Alienware Aurora mit Ivy Bridge Extreme: Extreme Aufpreise für schnellere Komponenten
Viele verbinden die Marke Alienware mit Extreme-Perfomance-Hardware, verpackt in Kunststoff-Spielzeug mit viel Geblinke. Auch die Aurora-Serie birgt einige Überraschungen und kommt in der Standardausführung für 1.299 Euro mit Core i7-4820k und Geforce GTX 760 - Fragezeichen gibt es bei den Aufpreisen für schnellere Hardware.
Alienware - der Name ist Programm. Denn die verbaute Hardware befindet sich auf dem höchsten Niveau zu oftmals dazu passenden Preisen. Mit einem hardwaretechnischen Update auf Ivy Bridge Extreme versucht man nun, die Aurora-Serie wieder schmackhaft und für Hardcore-Gamer den Desktop-Computer für CPU- und GPU-fressende Spiele aufleben zu lassen. In der Standard-Ausführung kostet ein Ivy-E-PC 1.299,- Euro - hier bleiben allerdings ein paar Fragen offen, vor allem, warum die möglichen Upgrades so teuer sind.
Bei der CPU ist vom Standard-PC aus ein Upgrade von einem i7-4820K auf einen i7-4930K für zusätzlich 400,- Euro möglich. Betrachtet man die Retailpreise, so kostet ein i7-4820K ca. 280 Euro, ein i7-4930K ca. 500 Euro. Das macht einen Unterschied von 220 Euro. Ähnlich sieht es bei der Grafikabteilung aus. Im Standardrechner ist ein Geforce GTX 760 enthalten, die im Handel ca. 200 Euro kostet. Wer eine GTX 770 haben will, soll 300 Euro Aufpreis bezahlen - für das Geld bekommt man schon fast eine GTX 770 im Retailhandel.
Ebenfalls unverständlich: In der Standard-Ausführung wird eine SATA-II-Festplatte mit 1 TB und 7.200 U/min eingebaut. Wer auf eine SSD upgraden möchte, in diesem Fall eine SSD mit 256 GB, der muss noch einmal zusätzlich 380 Euro berappen. Für das Geld könnten Sie sich zwei SSD 840 Pro-SSDs mit je 256 GB leisten.
Was ist zusätzlich an Hardware in der Standard-Edition enthalten? Neben 8.192 MB DDR3-Qud-Channel-Speicher auf 1.600 MHz gesellt sich neben der oben aufgeführten CPU und Festplatte noch eine integrierte CPU-Wasserkühlung und ein 875 W Netzteil mit hinzu. Windows 8 in der 64-Bit-Variante sowie ein 12x-DvD+/-RW-Laufwerk sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Immerhin.

Ich will die Preise jetzt nicht rechtfertigen, sie sind hoch. Darüber will ich nicht diskutieren. Es geht mehr darum, dass die Leute hier im Forum meistens sehr gute Hardwarekentnisse haben.
Viele von euch haben kein Problem einen PC zusammenzustellen, und auch einen Fehler zu finden, oder die Hardware diagnostizieren. Dass ein Vor-Ort Techniker in vielen Fällen schon am nächsten Arbeitstag mit Ersatzteilen, egal wo man in Europa ist, vor Ihrer Tür steht und den PC repariert, ist etwas, was für manche Leute umbezahlbar ist.
Geschweige den von einem Lebenslagen Telefonsupport und Software Unterstützung. Das Gehäuse ist einzigartig und man kann es auch problemlos upgraden.
Ein Vergleich:
Mann kann sich ein Bentley mit 600PS um 500.000 Euro kaufen, oder ein Nissan GTR für 100.000 mit derselben (oder auch besseren) Leistung. Dann geht das Auto Kapput. Beim Bentley bringt Sie Hubschrauber nach Hause, wo schon ein Ersatz Bentley vor der Tür steht. Beim Nissan fahren Sie mit dem Taxi nach Hause, organisieren ein Abschleppwagen und dann noch 1 Woche warten, biss es repariert ist.
Schlussendlich kann jeder entscheiden, ob man dass das Geld wert ist, oder nicht.
Bei Autos hast du eig. keine andere Möglichkeit
@Topic: Die Dinger können doch echt nur Leute kaufen die sich 0 mit dem Thema befasst haben. Sonst verbrennt doch keiner freiwillig so viel Geld
Naja bei Autos ist der Selbstbau nicht billiger, bei PC's schon.
Bei Autos hast du eig. keine andere Möglichkeit
Echt cool, dass ihr von der PCGH so unabhängig untersucht und bewertet - Top
Ich habe mir die Preise grade mal angeguckt. Das ist echt übel!!!