Forza Horizon 6: Tuning-Guide bringt bis zu 23 % mehr Fps

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Forza Horizon 6: Tuning-Guide bringt bis zu 23 % mehr Fps
Quelle: Sebastian Castellanos

Wccftech-Autor und Data Scientist Sebastian Castellanos hat einen umfangreichen Performance- und Tuning-Guide für Forza Horizon 6 veröffentlicht. Seine Empfehlungen für RT- und Raster-Settings sollen bis zu 23 Prozent mehr Fps bringen.

Wer seit dem offiziellen Verkaufsstart am 19. Mai 2026 in Forza Horizon 6 mit teils nicht ganz optimalen Frameraten kämpft, bekommt jetzt prominente Unterstützung beim Feintuning des Japan-Racers. Sebastian Castellanos, ein Data Scientist mit ausgewiesener Leidenschaft für PC-Hardware und Gaming und zwischenzeitlich als technischer Autor für die Kollegen von Wccftech tätig, hat einen außergewöhnlich tiefgehenden Performance- und Tuning-Guide für das Open-World-Rennspiel veröffentlicht. Wer sich noch mehr Fps wünscht, sollte mal reinschauen.

Forza Horizon 6: 23 % mehr Fps durch optimierte Settings

Die Kernbotschaft seiner Analyse: Mit den richtigen Grafik-Settings lassen sich gegenüber dem "Extreme"-Preset bis zu 23 Prozent mehr Bilder pro Sekunde aus Forza Horizon 6 herausholen — und das bei einem kaum sichtbaren optischen Qualitätsverlust, wie der Autor im Rahmen seiner Anleitung anmerkt.

Wie schon in unserem großen Forza-Horizon-6-Test mit Raytracing-Benchmarks deutlich wurde, gehört der jüngste Ableger der Rennspielreihe technisch zwar zu den am besten optimierten und skalierenden Open-World-Titeln des Jahres 2026, ist aber alles andere als ein "Maximum-Slider-Selbstläufer", genau hier setzt der äußerst tiefgreifende Tuning- und Performance-Guide des Data Scientist an.

Performance-Guide für Forza Horizon 6: Die Analyse

Castellanos hat sich die einzelnen Grafikoptionen von Forza Horizon 6 unter "kontrollierten GPU-limitierten Bedingungen" vorgenommen und diese systematisch durchgemessen. Sein Setup deckt sowohl Rasterizing- als auch Raytracing-Workloads ab, mit besonderem Fokus auf jene Settings, die ein ungewöhnlich schlechtes Verhältnis aus optischem Gewinn zu Performance-Kosten aufweisen.

Bemerkenswert: Das werkseitige "Extreme"-Preset schöpft längst nicht alle Renderoptionen aus. So setzen die höchsten Voreinstellungen laut Castellanos weder die Car Reflection Quality noch die Screen Space GI Quality auf Maximum — beide Grafik-Settings werden im Preset entsprechende bewusst zurückgehalten.

Das Extreme+RT-Preset, also Extreme inklusive Raytraced Global Illumination ("RTGI") und Raytraced Reflections statt der jeweiligen Screen-Space-Pendants, kostet auf einer aktuellen High-End-GPU laut seinen Messungen rund 14 Prozent der durchschnittlichen Bildrate, sowie 8 Prozent bei den 1-%-Low-Fps.

Verantwortlich für den Fps-Verlust ist nicht allein die GPU: Auch die CPU wird durch Raytracing stärker belastet, weil die Engine die Bounding Volume Hierarchies ("BVH") verwaltet, aktualisiert und an die Grafikkarte streamt, während der Spieler durch das offene Japan fährt. Forza Horizon 6 verhält sich damit, was die CPU-Lasten angeht, "wie ein typischer moderner Open-World-Titel" Empfehlung: Spieler, die mit einem High-Refresh-Rate-Monitor mit 120 Hz oder mehr spielen, sollten deshalb der Performance-Optimierung der CPU besondere Aufmerksamkeit schenken.

Forza Horizon 6 optimieren: Die wichtigsten Settings im Überblick

Castellanos liefert in seinem Guide zwei einsatzbereite Profile, jeweils für Spieler mit und ohne aktivem Raytracing:

  • Optimized Non-RT-Settings: Für die breite Masse der PC-Spieler oftmals die bessere Wahl. Hier kommt der gesamte Performance-Hebel zum Tragen, ohne dass das Bild spürbar leidet — Screen-Space-GI und Screen-Space-Reflections übernehmen die Aufgaben der Raytracing-Effekte zu einem Bruchteil der Performance-Kosten.
  • Optimized RT-Settings: Empfohlen ausschließlich für Besitzer einer schnellen Grafikkarte, wie der Geforce RTX 5080 oder Radeon RX 9070 XT aufwärts, die bereit sind, den Performance-Aufschlag und gelegentliches Bildrauschen in Kauf zu nehmen.

In beiden Fällen lassen sich mit den entsprechenden Optimierungen bis zu 23 Prozent zusätzliche Frames herausholen, je nach Hardware und Auflösung. Damit deckt sich der Guide weitgehend mit dem PCGH-Benchmark-Test zu Forza Horizon 6, in dem unsere Redaktion bei mit Raytracing kombinierten Settings ebenfalls deutliche Frameraten-Sprünge nach dem Reduzieren der bekannten "Frame-Fresser" dokumentieren konnte. Wccftech und PCGH sind hier einer Meinung.

Forza Horizon 6 PC: Diese Schwachstellen kritisiert der Guide

Trotz aller Lobeshymnen auf die gute Skalierbarkeit der ForzaTech-Engine spart Castellanos nicht mit Kritik. Auch in seinen Tests traten in den ersten 30 Spielminuten Shader-Compilation-Stotterer auf, dazu kommen gelegentliche Traversal-Stutter und teils auffälliges Verhalten des Prozessors.

Sein Fazit für Playground Games: Die Entwickler sollten in einem zukünftigen Patch dringend das Nvidia-Reflex-Verhalten korrigieren, AMDs FSR Frame Generation sowie Intels XeSS Frame Generation nachreichen und die Denoiser-Qualität für die ansonsten sehr hübschen Raytracing-Effekte verbessern.

Aktuell ist Frame Generation in Forza Horizon 6 exklusiv über DLSS 4.5 Frame Generation auf Geforce-RTX-Grafikkarten verfügbar. Ein Umstand, welcher angesichts der "ansonsten vorbildlich" umgesetzten Upscaling-Trinität aus DLSS 4.5, FSR 4.1 und Intel XeSS 2.1 schwer nachvollziehbar bleibt.

Spieler mit Geforce RTX 40 oder Geforce RTX 50 dürfen sich derweil über den vollen Funktionsumfang freuen: Wie Nvidia mit der Geforce RTX 5090 demonstriert hat, sind in Full HD inklusive DLSS 4.5 Balanced und 4-facher Multi-Frame-Generation bis zu 500 Fps im aktuell gefeierten Open-World-Rennspiel möglich.

Forza Horizon 6 Performance: Das müssen PC-Spieler jetzt wissen

Wer das Maximum aus Forza Horizon 6 herausholen möchte, sollte sich nicht blind auf die werkseitigen Presets verlassen — weder auf "Extreme", noch auf "Extreme+RT". Die optimierten Settings von Sebastian Castellanos bringen je nach Konfiguration zweistellige Fps-Zuwächse, und mit dem Hotfix 1 wurden außerdem schon die häufigsten Profil- und Controller-Bugs pünktlich zum Release behoben.

Steam-Deck-Besitzer finden in unserem Steam-Deck-Ratgeber zu Forza Horizon 6 die optimalen Einstellungen für stabile 30 Fps unterwegs auf dem Handheld-PC, während die PCGH-Hardware-Empfehlung für Forza Horizon 6 zeigt, mit welchem Gaming-PC die beste Bildqualität bei flüssigen Frameraten gelingt.

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Quelle: Sebastian Castellanos via Wccftech

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Seit dem letzten Post und 2 Patches weiter in FH6 kann ich frohkunden, dass auch bei mir das jetzt mit der 9070xt gut funktioniert und die Performance gut ist. Da ich FSR4.1 native vorziehe und der Upscaler schon im Qualität Setting optisch merkbar abfällt fehlt mir eigentlich nur noch FG mit AL2 um ein ähnliches Ergebnis wie mit meiner 5070ti zu bekommen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

        mit -60mV und -30PL bekomme ich im internen Bench bei angezeigten 212W (real ist es ja etwas mehr)

        in FSR4.1 native

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        in FSR4.1 Qualität

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        Denke das geht voll i.O für diese Einstellungen in dieser Auflösung ohne FG.
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Seit dem letzten Post und 2 Patches weiter in FH6 kann ich frohkunden, dass auch bei mir das jetzt mit der 9070xt gut funktioniert und die Performance gut ist. Da ich FSR4.1 native vorziehe und der Upscaler schon im Qualität Setting optisch merkbar abfällt fehlt mir eigentlich nur noch FG mit AL2 um ein ähnliches Ergebnis wie mit meiner 5070ti zu bekommen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

        mit -60mV und -30PL bekomme ich im internen Bench bei angezeigten 212W (real ist es ja etwas mehr)

        in FSR4.1 native

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        in FSR4.1 Qualität

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        Denke das geht voll i.O für diese Einstellungen in dieser Auflösung ohne FG.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von JanJake
        Nicht direkt für die Auflösung, aber die Texturen.

        Was soll jetzt die Schärfe von FSR damit zu tun haben?
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von Tornavida
        Das Ruckeln scheint nur Radeon zu betreffen wenn sonst das System i.O. ist. Kann ich auf meinen Systemen bestätigen, NV keine Probleme, Radeon ruckelt und auch bei Freunden mit dem aktuellsten Treiber.

        Finde ich ehrlich gesagt scheixxe, dass das bei all der Bencherei und dem Hype um das Game quasi unter den Teppich gekehrt wird hier, zumal es auch anscheinend von offizieller Seite her bekannt ist. Auch Stillschweigen seitens Redaktion. Das ich davon nicht alleine betroffen bin durfte ich von You Tube Videos und mit Eigenrecherche in Erfahrung bringen.

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        Quelle
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        Also bei mir ruckelt mit der 9070 XT mit alles auf Anschlag gar nichts. Meine alte RDNA 2 (leihweise bei nem Kollegen) packt da sogar in Full HD noch gut die 60 FPS (ebenfalls mit X3D-CPU).

        Das Problem betrifft also mit Sicherheit nicht jedes AMD-System und hätte es die PCGH-Redaktion betroffen, hätte sie es mit Sicherheit kommuniziert

        Also bevor du hier gleich Feuer fängst: geh dich mal abkühlen und chill mal ne Runde Du bist ja schon ganz rot...
      • Von JanJake BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von JoM79
        Welche 70% Renderauflösung, da gibts keine Auswahl.
        Nicht direkt für die Auflösung, aber die Texturen.

        Könnte aber schöner aussehen wenn Nativ mal eine vernünftige Kantenglättung drin wäre, aber an der haben die gesparrt, wie bei vielem anderen leider bei dem Game.
      • Von Z3Rlot Software-Overclocker(in)
        Ich hab alles bei mir auf Anschlag in 4K TAA.
        Die paar Bildereinbrüche müssen da durch VSync ist Aktiv.
        Ruckelt zu 99 Prozent für mich nicht.Klar mehr Bilder wären besser aber ich lasse es extra so das ich mich nicht an mehr Bilder gewöhne.Durchschnitt liegt so bei 80 FPS mal mehr mal weniger.
        Aber es ist auch kein wirkliches Ruckeln das wie auf mein Laptop mit einer RTX 5070 ist.
        Dort bin ich mit Ultra und Hohe sowie DLSS ausgeglichen unterwegs in 1920x1200.
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