GTA 6: "Generative KI spielt keinerlei Rolle" bei der Entwicklung

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GTA 6: "Generative KI spielt keinerlei Rolle" bei der Entwicklung
Quelle: Rockstar Games

Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat sich jetzt dazu geäußert, inwiefern KI in die Entwicklung von GTA 6 einfließe. Der Chef des Mutterkonzerns von Rockstar Games bezog ganz klar Stellung: Der Blockbuster werde ohne generative Inhalte erstellt.

Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, dem Mutterkonzern von Entwickler Rockstar Games, hat sich jetzt gegenüber der Website Gamesindustry.biz dazu geäußert, inwiefern Künstliche Intelligenz in die Entwicklungsarbeiten von GTA 6 einfließen werde. Demzufolge werde der Blockbuster gänzlich ohne generative Spielinhalte und KI-Werkzeuge erstellt. Das gesamte Spiel sei "handgefertigt".

"Speziell im Hinblick auf GTA 6 spielt generative KI keinerlei Rolle bei dem, was Rockstar Games gerade erschafft. Ihre Welten sind handgefertigt".

— Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive

Genau darin läge die Stärke von Rockstar Games und deren Spiele, betonte der Chef des Publishers, welcher damit noch einmal die hohe Qualität und Detailtiefe der Spielwelt von Grand Theft Auto 6 hervorheben wollte.

"Genau das ist es, was sie unterscheidet. Sie werden von Grund auf neu erschaffen - Gebäude für Gebäude, Straße für Straße, Viertel für Viertel. Sie werden nicht prozedural generiert und das sollten sie auch nicht. Das ist es, was großartige Unterhaltung ausmacht".

— Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive

Allgemein zeigte sich Strauss Zelnick aber offen für den Einsatz von KI in Spielen und Entwicklerwerkzeugen, Take-Two und seine Studios seinen in diesem Bereich sogar "führend", so der CEO im Gespräch gegenüber Gamesindustry.biz.

Die Produkte dieses Unternehmens wurden immer mit maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz entwickelt. Wir waren eigentlich immer führend in diesem Bereich, und im Moment haben wir Hunderte von Piloten und Implementierungen in unserem Unternehmen.

— Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive

Bereits jetzt könne man sehen, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung von Spielen deutliche Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen ermögliche. Man stehe hierbei [der KI] aber noch immer ganz am Anfang.

Grand Theft Auto 6 wird am 19. November 2026 erscheinen und zuerst exklusiv für die Playstation 5 und Xbox Series X|S veröffentlicht. Ein Release auf dem Windows-PC wird voraussichtlich frühestens im Jahre 2027 erfolgen.

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Quelle: Gamesindustry.biz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VanWayne Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Du hast Typ 6 ausgelassen: "KI! REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE"

        ---

        Der könnte auch sagen, dass die ernsthaft PCs fürs Entwickeln benutzt haben. Oder dass deren Strom rein aus Hamsterrädern gewonnen wird. Oder dass er definitiv kein Alienlizard ist. Wie könnte man denen glauben?
      • Von VanWayne Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Du hast Typ 6 ausgelassen: "KI! REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE"

        ---

        Der könnte auch sagen, dass die ernsthaft PCs fürs Entwickeln benutzt haben. Oder dass deren Strom rein aus Hamsterrädern gewonnen wird. Oder dass er definitiv kein Alienlizard ist. Wie könnte man denen glauben?
      • Von Parrallax Freizeitschrauber(in)
        das hat er auch im Earningscall gesagt als ihn ein Investor gezielt darauf ansprach. ich glaube nicht dass er seine Investoren diesbezuglich anlügen würde.
      • Von KingShotgunHobo Freizeitschrauber(in)
        Typ 1: "Es ist dumm und nur reaktionistische Propaganda nicht zumindest zur effizienten Überbrückung, in nicht kreativen oder hochprogrammiersensitiven Prozessen mal einen "Ratschlag" einholen zu dürfen. Mir hat Ki schon oft gute Ideen gegeben, nichts direkt Kopierbares oder *keuch keuch* Verwendbares, aber gute, echt verdammt gute Anstubser zum Nachdenken. Wenn ein Künstler also mal fragt:"In wie fern ist eigentlich unsere florida neopostmoderne Satire akkurat in Bezug zu diesem "Missionsszenario im Spiel", und die KI wirft halt mal sowas wie ne Rezension ohne Vorurteil raus, so mag ich dies."

        Typ 2: "Solche Dinge sind durchaus tolerabel, aber hier ist das Problem ja.... niemals egal ob die KI genau ist, oder sofern der Kontekt präzise bleibt, es ist eher ein Problem ob man dem Menschen nun die Ehre erweisen kann oder nicht. Es ist eben diese philosophische Frage des Seins."

        Typ 3: "Problem ist niemals KI selbst oder die Definition von Sein, oder eben auch die Vergew*ltigung der menschlichen Kreativität, sondern ob ich nun für maschinengenerierten Inhalt oder eben für dieses biologische, höhere Denken eines anderen Individuums, zahle. Es ist keine Philosophiefrage mehr, es ist keine Gesellschaftsfrage, für mich ist es nun nurnoch eine Effektivitätsfrage.

        Typ 4: "Dies ist somit schon eher eine Frage von Pro-Spezies Solidarität, wie im Sinne von Arbeitersolidarität/Künstlersolidarität, oder, Resultat bleibt Resultat, egal von welch Quelle. Egal wer oder was, wir brauchen einfach nur Qualität, egal welcher Prozess, ob Gott nun im Menschen oder der Maschine, Gott ist Prozess, und somit ist jeder gute Prozess eben göttlich. Soll also ein menschlicher oder maschineller, ob Ursprung oder Geschaffenheit aus dem Ursprung nun uns etwas zum Genießen geben."

        Typ 5: "Ja ka, is alles so dermaßen schnuppe digga, will nur knattern und rattern, egal, morgen ist auch noch ein tach."
      • Von xkraid Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wer's glaubt.

        Bei so einem Mamutprojekt wird sicherlich auch an der ein oder anderen Stelle mal ein KI-Tool benutzt.

        Selbst wenn man nur mal schnell ein Artwork oder eine Textur in Photoshop ausbessern möchte und da z.B. das Entfernen-Werkzeug benutzt, steckt da schon KI drin.

        An sich finde ich es auch nicht verwerflich das zu tun, die Frage ist eher wie und wofür man es einsetzt und das man auf jeden Fall Menschen hat, welche da noch mal drüber schauen und ggf. nachbessern.
      Direkt zum Diskussionsende
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