Samsung Galaxy S9: Der Exynos 9810 darf mit bis zu 2,9 GHz takten
Samsung hat das System on a Chip Exynos 9810 offiziell vorgestellt und damit nun (fast) alle Spezifikationen enthüllt. Der Hersteller setzt erneut auf zwei Vierkern-CPU-Cluster, wobei die hauseigenen Exynos-M3-Rechenwerke dank 10LPP-Fertigung mit bis zu 2,9 GHz rechnen dürfen. Der Prozessor dürfte künftig im Galaxy S9 eingesetzt werden.
Bereits Mitte November hat Samsung ungewöhnlich früh den Exynos 9810 als kommendes High-End-SoC (System on a Chip) für hauseigene Smartphones und Tablets angekündigt, ohne allzu viel Auskunft über die Spezifikationen zu geben. Diese hat der Hersteller nun im Rahmen einer weiteren Pressemitteilung und einer neu angelegten Produktseite enthüllt. Während Samsung den Vorgänger Exynos 8895 noch im ersten hauseigenen 10-nm-Prozess 10LPE (Low Power Early) gefertigt hat, läuft der Exynos 9810 im verbesserten 10LPP (Low Power Plus) vom Fließband.
Dieser dürfte auch hauptverantwortlich für die Taktsteigerung von 2,3 auf 2,9 GHz sein. So schnell dürfen die vier Performance-CPU-Kerne rechnen, wenn es die Kühlung und Energieversorgung des finalen Smartphones hergibt. Samsung spricht von der dritten Generation der selbstentwickelten Exynos-Kerne, also M3, ohne anzugeben, wie eng die Verwandtschaft zu ARMs Cortex-A75 ist. Die vier langsameren, effizienteren Cortex-A55-Kerne wurden von ARM lizenziert und dürfen im Exynos 9810 mit bis zu 1,9 GHz takten. Im 8895 steckten vier Cortex-A53 mit maximal 1,7 GHz. Laut Samsung soll sich die Single-Core-Leistung verdoppelt haben, wohingegen mehrkernoptimierte Anwendungen 40 Prozent schneller laufen sollen. Die Grafikeinheit besteht nun aus 18 Mali-G72- statt 20 Mali-G71-Clustern, die mithilfe von architektonischen Verbesserungen und wahrscheinlich einem höheren Takt 20 Prozent schneller ausfallen sollen.
Samsung spricht Verbesserungen durch ein "neurales Netzwerk" an, ohne explizite Hardware dafür anzusprechen. Huawei etwa hat eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU) im Kirin 970, Qualcomm stellt im Snapdragon 845 einen Hexagon-DSP dafür ab. Wie auch immer die Aufgaben gehandhabt werden, Samsung verspricht, dass unter anderem Bildinhalte schneller erkannt und Fotos somit schneller kategorisiert werden können. Der Exynos 9810 kann 3D-Bilddaten verarbeiten, was dem Wortklang zufolge Entsperrungssysteme wie Apples Face-ID ermöglichen könnte. Das LTE-Cat.-18-Modem erreicht derweil im Download Transferraten von 1,2 Gbit/s und im Upload 200 Mbit/s - schneller hochladen kann bislang kein anderer Modem-Hersteller.
In der Pressemitteilung betont Samsung erneut, dass sich der Exynos 9810 bereits in der Serienproduktion befinde, was bereits mit der Bekanntgabe zur laufenden 10LPP-Fertigung Ende November klar war. Gerüchten zufolge soll in Kürze schon das Galaxy S9 vorgestellt werden, in dem das neue SoC sitzen dürfte.

Ein Klinkenkopfhörer funktioniert wenn man ihn in die Buchse steckt. Das kann ich von Bluetooth Dingern nicht behaupten. Und zum Spielen am Rechner sind Bluetooth Kopfhörer gänzlich ungeeignet, da ist die Latenz zu hoch.
Und da ist die Qualität über den AptX Codec einfach bombastisch gut, und wenns über Klinke angeschlossen wird (für z.b. Gaming) ebenfalls.
Klinke find ich aber trotzdem noch praktisch wegen z.b. radios die kein Buetooth haben oder niedrigere Latenz beim Zocken.
Trotzdem scheinen es alle Galaxy- und Note-Modelle seit dem S3 integriert zu haben und auch andere Anbieter haben das Konzept übernommen.
Was ich eigentlich damit sagen möchte ist, dass Apple das rad auch nicht neu erfunden hat, sie haben sich lediglich ein Feature rausgepickt und angepasst.
Ich würde eher meine Klinken-Hardware überdenken oder erneuern, bevor ich davon meinen Handykauf abhängig mache.
Ich bin auch ein Fan vom Klinken-Stecker. Zumindest werde ich mir keine AirPods (oder die dinger von Google) für 180€ holen mit so einem miserablen Klangbild und keine Anpassungsmöglichkeit an das Ohr.
Ich kaufe meine Smartphones jeden Falls nur noch ohne Vertrag. Das spart nicht nur Geld, sondern lässt einem auch mehr Freiheit bei der Wahl des Gerätes und beim Vertrag.
Das S9 reizt mich jetzt nicht so sehr. Ich werde mir vielleicht mal den Nachfolger des Mate 10 pro ansehen oder das Oneplus 6. Wichtig ist mir vor allem ein großer Akku und ein etwas größeres Display wäre auch nicht schlecht. 5,5" sind zwar okay, aber wenn bei der gleichen Größe des Gehäuses auch 6" drin sind, nehm ich das gerne.
ich kündige auch jeweils vor ablauf um dann einen anruf eines callcenter-agents anzunehmen, der um rückgewinnung bemüht ist.
so habe ich bereits vier jahre lang nur 5,-€für meinen eigentlich 9,95 € vertrag bezahlt. letztes mal waren sie bei mir mit dem
verhandeln konsequenter.
handys kaufe ich stets preis-leistungsgeräte. z.zt. habe ich noch ein honor 6 oder 7 für damals 280€.
macht tolle fotos und ist immernoch schnell genug für meine paar IT-popel-apps (subnet calculator & co, da faul).
300€ alle 3-4 jahre für ein neues handy ist meine absolute schmerzgrenze der vernunft.
gruß
Man müsste das selbe Modell verwenden und nur die Anschlüsse tauschen um ein verifizierbaren Vergleich anstellen zu können!