg von HP?

        Ganz abgesehen davon: Wenn die Produktion in anderen Ländern effizienter ist als in Deutschland, dann ist ein krampfhaftes Festhalten an diesem Standort nicht nur betriebswirtschaftlich unsinnig sondern volkswirtschaftlich auch eine ganz offensichtliche Fehlallokation von Ressourcen.

        Zitat von triddan
        Erinnert irgendwie an Nokia...
        Die Nokianummer kann ich langsam nicht mehr hören. Die Subventionen waren an Auflagen geknüpft, welche erfüllt wurden. Wo blieb deine/eure Sozialromantik, als sich Nokia entschloss das Werk in Bochum zu bauen statt in Finnland, wo es doch seinen Sitz dort hat?
      • Von madwings Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von XXTREME
        Ami´s die Heuschrecken der Welt.
        So ein blödes Geschwätz... in mehr als 2 Schubladen zu denken denken überfordert dich wohl? Solche und solche gibt es über all, fette Kapitalistenschweine und Aasgeier gibts in Deutschland und sonstwo auch. Sind also Deusche auch die Heuschrecken der Welt?

        Ihr Motzer macht's euch ja sehr einfach, immer den "bösen Amis" die Schuld zuschieben...
        Zitat von 7upMan
        Ich frage mich eher, wozu man einen Betriebsrat braucht, der den Abbau von 640 Arbeitsstellen einfach so zulässt. Mal ehrlich, die sollten als nächstes gehen (müssen).
        So sieht's nämlich aus. Eigentlich sollte ein Betriebsrat die Interessen der Arbeitnehmer schützen.

        Vielleicht fangen die Menschen ja nach der x-ten unsinnigen Wirtschaftskrise endlich mal an drüber nachzudenken, ob unser momentanes kapitalistisches Wirtschaftssystem wirklich das gelbe vom Ei ist.
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        entlassungen trotz erfolgsquartal, das sollte verboten werden. offenbar interessiert es nicht, dass diese arbeitsplätze für die betroffenen ihre lebensgrundlage darstellen... bei so viel menschenverachtender geldmacherei könnte ich kotzen.
      • Von 7upMan PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von butter_milch
        Kapitalisten = Heuschrecken. Um der Meinung zu sein, muss man kein Kommunist sein
        Außerdem sieht sie ja doch gaaar nicht übel aus...
      • Von Wendigo Software-Overclocker(in)
        Zitat von XXTREME
        Ich habe im Leben noch kein HP Produkt gekauft und das wird nach so einer Meldung mit Sicherheit auch so bleiben!!!....Genau Aasgeier, Ami´s die Heuschrecken der Welt.
        Naja, die Amis alleine sinds ja nicht. Informier dich mal über die Deutsche Bank. Dann weisste, warum die so viel Gewinn macht.
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