Kaufberatung zu DAB-Radios: Gute Modelle von Majority - Bard und Quadriga - im Test

Keine lästige Sendersuche, kein Rauschen: mit einem DAB-Radio macht Radiohören richtig Spaß. Wir erklären den Unterschied zwischen DAB und DAB+ und stellen gute Modelle wie Majority Bard und Majority Quadriga vor.

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Kaufberatung zu DAB-Radios: Gute Modelle von Majority - Bard und Quadriga - im Test
Quelle: Majority, Denver, Pure

Antenne ausfahren, diese in Richtung Sendemast ausrichten, und wenn das Rauschen nachlässt, aber der Radiosender deutlicher zu hören ist, darf das Radio keinesfalls mehr angefasst werden. So sah die Realität vor fast einem Jahrhundert aus. Heutzutage rauscht das Radio nicht mehr und die Antenne ist, wenn überhaupt, Deko - DAB-Radio. Doch was bedeutet das? Was hat das Plus nach DAB zu bedeuten und welche Sender sind mit DAB-Radios empfangbar?

DAB-Radio - aktuell getestet:

Majority Bard

Das Majority Bard 2.1 ist ein kompaktes Internetradio und Musiksystem, das verschiedene Empfangsarten und Wiedergabequellen vereint. Es empfängt klassische UKW-Radiosender (mit RDS) ebenso wie digitale DAB+-Programme sowie Tausende Internetradiokanäle über WLAN. Das Gerät verfügt über Bluetooth und Spotify Connect, sodass externe Geräte wie Smartphone oder Tablet Audiosignale drahtlos an das Radio senden können. Zusätzlich bietet das Bard einen USB-Eingang zur Wiedergabe von MP3-Dateien und einen AUX-Eingang für externe Audioquellen.

Klanglich arbeitet das Majority Bard mit einem 2.1-Lautsprechersystem inklusive integriertem Subwoofer und liefert eine nominelle Leistung von bis zu 100 W. Zur Klangsteuerung stehen verschiedene Equalizer-Presets sowie eine benutzerdefinierbare Einstellung zur Verfügung. Für den täglichen Einsatz sind zwei Weckzeiten (Dual-Alarm), eine Schlummerfunktion und ein Sleep-Timer integriert. Die Steuerung erfolgt sowohl über Bedienknöpfe am Gerät als auch per Fernbedienung, und das Gerät kann zusätzlich über die Undok- bzw. Oktiv-App auf Smartphone oder Tablet gesteuert und eingerichtet werden. Tatsächlich wird einem in der Bedienungsanleitung die Undok-App per QR-Code angeboten. Öffnet man dann diese App, wird einem die neu designte Oktiv-App angetragen. Welche man letztlich nutzt, ist Geschmackssache.

Bildergalerie

Auf dem Farbdisplay werden Informationen wie Sendername, Künstler, Codec oder Pufferstatus angezeigt, wobei bei der Nutzung von Internetradio oder Podcasts auf ein Online-Portal (Frontier Smart Technologies) zugegriffen wird. Die Bedienbarkeit ist also vielfältig und einfach zu bewerkstelligen, zudem liefert die beiliegende Anleitung auch noch ausführliche Erklärungen, sollte einmal etwas unklar sein.

Kommen wir abschließend noch zum wichtigsten Punkt bei allen Soundsystemen: der Qualität des Sounds. Die ist, zusammengefasst, einwandfrei. Sauber und detailliert, knackige und trotzdem elegante Bässe, klare Mitten und definierte Höhen. Damit ist das Majority Bard trotz seiner recht kompakten Größe auch bestens für die Party-Musik geeignet. Das einzige, das man nicht tun sollte, ist, das Gerät in ein Regal zu stellen. Da der Hauptlautsprecher nach oben gerichtet ist, sorgt ein darüberliegendes Regalbrett dafür, dass der Klang durch die Reflexion flacher wirkt, als er ohne Brett drüber ist. Wer nach einem Schnäppchen-Preis sucht, der findet das Majority Bard und weitere Audio-Produkte im Outlet bei Horch und Guck aus Berlin.

Majority Quadriga

Das Majority Quadriga ist ein All-in-One-Internetradio-Musiksystem, das neben klassischem UKW-Empfang auch DAB+ sowie Internetradio über WLAN unterstützt. Drahtlos greift es auf ein Portal von Frontier Smart Technologies zu, um Tausende Radiosender und Podcasts weltweit bereitzustellen. Für das Streaming lokaler Inhalte ist das Gerät mit Bluetooth ausgestattet und integriert zudem Spotify Connect als zusätzliche Option. Zur Wiedergabe physischer Medien besitzt das Quadriga außerdem auch einen CD-Player, der auch MP3-CDs bearbeiten kann, sowie einen USB-Port (für Wiedergabe, aber nicht zum Laden) und einen AUX-Eingang zur Verbindung externer Audioquellen.

Das Audiosystem ist als 2.1-System mit integriertem Subwoofer ausgelegt und erreicht laut Hersteller eine Gesamtleistung von bis zu 120 W, sodass eine recht kräftige Klangwiedergabe möglich ist. Die Steuerung gelingt über Tasten und einen Drehknopf am Gerät, über eine mitgelieferte Fernbedienung und optional über die Undok- bzw. Oktiv-App, womit auch Favoritenverwaltung und Einstellungen vom Smartphone möglich werden. Tatsächlich wird einem in der Bedienungsanleitung die Undok-App per QR-Code angeboten. Öffnet man dann diese App, wird einem die neu designte Oktiv-App angetragen. Welche man letztlich nutzt, ist Geschmackssache. Zur Anpassung des Klangs bietet das Gerät mehrere Equalizer-Presets wie Jazz, Rock oder Klassik sowie einen benutzerdefinierbaren Modus.

Für den täglichen Gebrauch sind Timerfunktionen mit Schlafmodus (Sleep) und eine Dual-Weckfunktion mit Schlummermodus vorhanden. Beim Einschalten merkt sich das Gerät bis zu vier zuletzt verwendete WLAN-Netzwerke und versucht beim Neustart automatisch, sich mit einem verfügbaren davon zu verbinden. Auch beim Majority Quadriga (wie beim oben betrachteten Majority Bard) gibt es ein Farbdisplay, auf welchem Informationen wie Sendername, Künstler, Codec oder Pufferstatus angezeigt werden.

Von der Vielseitigkeit und Bedienbarkeit her lässt das Quadriga keine Wünsche offen, wenn man auf der Suche nach einem digitalen All-in-One-Gerät ist. Die Größe ist mit 43 cm Breite, 12,8 cm Höhe und 28 cm Tiefe einerseits Garant für voluminösen Sound mit einem intensiven, knackigen Bass. Andererseits benötigt das Ganze auch seinen Platz. Grundsätzlich ist der Klang sehr angenehm balanciert und die wohlgeformten Tiefen nehmen den höheren Frequenzen trotzdem nicht die Vorfahrt, wenn sie das nicht sollen. Der UVP des Majority Quadriga liegt bei 274,95 Euro, im Outlet wie Horch und Guck als geprüfte Gebrauchtversion sind Preise bis 189 Euro drin.

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  1. Seite 1 Aktuelle Radios im Test
  2. Seite 2 Was ist DAB und wie funktioniert es?
  3. Seite 3 Worauf sollte ich beim Kauf achten?
  4. Seite 4 Kann man von DAB auf DAB+ aufrüsten?
    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tomi12 Schraubenverwechsler(in)
        Ich höre immer noch UKW. Ich wohne in Hessen komme aber aus Bayern und es wird ja gerne behauptet man könnte mit DAB ganz einfach alle ARD Sender hören. Stimmt aber keineswegs. Die Multiplexe, die ich empfange beinhalteten keinen einzigen bayerischen Sender! Wenn ich also meinen Liebligssendet BR1 hören will: UKW oder eben WLAN Radio , aber das ist eigentlich kein Radiohören für mich. Besonders erstaunlich finde ich das ich ja eigentlich GEZ Gebühren zahle und gleichzeitig das Recht auf Freizügigkeit genieße. Das schließt den DAB Empfang eines Radiosenders aus dem Nachbarbundesland offenbar nicht mit ein. Schöne neue Welt. Vielen Dank …. besonders dafür ,dass UKW noch sendet.
      • Von Tomi12 Schraubenverwechsler(in)
        Ich höre immer noch UKW. Ich wohne in Hessen komme aber aus Bayern und es wird ja gerne behauptet man könnte mit DAB ganz einfach alle ARD Sender hören. Stimmt aber keineswegs. Die Multiplexe, die ich empfange beinhalteten keinen einzigen bayerischen Sender! Wenn ich also meinen Liebligssendet BR1 hören will: UKW oder eben WLAN Radio , aber das ist eigentlich kein Radiohören für mich. Besonders erstaunlich finde ich das ich ja eigentlich GEZ Gebühren zahle und gleichzeitig das Recht auf Freizügigkeit genieße. Das schließt den DAB Empfang eines Radiosenders aus dem Nachbarbundesland offenbar nicht mit ein. Schöne neue Welt. Vielen Dank …. besonders dafür ,dass UKW noch sendet.
      • Von twinbeat PC-Selbstbauer(in)
        Was mich nervt ist, das egal welches DAB-Radio man im Moment kauft, es ist immer die gleiche miese Software in Benutzung die alle Hersteller von irgendwoher einkaufen. Ich habe ein Teufel 3Sixty und das ist an sich super, aber die Software ist wirklich mies.
        Nur ein kleines Beispiel: Wenn man Musik von einem USB-Stick abspielt merkt sich das Gerät nach einem Standby nicht wo man gerade war... man bekommt nur das USB-Menü angezeigt und dann darf man sich wieder bis zu dem Lied durchhangeln wo man war... wenn man es denn noch weiss.
        Das gleiche übrigens auch wenn man einen Podcast über Internet anhört. Auch da wird sich nicht gemerkt wo man pausiert hat. Der Podcast fängt einfach von vorn an.
        Da mich das nervt hab ich versucht ein anderes DAB-Radio zu bekommen, musste dann aber feststellen das es immer die gleiche Software mit den gleichen Einschränkungen ist. Teufel z.B. hat nur ein Logo von sich in die Software gepackt und das wars an Anpassungen. Auf meine Rückfrage bzgl. der Einschränkungen in der Software habe ich natürlich keine Rückmeldung von Teufel bekommen. Überraschung.
        Das ein Gerät sich nicht merkt wo man Pausiert hat, habe ich seit locker 15-20 Jahren nicht mehr erlebt - das ist eigentlich Usus.

        Was DAB-Empfang angeht. Ich denke das wurde usprünglich mal vor allem für Autoradios entwickelt. Wenn man aber ein Radio mitten im Haus stehen hat ist der Empfang nie sonderlich gut. Bei mir steht es an einem Fenster, da gibt es kein Problem mit dem Empfang.
      • Von der_yappi Volt-Modder(in)
        Bei mir läuft seit knapp 2 Jahren eine Denon DAB Anlage vom Typ CEOL N11DAB
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hat eine Denon DM37 abgelöst

        Radio / DAB / CD / USB (MP3) und noch nen optischen SPDIF für den TV/BluRay Player

        Endlich RadioBob! was auf der alten (mir nur UKW) nicht möglich war.
      • Von CK_Asmodin PC-Selbstbauer(in)
        Ratgeber aber wieder das "Werbung" am Artikel vergessen...

        Ich würde mich über einen besseren Test freuen, gerne auch etwas kritischer als:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von MightySH33p
        DAB Radios sind echt unbrauchbar.
        "Antenne ist Deko"? Kann ich nicht bestätigen.
        Jeden Tag sind andere Sender verfügbar, aber nicht der von gestern. Jedes mal muss ich das Radio umstellen oder die Antenne ausrichten bevor ich den Sender wieder kriege.
        Wenn man in der Werkstatt Elektrogeräte wie einen Akkuschrauber benutzt ist das Signal sowieso aus. Wenn auf der Arbeit irgendein Motor geregelt wird schwankt das Signal.
        Zuhause in der Küche mache ich das Licht an und das Radio geht im Umkreis von fünfzehn Metern nicht mehr.
        Ich nutze UKW, das ist resistent gegen elektromagnetische Wellen.
        Diese Probleme haben wir mit unseren DAB Radio nicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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