Secretlab Titan Evo Nanogen XL im Test: Weitere Eigenschaften und Fazit
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Secretlab Titan Evo Nanogen XL: Extras für mehr Ergonomie und Sitzkomfort
Für die Stühle der Titan-Evo-Nanogen-Kollektion verspricht Secretlab nicht nur einen dank der neuen Nanofoam-Polsterung besonders hohen Sitzkomfort. Um zu garantieren, dass Sie auf dem Secretlab Titan Evo Nanogen XL auch ergonomisch sitzen, stattet man ihn mit mehreren Extras aus. Der Höhepunkt der Sonderausstattung ist das in die Lehnenkonstruktion integrierte L-ADAPT-Lendenwirbelstützsystem, das sich in vier Richtungen verstellen lässt. Zum einen können Sie die Stütze für die Lendenwirbel mittels des Drehknopfs an der linken Seite der Lehne in der Tiefe verstellen, also auf der horizontalen Ebene vor- und zurückbewegen. Zum anderen können Sie mit dem Drehregler an der linken Seite deren Höhe verstellen.
Quelle: PCGH-Ratgeber
Da Sie bei der Lordosenstütze nicht nur die Ausprägung, sondern auch die Höhe einstellen können, passt sich das Lehnenpolster sehr gut an die Form Ihres Rückens an.
Durch das Verstellen der Wölbung der Lordosenstütze und deren Position passen Sie die Form der Lehne an Ihre Wirbelsäule an. Dadurch kommt es, und das spüre ich deutlich, auch bei einer ungewöhnlichen Wirbelsäulenform zu einer optimalen Rückenabdeckung. Sowohl die Wirbel des oberen Rückens als auch die fünf Lendenwirbel werden bestens gestützt, da diese sich an der Lehne mit ihrer Form anschmiegen können. Hier können die für diesen Zweck oft mitgelieferten Lendenkissen ganz und gar nicht mithalten.
Die höhenverstellbare Kopfstütze dagegen ist ein Extra, das primär den Sitzkomfort verbessert, aber auch zur entspannten, ergonomischen Sitzhaltung beiträgt. Einerseits ist sie aus Memory-Schaum gefertigt, der den Nacken, aber auch Teile des Hinterkopfes wirklich komfortabel stützt. Zum anderen, und das macht die Kopfstütze des Secretlab Titan Evo Nanogen XL so funktional, verfügt diese über eine magnetische Halterung. Die erlaubt es Ihnen, die Höhenposition der Stütze für den Kopf frei zu wählen, um sie an Ihre Körperanatomie anzupassen. Anders als bei den günstigen Kissenlösungen anderer Hersteller müssen Sie nicht mit einer festen Position vorliebnehmen. Sie können die Höhe der Kopfstütze so verändern, dass diese sich dort befindet, wo es Ihnen am besten gefällt und Sie entspannt und bequem sitzen.
Quelle: PCGH-Ratgeber
Ein Extra, das beim Secretlab Titan Evo Nanogen XL im Kaufpreis inbegriffen ist, sind flexible 4D-Armlehnen mit wechselbaren Cloud-Swap-Auflagen
Ähnlich anpassungsfreudig beim Sitzkomfort sind auch die 4D-Armlehnen mit ihren gepolsterten und austauschbaren Cloud-Swap-Auflagen. Sie lassen sich nicht nur nach links und rechts drehen, nach vorn und hinten schieben sowie auf der horizontalen Ebene nach links und rechts bewegen. Sie können die ebenfalls mit hoher Qualität und minimalem Spiel gefertigten sowie einem Vollmetallmechanismus bestückten Ablagen für den Unterarm auch zehnstufig um 11 cm in der Höhe verstellen.
Mir gefällt zwar die hohe Stabilität der speziellen Armlehnen des Secretlab Titan Evo Nanogen XL, deren erweiterte Höhenverstellung benötige ich jedoch nicht unbedingt. Wer aber gerne am Smartphone zockt und dabei auf dem Gaming-Stuhl sitzt, wird es zu schätzen wissen, dass er die Ellenbogen nahezu auf Brusthöhe hochfahren und das Gerät so höher und entspannter halten kann.
Die neue Polsterung des Secretlab Titan Evo Nanogen XL: Hart, aber dennoch bequem
Laut Secretlab besteht das Nanogen-Sitzpolster aus einer Basisschicht mit mittelhartem Kaltschaum und einer aufgeklebten Oberseite aus Mikroschaum, die ein weiches Polstergefühl vermitteln soll. Davon war beim Probesitzen allerdings wenig zu spüren, und ich empfinde die Polsterung des Sitzes eher als hart. Das heißt aber keinesfalls, dass Sie deshalb auf dem Sitzpolster des Secretlab Titan Evo Nanogen XL unbequem sitzen. Ganz im Gegenteil sorgt der hohe Härtegrad dafür, dass auch Spieler mit einem Körpergewicht jenseits von 120 kg nicht zu tief einsinken. Im Gegenzug verhindert die an der Oberfläche schnell einsinkende Polsterung, dass es am Gesäß von eher leichtgewichtigen Spielern unangenehm drückt und das Polster als zu hart empfunden wird.
Dazu kommt, dass auch die Druckverteilung gleichmäßig ausfällt, zumal die Wangen, die beim Sitzen nicht stören, über dieselbe Polsterkonstruktion und Härte verfügen wie die Sitzfläche. Des Weiteren ist die Sitzfläche mit 56 cm Breite sehr großzügig dimensioniert und bietet dadurch auch Platz für sehr breite Gesäße. Zusätzlich verhindert die Sitztiefe von 50 cm, dass bei Personen, die wie ich sehr lange Beine haben, diese zu weit über die vordere Sitzkante ragen. Zugegeben, letzteres hatte ich bei einem Gaming-Stuhl, der für Spieler mit bis zu 205 cm Körpergröße und 180 kg Gewicht konzipiert ist, auch erwartet.
Das Lehnenpolster, das wie schon beschrieben direkt auf der integrierten Lordosenstütze aufliegt, ist, wie ich spüre, etwas weicher als das Sitzpolster. Im Zusammenspiel mit der Lordosenstütze und ihrer Tiefen- und Höhenverstellung sorgt dies dafür, dass sich das Polster der Lehne sehr gut an die Rückenform anpasst. Die beiden Wangen an der Lehne sind zwar härter gepolstert als der Rest. Das dürfte sich aber lediglich bei Spielern mit einem sehr breiten Kreuz oder Rücken leicht störend auswirken. Kommen Sie mit der mittelharten bis harten Polsterung klar, bietet die Lehne mit Ihrer 4D-Lordosenstütze Ihrem Rücken aber einen spürbar angenehmen und sehr komfortablen Gegendruck.
Secretlab Titan Evo Nanogen XL: Bildergalerie
Die Ergonomie: fast perfekt dank einstellbarer Lordosenstütze
Quelle: PCGH-Ratgeber
Eine Asynchronmechanik mit Frog-Tilt-Mechanismus eignet sich grundsätzlich auch für das dynamische Sitzen. Da der Winkel zwischen Sitzfläche und Lehne allerdings immer gleich bleibt, werden beim Wippen die Beine stark angehoben.
Die Ergonomie des Secretlab Titan Evo Nanogen XL ist sehr ordentlich und verdient eine Wertung zwischen gut und sehr gut. Verantwortlich dafür ist die Kombination aus dem Sitz mit seiner harten, stützenden Polsterung sowie moderat ausgeprägten Sitzwangen und der Lehne mit ihrer in der Tiefe und Höhe verstellbaren 4D-Lendenwirbelstütze. Positiv ist auch, dass es aufgrund der ausreichenden Sitztiefe bei großen Menschen nicht das Problem gibt, dass bei maximal ausgefahrener Lordosenstütze die Beine zu weit über die vordere Sitzkante geschoben werden.
Für die volle Punktzahl bei der Ergonomiewertung fehlt dem Secretlab Titan Evo Nanogen XL jedoch eine Synchronmechanik. Die in vier Stufen arretierbare Asynchronmechanik mit Frog-Tilt-Mechanismus eignet sich grundsätzlich auch für das dynamische Sitzen. Allerdings neigt sich bei der Wippmechanik die gesamte Sitzfläche und die Rückenlehne gleichzeitig nach hinten, wenn man sich zurücklehnt. Dabei erfolgt die Bewegung der Rückenlehne und Sitzfläche im gleichen Verhältnis. Das bedeutet, dass die Sitzfläche meist in einem festen Winkel bleibt und sich nicht individuell anpasst oder verändert.
Diese Mechanik sorgt zwar auch für Entspannung und Sitzkomfort, bietet jedoch im Vergleich zur Synchronmechanik eine geringere ergonomische Unterstützung, da die Bewegungen weniger auf die natürlichen Körperbedürfnisse abgestimmt sind. Unabhängig davon, dass ihm eine Synchronmechanik fehlt, sitzen Sie gerade in der Spieler-Haltung auf dem Secretlab Titan Evo Nanogen XL besonders ergonomisch. Das liegt daran, dass Sie die Lehne sogar auf 85° statt auf 90° stellen können und Ihren Oberkörper einerseits so näher an den Bildschirm rücken. Andererseits wird in dieser leicht vorgebeugten Position der Rücken ebenfalls optimal durch die in der Höhe und Tiefe (Ausprägung) verstellbaren Lordosenstütze gestützt.

oder den hier mit ganze armlehner, bin damit extrem zufrieden !!!
ansonsten, wer mehr als 160 euro für ein pc stuhl ausgibt, der putzt dann sein popo auch mit geld.
Beim Polster gibt es für beispielsweise bei Dauphin auch Taschenfederkern, wenn das normale Polster durch das Gewicht durchdrückt.
Die Gasfeder kostet minimal mehr als die normale. In manchen Fachgeschäften tauschen die das sogar zum gleichen Preis bei der Bestellung.
Die Polsterung ist da schon eine etwas teurere Angelegenheit. Da kommt es auf den Hersteller und das jeweilige Modell an. Am besten ein echtes Büromöbel Fachgeschäft aufsuchen.
Interstuhl braucht da bestimmt noch einige Jahre mit Backforce, bis die begriffen haben, das viele PC Gamer keine 14 jährigen 50kg Kids sind, denen man einfach irgendein hartes mieses Polster für €700+ unterjubeln kann.
Ich würde tatsächlich zu dem oben genannten Interstuhl raten. Ein Kollege mit ungefähr deinen angegebenen Daten hat sich letztendlich für diesen entschieden. Und ich hab den is5 für knapp über 1100€ gesehen, was ein guter Preis ist. Mit der Möglichkeit 30Tage zu testen.
Chairmany 5xl hatte ich auch mal im Blick, da tat aber nach 5h sitzen der Popo weh 😄 Dafür 700 €..
Erfolgreiches sitzen 😉
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