Haustierkameras: Welche Arten gibt es? - Empfehlungen im Vergleich
Quelle: Furbo, Enabot, Petlibro
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Haustierkameras: Welche Arten gibt es? - Empfehlungen im Vergleich

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Wir stellen verschiedene Arten von Haustierkameras vor und vergleichen interessante Modelle bekannter Hersteller.

Der Markt für Heimtierüberwachung ist vielfältig. Grob lassen sich folgende Arten von Haustierkameras unterscheiden:

Stationäre Indoor-Kameras - klassische Indoor-Cam

Stationäre Indoor-Kameras sind feste Kameras für den Innenbereich, die an einer Stelle positioniert werden. Das kann auf einem Regal, dem Schrank oder auch auf der Kommode sein. Wandhalterungen sind für manche Modelle ebenfalls erhältlich, falls kein geeignetes Möbelstück in der Nähe ist. Um möglichst viel im Raum erfassen zu können, sind diese Kameras mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet. Bestenfalls mit Schwenk-/Neige-Funktion, um den Sichtbereich in einem Winkel zwischen 110 - 130° zu vergrößern. Stationäre Kameras sind ideal, wenn sich das Tier meist in einem Bereich aufhält, mehrere Indoor-Kameras bereits vorhanden sind oder das Tier generell eher unauffällig ist.

Haustierkamera mit Leckerliauswurf - Leckerliwerfer

Haustierkameras mit Leckerliauswurf kombinieren die Überwachungskamera mit einem Futter-/Leckerlispender. Sie sind überwiegend stationär wie die Indoor-Kamera und stehen auf dem Boden oder der Kommode. Anders als die Indoor-Kamera sind sie etwas größer, da nicht nur ein Objektiv, sondern auch ein Behälter für die Leckerlis integriert ist. Auf diesen greift der Nutzer via App zu und wirft ein Leckerli per Knopfdruck aus, welches das Tier fangen oder aufsammeln kann.

Diese Art der Haustierkamera ist ideal für Haustiere, die sich ebenfalls größtenteils im selben Raum aufhalten oder in einem Raum begrenzt werden, aber auffälligeres Verhalten zeigen und mit Leckerlis/Futter beruhigt werden können.

Mobile Kameraroboter - Livestream aus der ganzen Wohnung

Mobile Kameraroboter können sich autonom bewegen und so theoretisch der Fellnase durch mehrere Räume folgen. Sie bieten nicht nur Kameras, Gegensprechanlagen und Mikrofone, sondern auch erweiterte Spielfunktionen. Bei Letzterem interagiert der Haustierbesitzer mit dem Tier durch Displays, Laserpointer oder auch Federn.

Diese mobilen Bots haben den Vorteil, dass sie beinahe keine toten Winkel kennen, außer die Katze versteckt sich im Schrank. Da sie stationär nicht gebunden sind, fahren sie einfach dorthin, wo Aktion ist. Allerdings benötigen sie Akku und Ladedock und bewegen sich ausschließlich auf Bodenhöhe. Für sehr große Wohnungen können die Akkulaufzeit sowie die Überwindung von Hindernissen wie hohen Türschwellen oder langflorigen Teppichen begrenzende Faktoren sein.

Sonderformen - für spezielle Einsatzzwecke

Bei der letzten Kategorie von Haustierkameras handelt es sich um Sonderformen, die mehr ein Gimmick darstellen, für sehr spezielle Anwendungszwecke konzipiert sind und selten unter dem Begriff ,,Haustierkamera'' zu finden sind. Darunter fallen Hybridsysteme, die als Outdoor-Kamera konzipiert sind, aber auch den Garten oder Hof überwachen, witterungsbeständig sind und Solar als primäre Energieversorgung nutzen. Wieder andere setzen auf Tragbarkeit. Das sind Haustierkameras direkt am Halsband, die aus Sicht des Tieres filmen. Solche Pet-Cams liefern spannende Einblicke, sind aber eher Spielereien und weniger zur Live-Überwachung geeignet.

Fahrbar oder fest installiert - Was bringt eine bewegliche Haustierkamera?

Was habe ich davon, wenn die Kamera selbst herumfahren kann? Sie ist teurer, muss zwingend auf dem Boden stehen und kommt mit einem Akku. Doch genau das unterscheidet sie von der konventionellen Indoor-Kamera.

Der Vorteil einer mobilen, fahrbaren Haustierkamera ist vor allem die Flexibilität. Ein stationäres Gerät deckt immer nur den Bereich ab, in den seine Linse gerade blickt. Selbst schwenkbare Kameras sind begrenzt, da sie zwar rotieren können, aber dennoch fix montiert bleiben. Wenn das Tier den Raum verlässt, ist es außer Sichtweite, insofern nicht das ganze Haus oder die Wohnung überwacht wird. Ein fahrender Kameraroboter kann dem Haustier jedoch durch jeden Raum folgen. Er dreht sich nicht nur auf der Stelle, sondern fährt auch dorthin, wo das Tier sich aufhält. Das heißt, es gibt keine blinden Flecken. Versteckt die Katze sich unter dem Bett, kann der Roboter ihr darunter folgen. Liegt der Hund im Flur, trottet die Kamera hinterher.

Hinzu kommt der Spaß- und Spielfaktor für Mensch und Tier. Besonders jüngere oder verspielte Katzen und Hunde reagieren neugierig auf den sich bewegenden Roboter. Durch Features wie einen Laserpointer, ,,Gesichtsausdrücke'', Töne oder Leckerliwürfe kann der Roboter das Haustier animieren und beschäftigen.

Reicht auch eine normale Indoor-Überwachungskamera aus?

Nicht jeder möchte direkt in eine spezialisierte Haustierkamera investieren, denn diese kostet ein Vielfaches einer Indoor-Kamera. Tatsächlich lassen sich auch normale Sicherheitskameras für die Überwachung von Haustieren nutzen. Diese bieten bereits HD-Video, Bewegungsmelder, Nachtsicht und manchmal ebenfalls Zwei-Wege-Audio. Für den reinen Zweck, das Haustier selten zu beobachten, wenn es ohnehin allein sein kann, genügt eine günstige WLAN-Innenkamera. Diese Modelle unter 50 Euro senden bei Bewegung Clips an das Handy und erlauben einen Live-Blick ins Wohnzimmer. Allerdings fehlen diesen Standardkameras die tierspezifischen Extras.

Ein normales Modell hat keinen Leckerliwerfer, keinen Bell-Alarm, oft auch keine speziell tiergerechten Automatismen. So muss der Nutzer bei einer üblichen Indoor-Cam selbst in die App schauen, um mitzubekommen, ob der Hund bellt, denn diese meldet lediglich Bewegungen. Die smarte Haustierkamera hingegen erkennt das Bellen und schickt automatisch eine Meldung.

Auch Funktionen wie das gezielte Aufnehmen von Haustier-Schnappschüssen, das Zusammenstellen eines ,,Tagebuch-Videos'' oder das Zuwerfen von Leckerlis können konventionelle Indoor-Kameras nicht darstellen. Die Kernfrage: Bleibt es bei der reinen Beobachtung des Tieres oder soll auch aktiv kommuniziert oder interagiert werden? Im ersten Fall genügt eine einfache Kamera, im zweiten Fall bietet eine echte Haustierkamera deutlich mehr Möglichkeiten.

Empfehlenswerte Haustierkameras in der Übersicht

Der Markt der Haustierkameras ist klein und wirklich hochwertige Hersteller sind an einer Hand abzählbar. Das sind die folgenden Geräte mit ihren wichtigsten Stärken und Schwächen:

Enabot Ebo Air 2 - günstiger als das Plus-Modell

Hat der Enabot Ebo Air 2 einen Haustier-Follow-Modus? Ja, der Roboter erkennt Bewegungen und folgt automatisch Tier oder Mensch, wobei er sich aktiv durchs Zimmer bewegt. Diese Funktion ist jedoch noch fehleranfälliger als beim Plus-Modell.

Furbo 360° Hundekamera - Abozwang vom beliebten Hersteller

Kommt die Furbo 360° Hundekamera mit einem Haustier-Follow-Modus? Nein, die Kamera ist stationär und dreht sich um 360° im Kreis. Sie kann zwar automatisch dem Hund per Schwenk folgen, fährt aber nicht durch den Raum.

Pettec Cam Hello - ohne Abo aus Deutschland

Kommt die Pettec Cam Hello mit einem Haustier-Follow-Modus? Nein, auch diese Kamera bleibt an Ort und Stelle und verfolgt Bewegungen nur mit dem Objektiv, aber nicht durch eigenständiges Fahren. Sie kann aber selbst keine Objekte erkennen, sondern filmt den ausgewählten Bereich.

Petlibro Haustierkamera 360° - KI-Objekterkennung

Hat die Petlibro-Haustierkamera 360° einen Haustier-Follow-Modus? Teilweise, denn die Kamera bietet KI-basierte Bewegungserkennung und eine automatische Raumausrichtung, aber sie ist kein vollständiger autonomer Fahrroboter, der dem Tier durchs Haus folgt.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RandomGardener Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ein Haustier bis dahin keine Probleme (mit dem Allein-sein) hatte, danach hat es welche. Weil es liegt total in der Natur von Tieren die Stimme von Herrchen/Frauchen zu hören ohne sie zu sehen oder zu riechen sind. Und dann fährt da noch was durch die Hütte und wirft mit Sachen. Wieviele Haustiere mögen vor Schreck das Dingen umwerfen?

        Naja. Evtl. kann man damit ja auch Einbrecher auf Schritt und Tritt verfolgen und beschimpfen…. und mit Leckerchen bewerfen. Gibt es auch einen Anschleichmodus?
      • Von RandomGardener Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ein Haustier bis dahin keine Probleme (mit dem Allein-sein) hatte, danach hat es welche. Weil es liegt total in der Natur von Tieren die Stimme von Herrchen/Frauchen zu hören ohne sie zu sehen oder zu riechen sind. Und dann fährt da noch was durch die Hütte und wirft mit Sachen. Wieviele Haustiere mögen vor Schreck das Dingen umwerfen?

        Naja. Evtl. kann man damit ja auch Einbrecher auf Schritt und Tritt verfolgen und beschimpfen…. und mit Leckerchen bewerfen. Gibt es auch einen Anschleichmodus?
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