Firefox: Reguläre Software-Updates für Nutzer von Windows XP und Vista nur bis März 2017
Die Alt-Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista werden bald keine regulären, neuen Software-Updates für Firefox erhalten. Mozilla will diese Versionen aber weiterhin mit Sicherheits-Updates versorgen. Das Ende für den Support ist zunächst für den September angelegt. Eine Verlängerung ist aber noch möglich.
Der Internetbrowser Firefox unterstützt die Alt-Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista nur noch bis März 2017 mit regulären Software-Updates. Dann werden die aktuellen Firefox-Versionen nicht mehr als Update aufgespielt. Mozilla setzt die Nutzer dieser Betriebssysteme auf die Liste "Firefox Extended Support Release" (ESR).
Viel ändert sich dadurch für Nutzer von Windows XP und Windows Vista nicht, da Firefox in der Hauptversionsnummer stagnieren wird und in Zukunft nur noch Sicherheitsupdates erhalten wird. Mozilla gibt an, dass sie bis September 2017 die Sicherheitspatches aufrechterhalten wollen. Nutzer müssen nichts weiter tun, damit sie diese Aktualisierungen weiterhin erhalten. Mitte 2017 werden dann die Nutzerzahlen von Mozilla analysiert und anschließend ein endgültiger Termin für das Ende des Supports angekündigt. Eine Verlängerung des Supports ist also noch möglich.
Mozilla fordert seine Anwender dazu auf, auf eine aktuellere Windows-Version aufzurüsten, die von Microsoft unterstützt wird. Nicht unterstützte Betriebssysteme erhalten nur in besonderen Ausnahmefällen Sicherheitsaktualisierungen, besitzen bekannte Exploits und stellen dadurch ein Risiko für den Nutzer dar. Ab März 2017 wird es für den Firefox-Browser Versionen mit neuen Funktionen nur noch für die Windows-Betriebssysteme 7, 8, 8.1 und 10 geben.
Quelle: Mozilla Blog

Wow also das es dafür noch Updates gab wusste ich überhaupt gar nicht. Könnte man eigentlich auch komplett sein lassen, denn diese genannten Betriebssysteme werden überhaupt gar nicht mehr Unterstützt von Updates.
Man sollte alte Zöpfe viel früher abschneiden
Der Schritt von Mozilla ist aber nachvollziehbar. Für XP gibt es dann schon seit 2 Jahren keinerlei Support mehr und der Extended Support für Vista läuft dann auch aus. Und da der Marktanteil von Vista verschwindend gering ist (selbst XP hat derzeit noch mehr Marktanteile als Vista), nimmt man Vista gleich mit aus dem Support heraus.
Also ich verstehe nicht, warum sie Windows Vista als nicht unterstütztes Betriebssystem sehen. Selbst Windows 7 bekommt nur noch Sicherheitsupdates genau wie Vista. Zwar hat das in 4 Monaten ein Ende, aber davon abgesehen haben die beiden Betriebssysteme nichts unterschiedliches in der Update Versorgung.
Es gibt viele Rechner da draußen die einfach nicht auf Windows7 und höher wechseln weil sie es nicht können. Ich selber habe ein Praktikum bei meinem alten Kindergarten gesehen und der hat gerademal 1GB RAM und darauf läuft Vista. Wie wir wissen (zumindest ich) kann Vista besser mit 1GB RAM umgehen als Win7. Zumindest nach meinen Erfahrungen. bei XP ist es noch schlimmer. 1GB RAM waren damals High End.
Was ich auch nicht verstehe warum alle Vista so hassen. Ein gegen Argument von Vista war immer "512MB RAM Anforderung ist das 4 Fache was ich in meinem Rechner habe" Das mag zwar sein aber: Windows 7 legte nochmal einen drauf und forderte einfach mal 1GB RAM. Und da hat sich auch niemand beschwer. Und warum?! Ganz einfach die Hardware Hersteller konnten sich auf den RAM hunger von Vista einstellen und Microsoft konnte diese Optimieren. Deswegen vergleicht mal: Vista vs Win7. Hier gewinnt klar Vista.