Günstige AirTag-Alternative: Bei Amazon im Set für nur 7,50 Euro pro Stück
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Derzeit gibt es bei Amazon ein interessantes Angebot zu einer AirTag-Alternative. Im Viererpack werden pro Stück nur 7,50 Euro fällig.
AirTags gelten als eines der effektivsten Hilfsmittel, um im Alltag verlegte oder vergessene Gegenstände wiederzufinden. Dank der tiefen Integration ins Apple-Ökosystem und der Nutzung des weltweit verbreiteten "Wo ist?"-Netzwerks können Nutzer ihre Schlüssel, Taschen oder Koffer selbst dann orten, wenn sie sich außerhalb der Bluetooth-Reichweite befinden. Allerdings haben die praktischen Kleinode ihren Preis: Ein einzelner AirTag kostet online derzeit knapp 30 Euro, für den Viererpack werden rund 90 Euro fällig. Für viele Nutzer, die lediglich eine einfache Lösung zum Orten von Schlüsseln, Gepäck oder Rucksäcken suchen, könnte das zu viel sein.
Wer eine mit dem "Wo ist?"-Netzwerk kompatible Alternative sucht, die deutlich weniger kostet, findet derzeit bei Amazon ein interessantes Angebot: Die Smart Tags des Herstellers Aowoka sind im Viererpack um 40 Prozent gegenüber der beim Versandhändler angegebenen unverbindlichen Preisempfehlung reduziert. Damit kosten sie nur noch 29,99 Euro statt 49,99 Euro. Das entspricht einem Stückpreis von rund 7,50 Euro, also einem Bruchteil dessen, was für die hauseigene Lösung von Apple fällig wird.
Das hat die günstige AirTag-Alternative zu bieten
Die Aowoka Smart Tags lassen sich vollständig in die Apple-Umgebung einbinden und sind mit der iOS-App "Wo ist?" kompatibel. Das bedeutet, dass sie sich auf derselben Plattform nutzen lassen wie originale AirTags. Eine zusätzliche App ist nicht nötig: Nutzer können ihre Objekte direkt in der gewohnten Apple-Oberfläche wiederfinden, einen Signalton abspielen oder den letzten bekannten Standort einsehen.
Für die Ortung in der Nähe wird Bluetooth verwendet. Die Reichweite gibt der Hersteller mit etwa 36 Metern an. Dieser Wert könnte allerdings je nach Umgebung, beispielsweise aufgrund von Wänden oder anderen Funkstörungen, geringer ausfallen. Befindet sich der gesuchte Gegenstand noch innerhalb der Reichweite, kann über die App ein Signalton abgespielt werden. Dieser soll bis zu 100 Dezibel laut sein. So dürften sich zum Beispiel in einer Wohnung verlegte Schlüssel problemlos akustisch orten lassen.
Liegt das Objekt außerhalb der Bluetooth-Reichweite, greift das System auf das "Wo ist?"-Netzwerk zurück. Ähnlich wie bei den originalen AirTags nutzt es Apple-Geräte in der Nähe des verlorenen Trackers, um dessen Standort anonym zu übermitteln. Dies funktioniert allerdings nur, wenn sich ein iPhone oder ein anderes Apple-Gerät in der Nähe befindet. In sehr ländlichen Gegenden oder abgelegenen Bereichen kann es daher sein, dass der Standort nicht oder erst nach längerer Zeit aktualisiert wird.
Als praktisch könnte sich auch die Vergessens-Erinnerung erweisen. Verlässt man beispielsweise die Wohnung ohne seine Brieftasche, in der sich ein Smart Tag befindet, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das iPhone, dass das getrackte Objekt nicht mehr in der Nähe ist.
Zusätzlich bieten die Aowoka-Tags eine Teilen-Funktion, mit der sich die Standortinformationen des Trackers mit anderen iOS-Nutzern, beispielsweise Familienmitgliedern, teilen lassen. Diese Funktion steht allerdings erst ab iOS 18 zur Verfügung.
Die Energieversorgung erfolgt über eine austauschbare CR2032-Knopfzelle, die laut Hersteller bis zu einem Jahr durchhalten soll. Das Gerät ist nach IP67 zertifiziert. Somit sollte es gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt sein.
Was jedoch fehlt, ist der U1-Ultra-Breitband-Chip, wie er in den originalen AirTags von Apple verbaut ist. Dieser Chip erlaubt eine besonders präzise Ortung in der Nähe mit einem visuellen Pfeil auf dem iPhone-Display. Auf diese Funktion muss man bei den Aowoka-Tags verzichten.
Trotz dieses Abstrichs dürften sich die Tracker für einfache Einsatzszenarien wie die Ortung von Schlüsseln, Taschen oder Koffern als ausreichend erweisen. Wer nicht auf zentimetergenaue Navigation angewiesen ist, sondern schlichtweg verhindern will, dass Gegenstände verloren gehen oder vergessen werden, dürfte mit dem Funktionsumfang zufrieden sein.
Günstig, aber gut bewertet
Dass die günstigen Tracker bei der Kundschaft gut anzukommen scheinen, zeigen aktuelle Zahlen auf Amazon: Mehr als 200 Exemplare sollen allein im vergangenen Monat verkauft worden sein. Zudem erreichen die Aowoka-Tags bei über 400 Bewertungen im Schnitt sehr gute 4,8 von 5 Sternen. Dies deutet darauf hin, dass viele Käufer nichts am Funktionsumfang und der Qualität der AirTag-Alternative auszusetzen haben. Allerdings stellt sich in solchen Fällen auch oft die Frage, ob alle abgegebenen Bewertungen authentisch sind.
Ob die Tracker wirklich überzeugen können, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Fest steht jedoch: Für alle, die eine iPhone-kompatible Trackinglösung suchen, aber nicht bereit sind, den vollen Preis für die Apple AirTags zu zahlen, bietet sich mit den Aowoka-Tags eine vergleichsweise günstige Alternative, die zumindest auf dem Papier mit den wichtigsten Basisfunktionen überzeugt.
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