Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ist auch der Nachfolger des Alphaeon S2 ein bequemes und ergonomisches Sitzmöbel für Gamer?
Mit dem Alphaeon S3 präsentiert Tesoro das dritte Modell der für Einsteiger und Erstkäufer interessanten Gaming-Stühle der Alphaeon-Reihe. Mit einer bis 5 cm ausziehbaren Sitzerweiterung hat dieser ein Extra auf Lager, das bei seinen Vorgängern fehlte. Ob diese neue Sitztiefenverstellung den Sitzkomfort und die Ergonomie spürbar verbessern und ob auch der Tesoro Alphaeon S3 eine Empfehlung für sparsame Spieler ist, klärt unsere Sitzprobe.
Inhalt
- 1 Tesoro Alphaeon S3 im Test: Standardkonstruktion mit Abweichungen
- 2 Tesoro Alphaeon S3 im Test: Standfest, bequem und gute Stütze für den Rücken
- 3 Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ergonomisch, mit und ohne Lendenkissen
- 4 Tesoro Alphaeon S2 im Test - Fazit: Ein preislich attraktiver, durchaus bequemer und ergonomischer Gaming-Chair für den sparsamen Spieler
Der Hersteller Tesoro ist ein alter Hase im Gaming-Chair-Geschäft und präsentiert mittlerweile sechs verschiedene Sitzmöbel für Gamer auf der hauseigenen Webseite. Einerseits führt Tesoro mit dem Zone Balance (Link Preisvergleich / Link zum Test), dem Zone Evolution (Link Preisvergleich), dem Zone Speed (Link Preisvergleich) und dem Zone X (Link Preisvergleich / Link zum Test) vier nach wie vor erhältliche Modelle der Zone-Reihe im Portfolio. Andererseits hat man mit den beiden Alphaeon-Varianten Alphaeon S1 (Link Preisvergleich) und Alphaeon S2 (Link Preisvergleich) zwei Bürostühle im Rennsitz-Design im Angebot, die wie der hier getestete Alphaeon S2 (Link zum Test) einen attraktiven Preis und einer ordentlichen Ausstattung mit einem hohen Sitzkomfort sowie einer guten Ergonomie kombinieren.
Mit dem Tesoro Alphaeon S3 steht jetzt das dritte Modell der für Erstkäufer und sparsame Spieler empfehlenswerten der Alphaeon S-Reihe in den Verkaufsstartlöchern. Der kostet 250 Euro und ist damit zwar 30 Euro teurer als der Alphaeon S2. Er hat allerdings auch ein zusätzliches Extra zu bieten, das nicht zur Ausstattung des von uns mit 3,5 Sternen prämierten und einem Spar-Tipp ausgezeichneten Vorgängers gehört. Tesoro spendiert dem auch bei der Konstruktion und Art der Polsterung noch verbesserten Alphaeon S3 eine vom Peripheriespezialisten als "Sitz-Erweiterung" bezeichnete dreistufige Sitztiefenverstellung um 5 cm. Dieses Feature ist neu für einen Gaming-Chair, der über einen Standardaufbau mit Stahlrahmenkonstruktion verfügt. Ob diese Besonderheit den Tesoro Alphaeon S3 noch etwas bequemer sowie ergonomischer macht und ob auch das dritte Alphaeon-Modell Spar-Tipp-Potenzial besitzt, erfahren Sie in unserem Test.
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Standardkonstruktion mit Abweichungen
Quelle: Tesoro
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ist der preislich attraktive Nachfolger des Alphaeon S2 ein bequemes und ergonomisches Sitzmöbel für Gamer? (8)
Wie bei allen Gaming-Chairs im Preissegment zwischen 200 und 400 Euro, besteht auch die Grundkonstruktion des Tesoro Alphaeon S3 aus je einem Metallrohrahmen (Materialstärke: 1,5 mm) für den Sitz und die Lehne. In den sind Metallstreben mit verschiedener Stärke sowie Elastikbänder montiert. Dieser standardisierte Aufbau, bei dem die Polsterung von Sitz und Lehne nicht wie beispielsweise beim Backforce One/One Plus oder Gamechanger L/XL/Cobra Sport Edition (siehe Kaufberatung Gaming-Stuhl Test 2021) auf Formholzplatten aufliegt, ist mit nur wenigen Ausnahmen bei jedem Bürostuhl mit Rennsitz-Design zu finden. So liegt auch beim Tesoro Alphaeon S3 das mittelharte Kaltschaumpolster der um 150 Grad nach hinten neigbare Rückenlehne auf drei Elastikbändern und einer runden Querstrebe mit einem Durchmesser von 5,5 mm auf.
Bei der Sitzkonstruktion allerdings weicht der Tesoro Alphaeon S3 mit seiner dreistufigen, bis 5 cm ausziehbaren Sitzerweiterung von der Norm ab. Die ebenfalls mittelharte Polsterung der Sitzfläche ist zweigeteilt. Während der hintere Teil auf zwei Stahlstreben und zwei runden Querstreben aus Metall aufliegt, befindet sich der vordere, noch etwas härtere Teil des Sitzposters auf einem Aufbau mit zwei Längsstreben auf deren Oberseite eine verschiebbare Kunststoffplatte mit einer Arretierung angebracht ist. Mit dieser Konstruktion kann der vordere Polsterteil in drei Stufen um insgesamt 5 cm nach vorne geschoben werden. Die Lücke, die dabei zwischen den beiden Polsterteilen entsteht, macht sich beim Sitzen nicht negativ bemerkbar. Da liegt auch daran, dass die Dichte der Polster auf die verschiedenen Körperzonen (Gesäß/Oberschenken) abgestimmt ist.
Der hintere Teil des zweigeteilten Sitzpolsters, dessen Dichte auf das Gesäß abgestimmt ist, sinkt auf der Konstruktion mit den 4 Streben nur wenig ein und passt sich gut an dessen Form an. Das vordere Polster, auf dem die Oberschenkel aufliegen, fällt dagegen etwas härter aus. Es bietet der Unterseite der Oberschenkel einen angenehmen Widerstand, sinkt nur wenig ein und passt sich so gut an die Oberschenkelform an. Die Härte/Dichte des Lehnenpolsters ist ähnlich wie die des vorderen Sitzpolsters. Die Polsterung der Lehne passt sich ebenfalls ordentlich an die Form des Rückens sowie des Beckens an. Beide bekommen auf den Elastikbändern ausreichend Gegendruck und werden insgesamt gut gestützt. Wie bei Gaming-Stühlen des Preissegments bis ca. 300 Euro (z. B. Tesoro Alphaeon S2, 220 Euro oder Corsair T3 Rush, 280 Euro) üblich, verfügt auch der Tesoro Alphaeon S3 lediglich über eine einfache Wippmechanik, die nur in der Grundstellung (Sitzfläche 90 Grad) per Hebel blockiert werden kann. Eine erweiterte Wippfunktion mit verschiedenen Einraststufen, wie beim Tesoro Zone X/Zone Evolution oder gar eine Synchronmechanik wie bei Modellen mit Bürostuhlgenen, kann man bei einem Gaming-Chair für 250 Euro nicht erwarten.
Zur weiteren Ausstattung gehören die sogenannten 3D-Armlehnen, die sich in der Höhe sechsstufig verstellen lassen und um einen bestimmten Winkel nach links und rechts drehbar sind. Dazu kommen Bewegungsmöglichkeiten auf der horizontalen Ebene nach vorn und hinten. Dies ermöglicht eine individuell anpassbare Stütze für beide Unterarme, die durch die Möglichkeit, die Armlehnen, wie beim Tesoro Zone X oder dem direkten Konkurrenten Corsair T3 Rush auch nach links und rechts bewegen zu können noch optimiert würde. Dafür punktet der Tesoro Alphaeon S3 mit Extras wie der Lochmuster-Perforation an den Bezügen von Lehne und Sitz für eine bessere Belüftung sowie der bereits beschriebenen Sitzerweiterung. Gerade die Möglichkeit, die Sitzfläche um einen gewissen Weg nach vorne zu schieben zu können, gab es bisher nur bei Gaming-Chairs mit Bürostuhlgenen (Gamechanger L/XL/Corbra Editon, Backforce One Plus, Humanscale Freedom Headrest). Eine vollwertige Sitztiefenverstellung ist die Sitzerweiterung des Tesoro Alphaeon S3 jedoch nicht, da hier nur die ca. 37 cm breite Kontaktfläche dreistufig nach vorn bewegt wird. Dazu kommen noch aus PU gefertigte sowie leichtgängigen Lenkrollen mit 6 cm Durchmesser, die sich für harte und weiche Böden eignen sowie ein Nacken- und leicht keilförmiges, halbrunde Lendenkissen.
Die neue Sitzerweiterung des Tesoro Alphaeon S3 im Detail (Teil 2)
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Standfest, bequem und gute Stütze für den Rücken
Obwohl es sich bei dem Tesoro Alphaeon S2 um ein Einsteigermodell handelt, gibt es bei der Verarbeitungsqualität nichts zu meckern. Die Bezüge der Lehne und des Sitzes sind ordentlich mit farbigen Nähten vernäht, die Armlehnen sind nicht wackelig und obwohl Tesoro anders als beim Alphaeon S2 auf Dämmscheiben an den Befestigungsschrauben der Wippmechanik verzichtet, geht es bei den Rücken entspannenden Wippen geräuscharm zu. Wie beim Vorgänger, dem Alphaeon S2 sind auch die sehr stabilen Arme des aus lackiertem Stahl gefertigten Fußkreuzes ausreichend lang geraten. So kippt der Stuhl auch nicht nach vorn, wenn der Spieler mit maximal ausgezogener Sitzerweiterung das volle Körpergewicht auf den vorderen Bereich der Oberschenkel und somit auf das vordere Ende des Sitzes verlagert. Selbst bei der typischen Gamer-Haltung, bei der die Rückenlehne und die Kontaktfläche des Sitzes einem 90 Grad Winkel bilden und der Oberkörper sowie das Gesäß oft noch weit nach vorne bewegt werden, kommt es in hektischen Spielsituationen zu keinem Kippeln. Die Standfestigkeit des Tesoro Alphaeon ist also sehr gut und auch sein Aufbau geht nicht zuletzt dank der bereits vormontierten Armlehnen einfach und zügig vonstatten (ca. 45 Minuten für Ungeübte).
Quelle: Tesoro
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ist der preislich attraktive Nachfolger des Alphaeon S2 ein bequemes und ergonomisches Sitzmöbel für Gamer? (17)
Insgesamt sitzen Sie im neue Tesoro Alphaeon sehr bequem und die Sitzfläche ist mit 58,0/37,0 Zentimetern Breite (Außenmaß/Innenmaß) auch für Gamer ausreichend groß dimensioniert. Deren Beckenbreite und/oder Gesäßgrößen nicht der Norm entspricht. Dank der Sitzerweiterung beträgt die maximale Tiefe der Sitzfläche 63 cm. Daher könne auch Spieler mit längeren Beinen noch ergonomische und bequemer sitzen, selbst dann, wenn das 7,5 cm tiefe Kissen zur Lendenstütze zum Einsatz kommt. Die Tatsache, dass bei der Sitztiefenverstellung es Alphaeon S3 nur die Polsterung mit der Kontaktfläche für die Oberschenkel und nicht der komplette Sitz nach vorn bewegt wird hat jedoch einen Nachteil: Die Oberschenkel rutschen unabhängig davon wie breit sie ausfallen, seitlich von der Polsterung, sobald man diese auseinander bewegt. Im Gegenzug stützen die ca. 6 cm dicken Seitenwangen stützen das Becken und den vorderen Bereich der Oberschenkel gut und der leichte Kontakt wir auch bei einem breiteren Gesäß nicht als unangenehm empfundenen. Das ändert sich nur, wenn Gesäß und Becken stark von einer regulären Größe abweichen. Dann werden die Wangen trotz ihrer Polsterung drücken. Für schwergewichtige Spieler ist Tesoros Stuhl sicher nichts, darauf weist auch schon das geringe Maximalgewicht von 120 Kilogramm hin.
Bei einem regulären oder nur ein paar Kilo höherem Gewicht indes sinkt das Gesäß auf dem, mit einem perforierten und atmungsaktiven Bezug versehenen Polster der hinteren Kontaktfläche nicht zu tief ein und passt sich trotz der 4 starren und nicht elastischen Metallstreben im Sitz gut an die Form des Gesäßes an. Die 80 Zentimeter hohe und in einem Winkel von 90 bis 150 Grad verstellbare Rückenlehne stützt den Beckenbereich, die Wirbelsäule sowie den Schulterbereich (Breite auf Schulterhöhe: 56 Zentimeter) bis zu einer Gesamtkörpergröße von 1,80 Metern gut. Sind Sie jedoch größer als 1,80 Meter, ragt der Kopf zu hoch über die Lehne hinaus und die Schulterblätter drücken an den Wangen im Schulterbereich der Lehne. Die stufenlose Höhenverstellung mit einer Gasdruckfeder der Klasse 4 ermöglicht eine Sitzhöhe von 36 bis 44 Zentimeter, das reicht, um auch bei Spielern mit langen Beinen beim Sitzen einen 90-Grad-Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel zu ermöglichen.
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ergonomisch, mit und ohne Lendenkissen
Quelle: PCGH
Tesoro Alphaeon S3 im Test: Ist der preislich attraktive Nachfolger des Alphaeon S2 ein bequemes und ergonomisches Sitzmöbel für Gamer? (20)
Der Tesoro Alphaeon bietet eine gute Ergonomie, die allerdings nicht optimal ist. Für eine perfekte Ergonomie fehlt einerseits eine Lehne, die sich wie bei den Gamechanger-Modellen oder dem Backforce One (siehe Gaming-Stuhl Test 2021: Kaufberatung und Gaming-Chairs im Vergleich) dank eines stark konkav gewölbten Bereiches auf Höhe des Beckens, der Lende und der unteren Wirbelsäule optimal an den Rücken anschmiegt. Andererseits kann das mitgelieferte Lordosenkissen eine in die Lehne integrierte und wie beim oder beim Maxnomic MIG per Drehknopf oder den neuen Backforce One Plus mit zwei Drehreglern verstellbare Lordosenstütze nicht vollwertig ersetzen. Das mit Memory Foam gepolsterte Kissen ist aber nicht nur für Personen mit einer Körpergröße bis 1,80 und der zu den Oberkörpermaßen passenden Beinlänge eine sehr gute Stütze für die Lordose und den oberen Beckenkamm. Dank der vorhandenen Sitzerweiterung, kann das halbrunde, leicht keilförmige Lordosenkissen auch dann noch einsetzt werden, wenn die Beine des Spielers lang ausfallen. Beim Einsatz des Kissens wird das Becken leicht nach vorn geschoben, solange die Beine dadurch auch bei der maximalen Sitztiefe von 73 cm nicht zu weit über die vordere Kante der Sitzfläche hinausragen ist alles in Ordnung. Sollte der Abstand zwischen Kniekehle und Sitzflächenkante dennoch deutlich mehr als eine Hand breit betragen, empfehlen wir für eine bessere Ergonomie auf die Lendenstütze zu verzichten. Die mittelharte Lehnenpolsterung ist nämlich im Bereich der Lordose leicht konvex geformt, sodass dieser die Lende schon gut stützt.
Neben der mittelharten, sich auch ohne Lendenkissen ordentlich an die Wirbelsäulenform anpassenden, atmungsaktiven Kontaktfläche der Rückenlehne sowie der für größere Gesäße noch ausreichend groß geratenen Sitzfläche sind es auch die leicht verstellbaren Armlehnen, die dem Gamer eine ergonomische Haltung beim Sitzen garantieren. Lediglich die Tatsache, dass sich die 3D-Lehnen (D steht für Directions) auf der horizontalen Ebene nicht nach links oder rechts bewegen lassen, wird bei Spielern mit sehr breiten Schultern zum Problem. Kommen Sie allerdings mit den gegebenen Möglichkeiten die Position der Armlehnen zu Verstellen aus, können Sie die Unterarme sowohl in der typischen Gamer-Haltung als auch beim entspannten Sitzen bequem auf den leicht nachgebenden Kunststoffablagen auflegen und auf die Höhe der Tischplatte bringen.
Bildergalerie
Tesoro Alphaeon S2 im Test - Fazit: Ein preislich attraktiver, durchaus bequemer und ergonomischer Gaming-Chair für den sparsamen Spieler
Neben der Standardausstattung für Gaming-Chairs seiner Preisklasse verfügt der Tesoro Alphaeon S3 mit dem perforierten und luftdurchlässigen Bezug der Kontaktflächen sowie der Sitzerweiterungskonstruktion über nützliche Extras. Erstgenanntes Feature garantiert genauso wie die auf vier verschiedene Körperzonen abgestimmte Polsterhärte von Lehne und Sitz einen hohen Sitzkomfort. Die Änderungsmöglichkeit der Sitztiefe dagegen sorgt dafür, dass die durch die Form der Lehnenpolsterung und das Lordosenkissen bedingte gute Ergonomie auch Spielern mit längeren Beinen zur Verfügung steht. Da Tesoro für den Alphaeon S3 nur 250 Euro haben möchte, verleihen wir ihm unsere Spartipp-Auszeichnung, da er günstiger ist als seine direkten Konkurrenten Sharkoon Elbrus (280 Euro) und Corsair T3 Rush (280 Euro). Dazu gibt es eine Wertung von dreieinhalb Sternen.
| Modell | Alphaeon S3 (F720) |
|---|---|
| Hersteller/Vertrieb | Tesoro/https://tesorotec.com/dach |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2934161303 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 250,-/gut bis sehr gut |
| Ausstattung: | |
| Gesamthöhe (mit Basis) | Ca. 121,0 cm bis 129,0 cm |
| Breite (auf Schulterhöhe, auf Beckenhöhe)/Höhe Rückenlehne | Ca. 56,0 cm, ca. 50,0 cm/ca. 80,0 cm |
| Breite (Außenmaß, Innenmaß)/Tiefe Sitzfläche | Ca. 58,0 cm, ca. 37,0 cm/ca. 58,0 bis 63,0 cm |
| Gesamtgewicht | 23,5 kg |
| Material Fuss/Rollen/Rahmen oder Sitzschale/Polsterung/Bezug | Lackierter Stahl/Kunststoff (PU)/Metallrohr (Materialstärke (1,5 mm) mit 2 Stahlstreben, 2 runde Querstreben (Durchmesser ca. 5,5 mm) und 2 Längsstreben mit der Kunststoffplatte der Sitztiefenverstellung (Sitz) sowie eine runde Querstrebe (Durchmesser: ca. 5,5 mm) und 3 Elastikbänder (Lehne)/Kaltschaum/PU |
| Maximalbelastung (Gasfeder) | 120 kg (Klasse 4) |
| Wippmechanik/Syncromechanik | Einfache, nur in der Grundstellung (Sitzfläche 90 Grad) per Hebel blockierbare Wippmechanik (Neigungswinkel: maximal 19 Grad) mit einstellbarem Widerstand (Drehknopf) |
| Weitere Extras | Dreistufige Sitzerweiterung (Sitztiefenverstellung) bis 5 cm ausziehbar, Kopf- und Lendenkissen mit Memory-Schaumstoff mit Kunstlederbezug und gesticktem Logo, 3D-Armlehnen, Racing-Rollen mit 60 mm Durchmesser, Bezug der Kontakfläche mit Lochmuster (perforiert) zur besseren Belüftung der Auflagepunkte, Dichte der Polsterung auf 4 verschiedene Körperzonen abgestimmt |
| Eigenschaften: | |
| Zusammenbau | Einfach |
| Geeignet für Körpergröße | Bis maximal 180,0 cm (Einschätzung, keine Herstellerangabe!) |
| Verarbeitung Fuß/Höhenverstellung/Sitzfläche/Lehne | Gut bis sehr gut/gut/gut bis sehr gut/gut |
| Anpassbare Rückenlehne (direkter Winkel zur Sitzfläche) | Gut bis sehr gut (kann von 90° bis 150° verstellt werden) |
| Arnlehnen verstellbar | |
| (Höhe/drehbar/vertikal/horizontal) | Ja (sechsstufig)/ja/ja/nein |
| Sitzflächenhöhe verstellbar/Gasfeder für eine erhöhte oder verringerte Sitzhöhe erhältlich? | Ja, stufenlos per Druckluftheber (Gasfeder Klasse 4 mit 8 cm Hubhöhe)/nein |
| Leistung: | |
| Polsterhärte | Mittelhart (keine Herstellerangabe)/der hintere Teil des Sitzpolsters sinkt auf der Konstruktion mit den Streben nur wenig ein und passt sich gut an die Gesäßform. Das vordere Polster der Sitzerweiterung ist etwas härter, sinkt noch etwas weniger ein und passt sich so gut an die Unterseite der Oberschenkel an. Das Lehnenpolster hat dieselbe Härte wie das Sitzpolster. Es passt sich ordentlich an die Form des Rückens und Beckens an. Beide sinken auf den Elastikbänder zwar ein wenig ein, werden insgesamt aber gut gestützt |
| Stanfestigkeit/Rolleigenschaften/alternative Rollen erhältlich | Sehr gut/leichtgängig/nein |
| Sitzkomfort/Ergonomie/Anpassungsmöglichkeiten Ergonomie | Gut bis sehr gut(sehr bequem außer bei bei Becken und Gesäß mit Übergröße)/gut (Seitenwangen stützen das Gesäß gut und drücken auch bei einem etwas breiteren Becken/Gesäß nicht. Das Polster der Sitztiefenverstellung ist etwas zu schmal, sodass die Oberschenkel seitlich abrutschen. Die Lehne passt sich dank der Elastikbänder gut an die Rückenform an und stützt sehr ordentlich)/gut bis sehr gut (dank der Sitzflächenerweiterung um bis zu 5 cm reicht die Tiefe der Sitzfläche beim Einsatz des Lendenkisssens für lange Beine noch aus) |
| Komfort Gamer-Haltung mit Mouse und Tastatur | Bequem (Gute aber nicht optimale Rückenstütze bei 90-Grad-Stellung der Lehne und gute Anpassung Armlehne. Die Position des Nackenkissens ist ebefalls gut und wird nur zum Problem wenn der Kopf über die Lehne hinausragt [ab 1,80 m]. Die Lende wird ohne oder mit dem mitgelieferte Lordosenkissen gut gestützt. Die Sitztiefenverstellung ermöglicht es, dass auch Spieler mit einer Körpergröße ab ca.1,80 und/oder langen Beinen die Lordosenstütze nutzen können, ohne dass die Beine nicht zu weit über die vordere Sitzkante hinausragen. |
| Gesamtnote | 3,5 Sterne |
| Pro und Kontra | + Ausstattung für 250 Euro |
| + Sitztiefenerweiterung für bessere Ergonomie bei langen Beinen | |
| + Einsatz des Lordosenkissens unabhängig von der Beinlänge/Korpergröße | |
| - Nur einfache Wippmechanik und 3D Armlehnen |