GCDC 2008: PCs noch nicht schnell genug für Raytracing
Rasterisierung oder Raytracing: Dieses Thema erhitzt schon seit einigen Monaten die Gemüter. Nachdem vor allem Intel und Nvidia bei dem Thema trommeln, äußerte sich nun auch Crytek-Chef Cevat Yerli zu künftigen Grafiktechnologien. [br]
In seinem Vortrag zum Thema "Grafik der Zukunft" gab Yerli auch einen Ausblick auf die Grafiktechnologien, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Prozessor und Grafikkarten entwickeln sich demnach immer mehr zu parallelen Rechenzentren hin, die zusätzliche Aufgaben wahrnehmen können.
Hier prophezeit Cevat Yerli einen Punkt, an dem beide Verarbeitungseinheiten kollidieren werden. Die Lösung des Problems: Der Quellcode muss aufgeteilt werden in kleinere Aufgaben, die von verschiedensten Plattformen verarbeitet werden. Außerdem werden Techniken wie Multi Threading und Taskplanung immer wichtiger.
Eine besondere Bedeutung komme hierbei, so Cevat Yerli, der Direct X 11-API sowie neuen Technologien wie Intels Larabee, Cuda oder Open GL zu. Außerdem untersuche man bei Crytek schon jetzt, ob die aktuell noch übliche Rasterisierungs-Technik durch Point-Based-Rendering oder Raytracing ersetzt werden kann. Aktuell sei aber noch kein PC ausreichend leistungsstark, diese Rendertechniken auch auszuführen.
Raytracing als Nachfolgemodell von Rasterierung? (Bild: Raytracing auf der GPU von Nvidia)
