Backforce Mate im Kurztest: Flexible Lösung zwischen Fußstütze und Sitzhocker
Mit dem Backforce Mate hat der Hersteller sein Portfolio um ein Möbelstück erweitert, das sowohl als Fußstütze als auch als zusätzlicher Hocker eingesetzt werden kann. Bereits auf dem Papier will der Mate mit Nachhaltigkeit und Flexibilität punkten, aber wie schlägt er sich im Alltag?
Der Backforce Mate ist kein klassischer Gaming-Stuhl, sondern ein kompakter Hocker, der sowohl als Fußstütze wie auch als Sitzfläche genutzt werden kann. Preislich liegt der in Deutschland produzierte Sitz- und Sützenhybrid bei rund 110 Euro, geliefert wird er mit zehn Jahren Garantie und dem Versprechen robuster Materialien. Damit richtet er sich an Nutzer, die eine platzsparende Ergänzung zum Schreibtischstuhl suchen, etwa als Ergänzung zum Backforce V Plus in der PCGH-Edition, oder für spontane Sitzgelegenheiten im Wohnzimmer gewappnet sein wollen. Der Backforce Mate kommt in einem relativ kleinen Karton. Der Aufbau gestaltet sich unkompliziert: 14 Einzelteile, kein zusätzliches Werkzeug nötig, und die Montage dauert kaum fünf Minuten. Die Anleitung besteht lediglich aus einem bebilderten Blatt, ist aber selbsterklärend.
Die Materialverarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Das Fußkreuz ist aus solidem Kunststoff gefertigt und trägt den Backforce-Schriftzug. Der Bezug besteht aus recyceltem PET-Stoff und ist nach Öko-Tex 100 sowie GRS zertifiziert. Die Höhe lässt sich von 49 bis 67,5 cm stufenlos einstellen. Die Sitz- beziehungsweise Ablagefläche misst 50,0 × 25,0 cm bei 7,5 cm Dicke. Das Fußkreuz bringt es auf etwa 52 cm Breite. Damit bleibt der Mate kompakt, aber gleichzeitig stabil genug für Nutzer bis 120 kg.
Preislich liegt der Backforce Mate bei rund 110 Euro, was sich durch die Herstellung in Deutschland, die Verarbeitungsqualität und die doppelte Nutzbarkeit als Hocker und Fußstütze erklärt. Billigere Alternativen mit anderem Funktionsfokus gäbe es einige, etwa klassische Rollhocker für rund 40 Euro. Diese stehen allerdings auch dementsprechend nicht so stabil und weisen weder die zehn Jahre Garantie, noch dieselbe Verarbeitungsqualität auf. Ähnlich verhält es sich mit reinen Fußablagen um die 20 Euro, die meist aus Kunststoff bestehen und nicht als Sitzhocker für Gäste und Co. verwendet werden können. Teurer wird es übrigens bei anderen Marken: Noblechairs verlangt für die Fußstütze ohne Sitzmöglichkeit knapp 140 Euro.
Bildergalerie
Die Idee, Hocker und Fußstütze in einem Produkt zu vereinen, hebt den Mate von herkömmlichen Alternativen ab. Im Alltag kann er als zusätzliche Sitzgelegenheit für Gäste dienen oder als Alternative, wenn man nicht dauerhaft im Schreibtischstuhl sitzen möchte. Auch im Büroalltag dürfte er seine Nische finden: Wer an einem nicht höhenverstellbaren Tisch arbeitet und den Boden nicht erreicht, kann durch eine Fußstütze wie den Mate entlastet werden, auch wenn Fachleute solche Lösungen nicht immer als ergonomisch optimal einstufen.
Bei der Mobilität zeigt sich eine klare Entscheidung: Rollen fehlen. Stattdessen setzt Backforce auf Kunststoffgleiter. Der Vorteil: Der Hocker rollt nicht ungewollt davon und bleibt stabil stehen. Der Nachteil: Wer ihn häufiger verschieben möchte, muss ihn anheben oder über den Boden schieben.
Die Höhenverstellung nach unten erfordert dem Mechanismus entsprechend Kraft. Da der Hocker wie ein Stuhl genutzt werden kann, ist unterhalb des Sitzes auch eine recht leistungsstarke Druckluftfeder verbaut. Diese sorgt zwar für Stabilität und Tragkraft, macht es aber nahezu unmöglich, die Höhe mit den Beinen nach unten zu justieren. Unpraktisch kann die Höhenverstellung daher unter dem Schreibtisch sein. Im ungünstigsten Fall, wenn die Fläche durch Betätigen des Hebels flott nach oben rutscht, können die Beine unangenehm zwischen Fußstütze und Tischplatte eingeklemmt werden. Um die Höhe der Hybrid-Lösung zu verringern, muss man sich kurz auf den Hocker setzen und ihn entsprechend unter dem Tisch hervorholen. Der Verstellbereich nach unten reicht nicht so tief wie bei den meisten Stühlen, weshalb es unter Umständen nötig sein kann, den Schreibtischstuhl etwas höher einzustellen, um die passende Kombination zu erreichen.
Meinung
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Aber ja. Wenn man Pech hat, hat man Pech.
Vielleicht geb ich dem Ding ne Chance, wenn es sich ziemlich unsichtbar unterm Schreibtisch verstecken lässt und bequem ist.
Schau so an mir runter und war so: Nee. Wie soll das denn gehen.
Wie bist du da an den Hebel gekommen, um dich mit beiden Beinen einzuklemmen?
Final Destination Niveau.