[07/07/2023] 80 Euro als neuer Standardpreis für PC-Spiele … ist viel Geld. Aber Videospielentwicklung kostet eben auch viel Geld. Dementsprechend bin ich etwas zwiegespalten, aber eher auf der Seite der Entwickler (auch wenn die bei AAA[A]-Spielen natürlich am wenigsten vom Kuchen abbekommen). Natürlich möchte man keine 80 Tacken für ein Spiel ausgeben, das dann vielleicht keinen Spaß macht. Aber heutzutage gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, sich im Vorfeld ein Bild zu den Spielen zu machen und dann eine Kaufentscheidung zu treffen. Und wer ohnehin unzufrieden mit den großen Produktionen ist, bekommt für einen Bruchteil des Preises jährlich eine Stange an fantastischen Indie-Spielen. Da gibt es einige, für die ich im Nachhinein durchaus bereit gewesen wäre, mehr Geld auf den Tisch zu legen.
Was mich aber nervt, sind Vorbesteller-Boni und diese Special Deluxe Editions, die dir v. a. einen 3-tägigen Vorabzugang ermöglichen. Das ist ein perfides Spiel mit der Angst, Dinge zu verpassen (gerade in heutigen Social-Media-Spoiler-Zeiten), und es sorgt in meinen Augen eher dafür, dass Spiele unfertig auf den Markt kommen. Bezahlt haben die Spieler ja schon, kann doch dem Publisher egal sein, ob das Spiel vollständig releast wird oder nicht. Gebt bitte kein Geld für Spiele aus, die es noch nicht gibt. Es sei denn, ihr mögt "Early-Access-Spiele", aber dann solltet ihr ja wissen, worauf ihr euch einlasst. (Fellix Kellig)