"Fujitsu" beginnt Massenproduktion von 2-MBit-FRAM-Chips
Der japanische Technologie-Konzern "Fujitsu" hat heute die Verfügbarkeit seiner FRAM-Speicherchips (Ferroelektrischer RAM) mit zwei Megabit bekannt gegeben, was laut dem Unternehmen derzeit der größten Kapazität von FRAM in der Massenproduktion entspricht.
Bei FRAM (oder auch FeRAM) handelt es sich um einen "nichtflüchtigen" Speicher, bei dem eine ferroelektrische Schicht zur Datenspeicherung genutzt wird. Ferroelektrika können zwei unterschiedliche Polarisationszustände besitzen - leitend und nicht leitend. Durch das Anlegen einer elektrischen Spannung kann diese Polarisation umgekehrt und somit zwischen den zwei verschiedenen Zuständen hin- und hergeschalten werden.
Neben dem Vorteil der dauerhaften Datensicherung ohne externe Versorgungsspannung für mehr als zehn Jahre, zeichnen den FRAM gegenüber heutigem Flash-Speicher eine höhere Datenrate, ein niedrigerer Energieverbrauch und eine wesentlich höhere Anzahl von Lese- und Schreibzugriffen aus. Letztere liegt ungefähr bei zehn Milliarden was mehr als zehn Jahren mit 30 Schreibvorgängen pro Sekunde entsprechen würde.
