FSR 4 mit RDNA 3: Kein Problem, zumindest unter Linux
Spieler, die eine RDNA-3-Grafikkarte der Serie AMD Radeon RX 7000 nutzen, sind beim Thema FSR 4 außen vor, zumindest unter Windows. Unter Linux lässt sich das KI-Upscaling dank Mesa, RADV und FP8-Emulation auch mit älteren GPUs nutzen.
Spieler, die aktuell noch eine RDNA-3-Grafikkarte der Serie AMD Radeon RX 7000 nutzen, sind beim Thema FidelityFX Super Resolution ("FSR") 4 außen vor, jedenfalls unter Windows. Unter dem freien Betriebssystem Linux hingegen lässt sich das neue KI-Upscaling dank des quelloffenen Mesa-Grafikstacks und dessen Vulkan-Treiber sowie FP8-Emulation auch mit "älteren" Grafikkarten nutzen. Wie schon bei der softwareseitigen Implementierung von Hardware-Raytracing ist RADV das "Wundermittel", welches neueste Features auf ältere Hardware bringt.
Der freie Vulkan-Grafiktreiber für AMD Radeon ("RADV"), welcher als Alternative zu AMDs offiziellen Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") entwickelt wurde, macht es möglich, dass das KI-Upscaling, das herstellerseitig die KI-Beschleuniger der RDNA-4-GPUs voraussetzt, mittels FP8-Emulation und VKD3D-Proton unter Linux jetzt erstmalig auch auf RDNA-3-Grafikkarten ("GFX11") lauffähig ist. Noch wird vergleichsweise viel Eigeninitiative durch Kompilieren vorausgesetzt, in überschaubarer Zeit werden aber wohl fertige Pakete erscheinen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis FSR 4 über VKD3D auch offiziell in die Proton-API implementiert und dann per RADV-Grafiktreiber und Software-Emulation respektive FP8-Emulation auch auf RDNA-3-Grafikkarten laufen wird.
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Mit einem angepassten uns selbst kompilierten Proton-Build lässt sich FSR 4 bereits jetzt unter Linux auf RDNA-3-Grafikkarten nutzen. Mittels OptiScaler-Mod lässt sich FSR 4 zudem sogar für Spiele freigeschaltet, die kein FSR 4 oder gar kein FSR unterstützen. Gaming unter Linux macht weiter ganz große Schritte.
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Das gilt aber natürlich nur für RDNA4. Unter RDNA3 muss sich das erst noch zeigen.
Dlss3 ist auch schneller als Dlss4 nur ist es hier nicht so extrem.
Du kannst mit fsr3 teils 20 fps mehr haben. Weis gerade den Titel nicht auswendig. Aber fsr4 hatte 90 fps und fsr3 110. Was auch locker bzw mehr als 10% sind.
Natürlich würde ich auch immer fsr4 nutzen darum ging es nicht. Sonder im Bezug darauf irgendwas zu emulieren was nochmal extra Leistungunseinbußen sind.
Als anderes Beispiel bringe ich mal dune awakening ins Spiel(benchmark). Meine 7800XT bringt mit fsr3 native nur 60 fps hin und mit tsr halt knapp über 100. Beides 4k max settings. Irgendwann lohnt sich ein upscaler halt nicht mehr(wobei upscaler mittlerweile zeitgleich auch aa mach und somit halt must have).... das wollte ich damit sagen, aber ob das nun der fall wird oder nicht entscheidet ihr selbst.
Ich hab kein plan von Linux und wollte es halt nur mal erwähnen.
Das gilt aber natürlich nur für RDNA4. Unter RDNA3 muss sich das erst noch zeigen.
Was genau ist die Message hier?
FSR4 sieht um Längen besser aus, als 3 und erzeugt ein ruhigeres Bild.
Jede Bildberechnung kostet Leistung. Gratis gibt's nichts.
Upscaling ist auch kein magisches Wunderwerk, dass aus dem Nichts etwas herzaubert.
Du musst immer entscheiden, welche Qualität Du für Dich noch akzeptabel findest und was du bereit bist, dafür zu opfern.
Früher hat man bei mangelnden Ressourcen alles Mögliche reduziert und abgeschaltet und ist Kompromisse mit niedriger Qualität eingegangen, für mehr Performance.
Die Geschichte der Computer-Graphik ist eine Geschichte von Tricksereien und Abstraktionen, um möglichst einfach an etwas zu kommen, dass gut genug aussieht.
Das ist bei Upscaling nicht anders. Nur sind die Kompromisse manchmal recht versteckt. Der Trick liegt darin, die Qualitätseinsparungen so kleinteilig und unauffällig zu machen, dass sie in Summe Ressourcen sparen, dem Beobachter aber nicht ins Auge stechen.