Fujitsu: Fertigung außerhalb Japans wird eingestellt werden, auch Augsburg betroffen
Fujitsu hat angekündigt alle Fertigungsstandorte außerhalb Japans schließen zu wollen und sich auch hinsichtlich der Unternehmensausrichtung neu aufzustellen. Dies betrifft mit dem Standort Augsburg auch 1.800 Arbeitsplätze in Deutschland.
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat bekannt gegeben, dass im Rahmen der Umstrukturierung die Bereiche Produktentwicklung, Fertigung und Logistik in Deutschland auslaufen sollen. Die Niederlassung in Augsburg soll bis spätestens September 2020 vollständig geschlossen werden. Davon betroffen sein sollen deutschlandweit 1.800 Arbeitsplätze.
Im Zuge der Zentralisierung von Forschung und Entwicklung sowie Beschaffungswesen und Fertigung in Japan will sich der Konzern stärker auf Technologien wie künstliche Intelligenz, Blockchain und branchenspezifische Lösungen konzentrieren. Das Kerngeschäft des Traditionskonzerns soll sich dadurch weg von Produkten und hin zu Dienstleistungen wandeln.
Rückblick: PCGH auf Werksbesuch bei Fujitsu in Augsburg vor 9 Jahren
Die Gewerkschaft IG Metall hat in Reaktion auf die Ankündigung den Erhalt des Augsburger Standortes gefordert. Die Ankündigung der Schließung sei "ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und aller, die sich seit Jahren für den Standort einsetzen. Wir werden für diesen Standort kämpfen. Die IG Metall wird darüber hinaus zusammen mit den Beschäftigten den Protest auch in die Öffentlichkeit tragen", hieß es vom 1. Bevollmächtigten der IG Metall Augsburg, Michael Leppek.
Bevor es allerdings zu Arbeitskampfmaßnahmen kommt, will die IG Metall gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern in Gespräche mit der Arbeitgeberseite gehen und in den kommenden Wochen mit Sachverständigen das weitere Vorgehen beraten. Teile der Belegschafft sollen derweil sofortige Maßnahmen gefordert haben.
Quelle: via golem.de

China ist für einige ja inzwischen schon zu teuer geworden, um dort zu produzieren...dann geht's eben ab nach Afrika...
mfg
Aber mal ehrlich Leute. Wir sind doch selber Schuld. Dieses Feilschen und Billig-Billig-Getue um jeden Cent macht die deutschen Anbieter eben kaputt. Wer von uns schaut denn nicht vor einem Kauf bei Geizhals oder Idealo vorbei?
Ich musste mal so prusten. Ich in Vantaa Finnland. Weltweit Techniker dort, auch zwei aus Taiwan. Für IQ/OQ/PQ und vielleicht DQ muss der Rechner zwingend eine Seriennummer haben. Die Taiwan Boyz so, ach, bei uns kaufste Zutaten auf der Strasse, schon ist der PC fertig.
Nene, um mit amerikanischen Firmen, Pharmaforschung und Produktion zu betreiben, müssen die Rechner eine Seriennummer haben. Deswegen kaufen wir HP Workstations.
Die Japaner bauen wie die deutschen inzwischen saugute Autos und Werkzeuge, keine Computer. Anfang der 70er waren Produte aus Japan ungefähr so ******** wie heute aus China.
Tokyo hat den höchsten Spesensatz weltweit.
Natürlich können wir in Deutschland auch produzieren. Die ganzen Flüchtlinge helfen uns ja gerade wegen Lohndumping. Dann kann man sich demnächst mit 12 Mann ein Hemd teilen auf 20qm und Motoroller fahren oder Michelin unter die Füsse kleben.
Aber mal ehrlich Leute. Wir sind doch selber Schuld. Dieses Feilschen und Billig-Billig-Getue um jeden Cent macht die deutschen Anbieter eben kaputt. Wer von uns schaut denn nicht vor einem Kauf bei Geizhals oder Idealo vorbei?
Das Problem sind die heutigen Geldgeber und so lange diese immer mehr wollen und auch brauchen, so wird sich in Zukunft auch nichts mehr ändern, sollte so langsam auch mal klar sein.
Aber mal ehrlich Leute. Wir sind doch selber Schuld. Dieses Feilschen und Billig-Billig-Getue um jeden Cent macht die deutschen Anbieter eben kaputt. Wer von uns schaut denn nicht vor einem Kauf bei Geizhals oder Idealo vorbei?