"Project Brooklyn": Razer stellt Konzept für Gaming-Chair mit ausrollbarem OLED-Screen vor
Razer stellt zur diesjährigen CES das "Project Brooklyn" vor, welches bislang noch aus einem Konzept eines Gaming-Stuhls mit aurollbaren, gekrümmten OLED-Screen besteht. Nun ist das Prinzip eines Sessels mit Bildschirmhalter und Peripherie-Ablage nicht unbedingt neu und in Form eines Acer Thronos auch schon auf dem Markt. Der Unterschied zu bisherigen Konzepten ist die kompakte Bauweise dank eines noch nicht existenten rollbaren OLED-Screens, aber auch der Fortschritt des Projekts, der bislang noch nicht über das Reißbrett hinaus ging.
Auf der letztjährigen CES hat Razer schon mit dem Eracing Simulator einen ähnlich immersiven Spielesessel ausgestellt. Mit eingebauten Motoren wird man bei der Rennwagenfahrt gut durchgeschaukelt. Als Display diente eine Leinwand, die mit drei Projektoren bebildert wird. Nun hat Razer das System lediglich für E-Sport-Teams und nicht für Endkunden gebaut.
Rollbarer OLED-Bildschirm: "Komponenten, die es noch nicht gibt"
Die Spielestation, die noch unter der Bezeichnung "Project Brooklyn" firmiert, soll aber zu kaufen sein, sofern sie jemals auf den Markt kommt. Denn das Konzept besteht aus Komponenten, die es aktuell noch nicht gibt, bestätigt man uns im Briefing. Damit ist das Display gemeint, welches ein gekrümmtes und ausrollbares OLED-Display von LG werden soll. Mit einem Mechanismus ist das aufgerollte Panel dann auch hinter der Kopfstütze verstaubar. Das Display wäre im Prinzip die wesentliche Neuheit des Gaming-Stuhls. Acers Thronos Air hält an einem massiven Metallarm drei reguläre Monitore.
Quelle: Razer
Razer "Project Brooklyn" (2)
Zudem lässt sich aus den Armlehnen eine Ablage für Tastatur und Maus ausfahren. Zusätzlich soll das Spieleerlebnis von einem haptischen Feedback der Sitzeinheit unterstützt werden, die Razer etwa in Headsets schon jetzt als "Hypersense" bezeichnet.
Was wäre so ein Gaming-Konstrukt ohne RGB-Beleuchung. Im Briefing wird betont, dass es hier mehr als nur um buntes Geblinke geht - die RGB-LED-Streifen an den Rändern würden schließlich auch die Immersion, also das Eintauchen in die Spielewelt unterstützen. Daher sollen sie die die Umgebung im Farbschema des Displays beleuchten, was schon jetzt per Razer Chroma möglich ist.
Einen Platz für den Rechner sieht der Stuhl nicht vor. Die Kabel gehen wie beim Razer-Monitor nach hinten weg, wo der PC frei platziert werden darf.
Das Projekt kann aktuell noch keinen Prototypen vorweisen - lediglich einige gerenderte Grafiken. Daher ist es auch noch völlig unklar, wann oder ob überhaupt so ein Gaming-Chair auf dem Markt erscheinen wird.

Fand ich als Idee gar nicht so uninteressant:
Eine ausrollbare Schreibtischunterlage mit Touchscreen, auf der man auch Sachen abstellen kann, die zur Not als Fullsize-Keyboard dient, und die man, wenn man aufbricht, einfach wieder einrollt und mitnimmt.
Muss ja nicht unbedingt der Hauptmonitor sein, einfach als Ergänzung, für Effekte als Möbeloberfläche, zum Mobil-Stationären Wechseleinsatz...
Aber dann hab ich oben das Display gesehen und mich direkt gefragt... warum zur Hölle so weit oben?!
Wer sowas mal probiert hat, weiß, wie schnell das unangenehm wird.
...
Das Projekt kann aktuell noch keinen Prototypen vorweisen - lediglich einige gerenderte Grafiken.
Ja logo, wie soll es denn auch einen Prototyp geben, wenn die dafür benötigten Komponenten noch nicht existieren?
wie der wackeln muss, weil so billig verarbeitet.
wie der wackeln muss, weil so billig verarbeitet.