Grand Theft Auto 6: Take-Two CEO hält professionelle Reviews weiterhin für wichtig

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Grand Theft Auto 6: Take-Two CEO hält professionelle Reviews weiterhin für wichtig
Quelle: Rockstar Games

Der Take-Two CEO Strauss Zelnick äußert sich zur aktuellen Situation in der Spielkritik und begründet, warum auch Spielemagazine und ihre Kritiken für GTA 6 wichtig sein werden.

Spieletests etablierter Medien haben es im Moment nicht leicht: Die Meinungsbildung über neue Spiele erfolgt 2026 nicht mehr allein über die Seiten eines Magazins. Im Interview mit The Game Business verrät der CEO von Take-Two Interactive, Strauss Zelnick, warum er auch für GTA 6 an der Veröffentlichungsstrategie festhält, das Spiel zuerst an Videospieljournalisten für Reviews zu geben.

Wer braucht noch Spieletests?

Der letzte große Titel von Rockstar Games, Red Dead Redemption 2, wurde 2018 veröffentlicht. Seitdem haben sowohl die Spieleindustrie, als auch die Welt der Spielrezeption und -Bewertung einige Wandel durchlebt. Professionelle Spielreviews in Magazinen wie der PC Games oder der Gamestar, die ihre Tests oft vor dem eigentlichen Release durchführen und zeitnah veröffentlichen, verlieren laut dem Economic Impact Report 2026 der Entertainment Software Association an Relevanz bei den Konsumenten.

Eine Veranschaulichung der prozentualen Anteile, die verschiedene Informationswege an der Aufmerksamkeit der Konsumenten einnehmen. Quelle: YouGov, ESA (via The Game Business) Eine Veranschaulichung der prozentualen Anteile, die verschiedene Informationswege an der Aufmerksamkeit der Konsumenten einnehmen. Etwa 42 Prozent der Befragten gaben an, manchmal professionelle Kritiken zurate zu ziehen. Damit kommen die Spieletests gerade mal auf Platz sieben der Informationswege zu neuen Spielveröffentlichungen. Ausgestochen werden sie durch offizielle Trailer und Promo-Videos, die sich mit 52 Prozent der Aufmerksamkeit der Konsumenten den ersten Platz sichern. Aber mit 50, 49 und 47 Prozent werden vermehrt die Meinungen anderer Nutzer, die allgemeine Stimmung auf Social Media und kommentierte Gameplay-Videos auf Youtube konsultiert. Das Interesse an Spieletests scheint zu sinken.

Der Status quo

Für Entwickler und Publisher bleiben die etablierten Medien allerdings trotzdem relevant. Zelnick erklärt, wieso das Ökosystem hinter den Tests für Spielmacher so wichtig ist:

"Social Media is so noisy. And someone has to be first to say the thing you like is rubbish. Someone will do that. All narratives are available at once now about everything."

Mit anderen Worten ist es seiner Meinung nach schwer, aus dieser Masse an Meinungen einen wahrheitsgemäßen Konsens über das Spiel zu finden, ohne dass das allgemeine Meinungsbild durch Trolle, Abwertungen ohne Begründung oder extrem subjektive Ansichten verzerrt wird.

Es entsteht ein Machtverhältnis zwischen Entwicklern, deren Produkt die Existenz der Spielkritik in gewissem Ausmaß sichert und Spielkritikern, deren Integrität genauso von ihrer ehrlichen, differenzierten Kritik an den bereitgestellten Spielen abhängt. Ein Kritiker, der das Spiel direkt von Rockstar erhält, wird das Spiel nicht aus Böswilligkeit in der Luft zerreißen, weil er eventuelle zukünftige Kooperationen nicht gefährden will. Genauso wenig darf die Kritik aber in werbungsähnliche Lobgesänge übergehen, da sonst die Leserschaft, die eine ehrliche Kritik erwartet, verloren wird. Zelnick geht im Interview noch weiter auf die Punkte und auch die Fehltritte von 2K ein, die Sie im Artikel von The Game Business nachlesen können.

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Quellen: The Game Business, The Entertainment Software Association

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von sho_xen
        Was für ein Witz. Wenn von den Spielemagazinen nur noch BS geschrieben wird, und die Tests mehr einer Werbeveranstaltung gleichen als einer kritischen Außeinandersetzung mit einem Spieletitel, dann verlieren diese Medien halt an Wert. Ein normaler Prozess.

        Dass Take-Two einfach mal den Spieß umdreht und die Meinungen des "noch freien Internet" kritisiert ist die Kirsche obendrauf.
        Theoretisch , ja. Praktisch gibt es halt schon viel schund der in Social Media auftaucht. Teilweise sogar so schlimm das man sich fragt ob der Poster das Spiel gespielt oder zumindest mal angeschaut hat.
        Oder sehr oft gibt es auch Inhaltslose kommentare, die einfach Titel madig reden, ohne das sie angeben können weshalb sie es schlecht finden.

        Kurz um: Trauen kann man niemandem mehr. Man muss sich Spiele ebn einfach selbst anschauen. Seis jetzt per Lets Plas, als Demo, oder in dem man mal 2h reinzockt (Bei Steam zb kann man die ja dann immer noch zurückgeben)

        Socal Media traue ich null, wenn es darunm geht mir ein Bild bzw eine Meinung zu bilden. Um ggf versteckte oder nicht angesprochene Bugs und Features herauszufinden abeer schon.
        Bei Printmedien gehe ich aber auch nicht nach der "Meinung" oder Score. Hier schaue ich mir lediglich ab was es für ein Tp an Game ist (Rollenspiel, Shooter etc) und hole mir eindrücke zu Grafik sowie ebn Termine von Releases etc.

        Letztlich ist es ebn eine Kombination aus allem.
      • Von Magera Freizeitschrauber(in)
        Zitat von sho_xen
        Was für ein Witz. Wenn von den Spielemagazinen nur noch BS geschrieben wird, und die Tests mehr einer Werbeveranstaltung gleichen als einer kritischen Außeinandersetzung mit einem Spieletitel, dann verlieren diese Medien halt an Wert. Ein normaler Prozess.

        Dass Take-Two einfach mal den Spieß umdreht und die Meinungen des "noch freien Internet" kritisiert ist die Kirsche obendrauf.
        Theoretisch , ja. Praktisch gibt es halt schon viel schund der in Social Media auftaucht. Teilweise sogar so schlimm das man sich fragt ob der Poster das Spiel gespielt oder zumindest mal angeschaut hat.
        Oder sehr oft gibt es auch Inhaltslose kommentare, die einfach Titel madig reden, ohne das sie angeben können weshalb sie es schlecht finden.

        Kurz um: Trauen kann man niemandem mehr. Man muss sich Spiele ebn einfach selbst anschauen. Seis jetzt per Lets Plas, als Demo, oder in dem man mal 2h reinzockt (Bei Steam zb kann man die ja dann immer noch zurückgeben)

        Socal Media traue ich null, wenn es darunm geht mir ein Bild bzw eine Meinung zu bilden. Um ggf versteckte oder nicht angesprochene Bugs und Features herauszufinden abeer schon.
        Bei Printmedien gehe ich aber auch nicht nach der "Meinung" oder Score. Hier schaue ich mir lediglich ab was es für ein Tp an Game ist (Rollenspiel, Shooter etc) und hole mir eindrücke zu Grafik sowie ebn Termine von Releases etc.

        Letztlich ist es ebn eine Kombination aus allem.
      • Von sho_xen Freizeitschrauber(in)
        Wenn ich eine Spielezeitschrift wäre würde ich aus Prinzip immer nur ab Releasetag anfangen zu testen. Dann kommt das Ergebnis halt ein bisschen später, aber es macht einen viel seriöseren und unabhängigeren Eindruck.
      • Von Dukek Komplett-PC-Aufrüster(in)
        dann muss mir auf gamestar zwischen handy und staubsaugertests ja unbedingt auch mal den GTA 6 test raussuchen!
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von EM_EN
        Egal auf welcher Seite man steht, kann / wird die Falsche sein.
        Das ist das Problem..
        ich sag mal je mehr so n Muster bekommen desto besser ist es.. einfach weil mehr Facetten abgebildet werden.

        Und je limitierter review Muster sind desto fragwürdiger wird es.

        Das ist dann einfach eine Frage der Statistik..

        Das zb CB kein Muster bekommen hat fand ich auch fragwürdig
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von Blackfirehawk
        Ich sag nur der test des 9950x3Dx2 wo sich viele darüber gewundert haben warum sie kein Muster bekommen haben
        Einer der absoluten Tiefpunkte, auf der einen Seite erwarte die Community den Test der CPU, klar Hardwaremagazin, auf der anderen Seite wird das selbige Magazin ( Redakteur ) gedisst, weil er sich dann noch bedankt hatte. Egal auf welcher Seite man steht, kann / wird die Falsche sein. Klar hätte man schreiben können- haben wir nicht bekommen - böser Hersteller- alle wäre verständig - bis zu dem Tag an dem dann der böse Hersteller kein Muster an das aussätzige Magazin versendet - Geschrei groß - und es ist die Existenzgrundlage dieser Zeitung, keiner der Schreihälse wird Geld spenden oder auf Links klicken um dann die Zeitung zu unterstützen. Sorry, schreib mich gerade etwas in Rage - zum Glück bin ich aus dem Thema inzwischen raus, was ich mir öfter am Tag einreden muss.
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