[26/11/2021] 80 Euro als neuer Standardpreis für PC-Spiele … stimmt mich nachdenklich. Auf der einen Seite ergibt es total Sinn, dass immer komplexere und hübschere virtuelle Welten mehr Arbeit bedeuten als die simplen, kurzweiligen Werke des vorigen Jahrtausends. Hinzu kommt die Inflation, welche auch vor Spielen keinen Halt macht. Eigentlich reichen diese Gründe, allerdings bleiben Detailfragen. War nicht einer der Gründe für die Unreal-Entwicklungsumgebung, dass man damit viel Zeit und somit Geld sparen kann? Und was ist mit diesem Dingsda ... wie hieß das noch gleich? Irgendein moderner Firlefanz, der einem das Selbstarbeiten abnehmen soll. Nein, nicht das Smartphone, sondern Software. Ach, ja – KI! War nicht eine der unbegrenzten Möglichkeiten, auf Knopfdruck Inhalte zu generieren? Vermutlich brauchen wir noch ein paar Jahre, um das verlässlich in Workflows einzuweben. Aber wer glaubt, dass Preise (deswegen) einen Rückwärtsgang haben, wird mit Ansage bitter enttäuscht. (Raffael Vötter)