Günstigen Gaming-PC kaufen und mehr Geld für den Gaming-Monitor ausgeben? Das spricht dafür
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Wer sowohl einen neuen Gaming-Monitor als auch einen neuen Gaming-PC kaufen möchte, stellt sich womöglich die Frage, ob lieber mehr Geld in das eine oder das andere Produkt gesteckt werden sollte. Heute schauen wir uns an, was dafür spricht, lieber beim Gaming-PC zu sparen und dafür mehr Geld in den Bildschirm zu stecken.
Die Entscheidung zwischen der Investition in einen leistungsstarken Gaming-PC oder einem hochwertigen Gaming-Monitor kann für PC-Spieler eine herausfordernde Wahl darstellen. Immerhin spielen beide Komponenten eine wesentliche Rolle für das ultimative Spielerlebnis. Es gibt jedoch Szenarien, in denen es sinnvoll sein kann, eher in einen hochwertigen Monitor zu investieren und bei der restlichen PC-Hardware etwas zu sparen. Auf einige davon gehen wir im Folgenden näher ein.
Gründe, mehr Geld in den Gaming-Monitor zu stecken
- Nicht jedes Spiel braucht hohe Framerates: Spieler, die vorwiegend Titel spielen, die mehr von der visuellen Präsentation und weniger von der Rechenleistung abhängig sind, können von einem hochwertigen Monitor besonders profitieren. Spiele mit prächtiger Grafik und gemächlichem Spielablauf werden auf einem Monitor mit größerer Bildfläche, höherer Auflösung und besserer Farbdarstellung in ihrer vollen Pracht erlebbar, müssen aber nicht unbedingt mit dreistelligen Framerates laufen, um ihre Wirkung zu entfalten. Wir denken hierbei etwa an Strategiespiele, Adventures, Rollenspiele und Simulationen.
- Mehr Hertz, mehr Spielspaß: In E-Sport-Titeln und Multiplayer-Spielen kann eine besonders hohe Refresh Rate einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz bedeuten. Da viele Spieler im hektischen Geschehen aber ohnehin keine aufwendige Grafik wahrnehmen oder sogar bewusst die Detailregler auf das Minimum reduzieren, um eine möglichst schlichte Optik für mehr Übersicht zu erhalten, sinkt die benötigte Rechenleistung deutlich. Ein teurerer Gaming-Monitor kann in so einem Fall mehr Spielspaß bringen als ein Gaming-PC mit schnellerer Grafikkarte, solange das Spiel bei reduzierten Details zufriedenstellend läuft.
- Ein toller Monitor nutzt nicht nur in Spielen: Gerade wer mit seinem Gaming-PC nicht nur spielt, sondern beispielsweise auch Filme schaut, Bildbearbeitung betreibt oder im Home-Office nutzt, benötigt für diese Aufgaben meistens keine so hohe Rechenleistung wie aktuelle Spiele, profitiert aber stark von einer erhöhten Bildqualität, wie etwa einer größeren Bildfläche, einer höheren Auflösung und Pixeldichte oder natürlicheren Farben und besseren Kontrasten.
- Fortschritt bei Gaming-Monitoren: Ein weiterer Aspekt ist die Technologie hinter den Monitoren. Heutige Gaming-Monitore bieten Funktionen wie Nvidia G-Sync und/oder AMD Freesync, welche die Bildwiederholrate des Monitors mit der Grafikkarte synchronisieren, um Ruckler und Tearing zu vermeiden, wie sie mit bzw. ohne klassischem Vsync zwangsläufig auftreten. Solche Features verbessern das Spielerlebnis erheblich, selbst wenn die Grafikkarte des PCs nicht die allerbeste ist.
- Nach dem Aufrüsten ist vor dem Aufrüsten: Ein hochwertiger Monitor kann über viele PC-Upgrade-Zyklen hinweg verwendet werden, während PC-Komponenten tendenziell schneller veralten. Daher kann die Investition in einen guten Monitor eine langfristigere Wertanlage darstellen, da er auch mit zukünftigen PC-Systemen kompatibel sein wird.
Abhängig von der individuellen Situation gibt es also gute Gründe, lieber ein paar hundert Euro mehr in den Gaming-Monitor zu stecken als in den Gaming-PC - genauso wie für die gegenteilige Vorgehensweise, die wir demnächst an dieser Stelle beleuchten werden. Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei PC-Konfigurationen vor, die kein großes Loch ins Budget fressen und daher bei Bedarf mehr Reserven für einen guten Gaming-Monitor bieten als teure PC-Zusammenstellungen.
PCGH-Ratgeber-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Dubaro haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-Ratgeber-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal nicht Ihren Wünschen entsprechen, besteht in vielen Fällen die Option, die Konfiguration des PCGH-Ratgeber-PCs anzupassen, um sie optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie beispielsweise ein anderes Gehäuse auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
PCGH-Ratgeber-PC 900 Edition mit Ryzen 5 5600 + Geforce RTX 4060
Der Sechskernprozessor Ryzen 5 5600, der mit bis zu 4,4 GHz boostet, liefert ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und erreicht im neuen PCGH-CPU-Index 55,5 %, bei Spielen sogar 60,7 %. Diese CPU steckt kombiniert mit 16 GiByte DDR4-3600 RAM von Kingston Fury Beast auf einem Gigabyte B550M DS3H. Die Grafikdarstellung im PCGH-Ratgeber-PC 900 Edition leistet eine Geforce RTX 4060, die in ihrer Preiskategorie mit 28,3 % im PCGH-Grafikkarten-Index und 26,9 % im PCGH-Raytracing-Index überzeugt. Als Speicher dient eine 1 TB große Kingston-NV2-SSD, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 3.100 MB/s herkömmliche SATA-SSDs distanziert. Die Stromversorgung sichert ein 500 Watt starkes Be quiet! Pure Power 11 und das Endorfy-Ventum-200-Air-Gehäuse mit Glasfenster verleiht dem Ganzen ein ansprechendes Design. Dieser Gaming-PC, angeboten von Dubaro, wurde im Preis von 900 auf 800 Euro reduziert. Aktuell beinhaltet das Angebot zudem eine PCGH-Wärmeleitpaste Carbonite Ultra und einen Gutschein für ein PCGH-Sonderheft als kostenlose Zugabe.
PCGH-Ratgeber-PC 1500 Edition mit Ryzen 7 5800X3D + Radeon RX 7800 XT
Für ordentlich Dampf sorgt in diesem Gaming-PC ein Ryzen 7 5800X3D. Der 8-Kerner ist dank zusätzlich verbautem 3D V-NAND mit einem besonders großen Cache ausgestattet, der gerade in Spielen als Nachbrenner fungiert und auch die Energieeffizienz steigert. Der Prozessor bietet gemäß PCGH-CPU-Index 81,8 % der Gaming-Leistung eines Core i9-14900K. Der durch einen Be quiet! Dark Rock 4 gekühlten CPU stehen 32 GiByte DDR4-3600-RAM zur Seite (Kingston Fury Beast). Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Radeon RX 7800 XT, die viel Leistung und Speicher fürs Geld bietet - erst mit Raytracing dreht sich Spieß zugunsten der ähnlich bepreisten Geforce RTX 4070, die allerdings nur 12 statt 16 GiByte RAM mitbringt. Beim Mainboard handelt es sich um das Gigabyte B550 Gaming X V2, in dem wir die NVME-SSD Kingston NV2 mit 2 TB stecken. Die Energieversorgung übernimmt im PCGH-Ratgeber PC 1500 Edition ein 700 Watt starkes Be quiet! Pure Power 11, beim Gehäuse handelt es sich um ein Corsair 3000D RGB Airflow Black. Aktuell beinhaltet das Angebot zudem eine PCGH-Wärmeleitpaste Carbonite Ultra und einen Gutschein für ein PCGH-Sonderheft als kostenlose Zugabe.
Setzen Sie auf einen besonders hochwertigen Gaming-Monitor oder stecken Sie Ihr Budget doch lieber direkt in den Gaming-PC? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Entweder 144, 72,36 etc.
Was ich meine: das Bild ist "flüssiger" wenn ich z. B. 60 FPS habe und der Monitor mit 60 Hz läuft, als 60 FPS und die Hz-Rate steht auf 144 Hz, V-Sync dabei an (normales, nicht adaptiv).
Entweder 144, 72,36 etc.
Nur wenn du es so einstellst, dass unterhalb des vsync nicht synchronisiert werden soll, dann ist es eben auch da nicht synchron und du hast somit tearing.
Was ich meine: das Bild ist "flüssiger" wenn ich z. B. 60 FPS habe und der Monitor mit 60 Hz läuft, als 60 FPS und die Hz-Rate steht auf 144 Hz, V-Sync dabei an (normales, nicht adaptiv).