Gaming-PC für Hogwarts Legacy kaufen oder aufrüsten: Konfiguration & PC-Empfehlung

Möchten Sie einen Gaming-PC für Hogwarts Legacy kaufen oder den PC für Hogwarts Legacy aufrüsten, dann sollten Sie einige Aspekte beherzigen. In diesem Artikel erfahren Sie zum Beispiel, welche die beste Grafikkarte für Hogwarts Legacy ist oder wieviel RAM Hogwarts Legacy benötigt. Wir geben auf der Basis von eigenen Tests und Benchmarks Tipps für Aufrüster und Käufer auf der Suche nach einer ausgewogenen PC-Konfiguration für Hogwarts Legacy.

News Stephan Wilke
Gaming-PC für Hogwarts Legacy kaufen oder aufrüsten: Konfiguration & PC-Empfehlung
Quelle: PC Games Hardware/Be quiet

Möchten Sie einen PC für Hogwarts Legacy kaufen, dann stehen Sie vor der Wahl: AMD oder Intel beim Prozessor? AMD Radeon oder doch eine Nvidia Geforce als Grafikkarte? Wir gehen diesen Fragen im Folgenden auf den Grund und geben Ihnen Kaufempfehlungen, damit Sie zum besten Gaming-PC für Hogwarts Legacy gelangen, den Ihr Budget hergibt. Wie Sie wahrscheinlich wissen, besteht die PCGH-Redaktion aus begeisterten PC-Schraubern und Gaming-Enthusiasten, welche Tag für Tag Spiele und Hardware mit Benchmarks und Tests intensiv prüfen. Auf dieses Know-How greifen wir seit mittlerweile 15 Jahren auch zurück, um nicht nur die beste Hardware für Aufrüster zu bestimmen, sondern auch ausbalancierte Gaming-Rechner zusammenzustellen, die Sie als Inspiration nutzen oder auch direkt erwerben können. Daher geben wir Ihnen im Folgenden Tipps, falls Sie Ihren PC für Hogwarts Legacy aufrüsten möchten. Zusätzlich haben wir aber auch Empfehlungen, falls Sie einen Gaming-PC für Hogwarts Legacy mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis kaufen möchten.

Benötigt Hogwarts Legacy einen High-End-PC?

Hogwarts Legacy wird zwar bisweilen als Hardware-Fresser bezeichnet, diese Einstufung ist aber grundsätzlich nicht korrekt. Es stimmt zwar, dass das auf dem Harry-Potter-Universum basierende Rollenspiel einen Nutzen aus sehr leistungsfähiger Hardware zieht und selbst mit einem High-End-PC unter bestimmten Voraussetzungen mal ruckeln kann. Möchten Sie außerdem die volle Grafikpracht erleben, welche das Spiel bietet, wozu auch Raytracing gehört, dann benötigen Sie auch tatsächlich einen guten Gaming-PC. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Hogwarts Legacy ein Spiel mit einem umfangreichen Optionsmenü ist, über das sich die Grafikqualität feinstufig justieren lässt. Hiervon sollten Sie Gebrauch machen, wenn das Spiel nicht zu Ihrer vollen Zufriedenheit läuft. Wie die offiziellen Systemanforderungen zeigen, reichen für den Einstieg bereits ein Core i5-6600 und eine Geforce GTX 960 - sowohl die CPU als auch die Grafikkarte sind bereits im Jahr 2015 erschienen und waren schon bei der Veröffentlichung nicht die schnellsten Komponenten. Mit einem derartigen PC sind aber lediglich 30 Fps in der Auflösung 1.280 × 720 vorgesehen!

  Minimum/Low Specs Recommended/High Specs Ultra Specs Ultra 4K Specs
  720p / 30 fps, Low Quality 1080p / 60 fps, High Quality 1440p / 60fps, Ultra Quality 2160p / 60fps, Ultra Quality
CPU Core i5-6600 / Ryzen 5 1400 i7-8700 / Ryzen 5 3600 Core i7-10700K / Ryzen 7 5800X Core i7-10700K / Ryzen 7 5800X
RAM 16 GiB 16 GiB 32 GiB 32 GiB
GPU GTX 960 4GB / RX 470 4GB GTX 1080 Ti / RX 5700 XT / Arc A770 RTX 2080 Ti / RX 6800 XT RTX 3090 Ti / RX 7900 XT
Speicherplatz 85 GB (HDD) 85 GB (SSD) 85 GB (SSD) 85 GB (SSD)

Wichtig zum Verständnis ist, dass sich die Leistung von Hogwarts Legacy in Zukunft noch verbessern dürfte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Spiel noch Patches erhalten wird, welche auch die Performance-Probleme angehen werden, welche das Rollenspiel noch plagen. Außerdem werden auch die Grafiktreiber noch für das Spiel optimiert. Haben Sie daher bei den folgenden Einschätzungen und Zahlen im Hinterkopf, dass sich noch im geringen Umfang Änderungen ergeben können. Wir werden den Artikel aktualisieren, falls sich relevante Änderungen ergeben.

Der beste PC für Hogwarts Legacy

Das beste System ist bei einem knappen Budget im Zweifelsfall immer das, welches man bereits zur Hand hat - falls sich Ihr Spielerechner mit ein oder zwei Komponenten für Hogwarts Legacy aufrüsten lässt, dann ist das also die sinnvollste Option. Möchten Sie einen Gaming-PC für Hogwarts Legacy kaufen und nicht selbst am PC schrauben, dann halten wir aus Preis-Leistungs-Sicht den PCGH-Ratgeber-PC 2300 Edition für eine sehr gute Wahl. Mit einem Core i5-13600K, einer Geforce RTX 4070 Ti, 32 GiB DDR5-5600-RAM und einer 2 TB großen SSD ist dieses System sehr ausgewogen und bietet in allen aktuellen Spielen eine tolle Leistung. Mit diesem Setup ist Hogwarts Legacy mit vollen Details inklusive Raytracing gut spielbar, zumindest bis zur Auflösung WQHD (2.560 × 1.440).

Für 4K/Ultra HD raten wir eher zu einem PC mit Geforce RTX 4080. Sie bietet nicht nur mehr Rechenleistung, sondern hat mit 16 satt 12 GiByte Grafikspeicher zusätzliche Reserven, die für extreme Auflösungen benötigt werden. Im derzeit günstiger angebotenen PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition kombinieren wir die zweitbeste Gaming-Grafikkarte auf dem Markt mit einem Intel Core i7-13700KF, sodass auch noch etwas mehr CPU-Leistung bereitsteht. Wie die restlichen von Dubaro angebotenen PCGH-Rechner lässt sich diese Konfiguration bei Bedarf während des Bestellvorgangs noch anpassen. Egal, ob es zum Beispiel ein auffälligeres Gehäuse mit RGB-LEDs, ein anderes Mainboard oder vielleicht doch eine Geforce RTX 4090 als die beste Grafikkarte für Hogwarts Legacy und andere Spiele sein soll - Sie haben die Wahl.

Die beste Grafikkarte für Hogwarts Legacy

Spielt Geld keine Rolle, dann ist die Geforce RTX 4090 ohne Zweifel die beste Grafikkarte - nicht nur, aber auch für Hogwarts Legacy: PCGH hat bereits getestet, dass die Karte unabhängig von der Auflösung schneller als AMDs beste Grafikkarte Radeon RX 7900 XTX agiert. Mit 8 bis 21 Prozent Mehrleistung dürfen Sie abhängig von der genutzten Auflösung rechnen - geprüft wurden Full HD (1.920 × 1.080) bis Ultra HD (3.840 × 2.160). Wird zusätzlich zu den maximalen Grafikdetails auch noch Raytracing für realistischere Schatten, Spiegelungen etc. aktiviert, setzt sich die Nvidia-Grafikkarte in den Auflösungen Full HD bis Ultra HD um 60 bis 162 (!) Prozent ab. Ausstehende Treiberoptimierungen durch AMD sollten das eindeutige Kräfteverhältnis nicht mehr umdrehen.

Möchten Sie beim Spielen von Hogwarty Legacy Raytracing nutzen, dann sollten Sie also nach Möglichkeit zu einem PC mit aktueller Geforce-Grafikkarte aus der Reihe RTX 4000 greifen. Die Modelle Geforce RTX 4090, RTX 4080 und 4070 Ti bieten die höchste Raytracing-Leistung am Markt. Eine RTX 4070 Ti mit 12 GiByte Grafikspeicher ist eine gute Wahl für Auflösungen bis WQHD inklusive Raytracing. Diese Grafikkarte kommt zum Beispiel beim PCGH-Ratgeber-PC 2300 Edition zum Einsatz. Für 4K bzw. Ultra HD sollte die Grafikkarte über 16 GiByte wie die RTX 4080 oder mehr verfügen. Auf dieses Modell setzen wir beim PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition.

Die beste CPU für Hogwarts Legacy

Verhält sich das Rollenspiel, das zeitlich vor der Schulzeit von Harry Potter angesiedelt ist, wie ein durchschnittliches Spiel, dann ist die Reihenfolge klar: Gemäß PCGH-CPU-Index ist der Core i9-13900KS derzeit die schnellste CPU für Spiele, knapp gefolgt vom Core i9-13900K. Dann folgen Core i7-13700K und Core i5-13600K - Letzterer bietet immer noch 90 Prozent der durchschnittlichen Gaming-Leistung des 13900KS und ist daher aus Preis-Leistungs-Sicht interessant. Generell scheint Hogwarts Legacy eher auf eine schnelle Grafikkarte angewiesen zu sein, wobei Raytracing nicht nur die GPU stärker fordert, sondern auch den Prozessor stärker belastet.


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Daher sollten Sie auch beim Prozessor nicht zu sehr sparen und einer Oberklasse-Grafikkarte auch eine adäquate CPU zur Seite stellen. Beim PCGH-Ratgeber-PC 2300 Edition kombinieren wir beispielsweise eine Nvidia Geforce RTX 4070 Ti mit einem Intel Core i5-13600K, beim PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition steckt neben einer RTX 4080 ein Core i7-13700KF im System. Als überdurchschnittlich CPU-intensiv scheint sich die Stadt Hogsmeade herauszukristallisieren. Mit einer der genannten Prozessoren sollten Sie aber auch hier im Normalfall über 60 Fps erzielen. Selbst erstellte CPU-Benchmarks sollten Sie in Kürze im Technik-Check von Hogwarts Legacy finden.

Wieviel RAM benötigt Hogwarts Legacy?

Die offiziellen Systemanforderungen sehen 16 GiB RAM vor, PCGH hat aber auch einmal einen Test mit 8 GiB durchgeführt: Damit startet das Spiel zwar, Spielfreude kommt aufgrund häufiger starker Ruckler aber keine auf. 16 GiB Arbeitsspeicher sind daher die sinnvolle Mindestmenge: Damit ist der Titel spielbar, PC-Spieler mit einem kleinen Budget kommen mit dieser Speichermenge aus. Auch in diesem Fall müssen Sie aber mit kleineren Beeinträchtigungen rechnen, da das Spiel einen recht großen Speicherhunger hat: 16 GiByte werden nach dem Spielstart voll belegt, Reserven gibt es keine. Nach Möglichkeit sollten Sie daher 32 GiByte RAM verwenden. Bei vollen Details, nativer 4K-Darstellung und Raytracing hat PCGH nämlich bereits eine Auslastung von rund 18 GiB beobachtet. Bei der Nutzung bestimmter Optionen wie DLSS 3.0 steigt der Speicherbedarf auf mehr als 20 GiB an.

Wichtig ist auch zu wissen, dass zusätzliche Daten im Arbeitsspeicher gelagert werden können, wenn der schnellere Speicher der Grafikkarte überfüllt ist. Sollten Sie Hogwarts Legacy gar mit einer integrierten Grafikeinheit spielen wollen - was offiziell nicht unterstützt wird und wovon wir mangels Leistung abraten - dann wird der Arbeitsspeicher automatisch stärker ausgelastet, weil derartige Lösungen über keinen eigenen Grafikspeicher verfügen. Bei den PCGH-Ratgeber-PCs setzen wir lediglich im Preisbereich bis 1.200 Euro auf 16 GiByte RAM, darüber werden stets 32 GiByte verbaut. Im PCGH-Ratgeber-PC 4000 Edition stecken sogar schon 64 GiByte Arbeitsspeicher. Für Hogwarts Legacy allein ist das überdimensioniert, aber Power-User und Creators wie Streamer und Youtuber haben dadurch satte Reserven für Multi-Tasking und semiprofessionelle Anwendungen.

Hogwarts Legacy: HDD vs. SSD

Offiziell reicht zwar eine Festplatte mit 85 GB Speicherplatz für das Spiel aus, wir raten aber dringend davon ab. Einerseits müssen Sie mit einer HDD mit höheren Ladezeiten und Nachladerucklern rechnen, andererseits sind SSDs in letzter Zeit so stark im Preis gefallen, dass Sie sich ein solches Laufwerk auf jeden Fall gönnen sollten und längst kein Luxus mehr ist. Eine SSD mit 240 oder 256 GB Speicherplatz gibt es heute bereits für unter 20 Euro und bietet genug Platz für Hogwarts Legacy und weitere Spiele.

Bei den PCGH-Ratgeber-PCs setzen wir durchgehend nur SSDs ein und zwar NVME-SSDs mit PCI-Express-Anbindung im M.2-Format. Diese Laufwerke sind vor allem beim Datendurchsatz noch einmal besser als gewöhnliche SATA-SSDs, die technisch auf rund 550 MB/s limitiert sind. Die ab dem PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition verbaute Samsung SSD 980 Pro mit 2 TB Speicherplatz ist hingegen beispielsweise für 7.000 MB/s Leserate spezifiziert!

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