Radeon RX 7900 XT(X): Welche Vorteile bietet FSR 3.0?
Mit der Vorstellung der neuesten Grafikkarten-Generation hat Hardware-Hersteller AMD versprochen, dass es auch bei der FSR-Technologie weitergehen soll. FSR 3.0 soll jedoch erst im nächsten Jahr veröffentlicht werden. Aber was genau ist der Unterschied im Vergleich zu direkten Vorgängertechnik?
Spätestens seit Hardware-Hersteller Nvidia die ersten RTX-Grafikkarten veröffentlicht hat, ist das Thema künstliche Intelligenz und insbesondere Upsampling aus der Gaming-Welt nicht mehr wegzudenken. Während man beim "grünen" Grafikkarten-Hersteller auf das sogenannte DLSS setzt, welches mit dem Release der 4000er-GPUs nun in die dritte Runde geht, hat die "rote" Konkurrenz in Form von Hardware-Hersteller AMD ein eigenes Süppchen gekocht. Hier hört die Upsampling-Technologie auf den Namen FidelityFX Super Resolution (kurz: FSR) und erhält im nächsten Jahr ebenso den Release der dritten Iteration.
RDNA 3: Viele Details zu FSR 3.0 sind noch unklar
Für viele potenzielle Käufer stellt sich jedoch die Frage, welche Vorteile FSR 3.0 im Vergleich zur Vorgängerversion bieten wird und welche Unterschiede es allgemein gibt. Grundsätzlich verspricht AMD, dass sich die Performance gegenüber FSR 2.x deutlich verbessern soll. Dabei sollen Frameraten bis zu doppelt so hoch ausfallen, was durch die sogenannte "Fluid Motion Frames Technology" garantiert werden soll. Es wird angenommen, dass AMD wie Nvidia bei DLSS 3.0 Frame Generation betreiben wird.
Dieses Argument wird dadurch unterstützt, dass AMD erstmals KI-Einheiten auf der GPU verbaut hat. Diese könnten sich durchaus dafür eignen, Upsampling zu betreiben. Fraglich bleibt dann aber weiterhin, ob FSR 3 auch auf Grafikkarten funktioniert, die diese KI-Kerne nicht haben, was sämtliche Vorgängergenerationen von AMD ausschließen würde. Fakt ist auf jeden Fall, dass FSR 3.0 vom Spiel unterstützt werden muss, damit es genutzt werden kann.
Fraglich ist jedoch aktuell noch, wie FSR 3.0 im Vergleich zu DLSS 3.0 abschneiden wird. Bei den Vorgängertechnologien hatte Nvidia stets ein Stück die Nase vorn, auch wenn es Ausnahmen gab. Es bleibt nun abzuwarten, wie die dritten Iterationen gegeneinander abschneiden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

die FSR 3.0 unterstützen und kaufen dann.
Da hieß es einfach kommt 6-9 Monate später.
Ich glaube eher die haben Nvidias DLSS3-FG gesehen und "spontan" ein FSR3.0 einspringen lassen.
Ein Bild erneut anzuzeigen, ist nicht das was bei der Zwischenbildberechnung gemacht wird. Würde effektiv die FPS auch nicht erhöhen. Das kommt bei Adaptive Sync zum Einsatz, wenn die FPS unterhalb der unterstützen minimalen Hz-Rate des Bildschirms fällt.
Bei der Zwischenbildberechnung macht NVIDIA im Grunde nichts anders, als auch die TV-Hersteller. Sie nehmen das zuletzt angezeigte Bild, und anhand der Unterschiede mit dem nächsten Bild wird ein Zwischenbild erstellt. Dieses Zwischenbild wird dann angezeigt bevor das nächste Bild angezeigt wird.
Eine GPU muss das jedoch deutlich schneller hinbekommen, denn Filme laufen in der Regel nur mit ~24 FPS.
Wenn man die schnellste Reaktionszeit braucht/will, dann sollte man Frame Generation nicht nutzen, sondern im Zweifel die Details reduzieren.
Gerade in den FPS-Bereichen wo man am stärksten profitieren würde, steigt der Inputlag auch am stärksten.
Hat dafür aber andere Probleme, nämlich das die Vorhersage falsch sein kann. Die Auswirkung kann man schon seit Jahren bei MP-Spiele beobachten, wenn bspw. die Gegner (oder sogar man selbst) hin und her springt.
Der Client hat vorausgerechnet, bekommt dann aber Standortdaten vom Server die nicht mit dem übereinstimmt was der Client errechnet hatte --> Figur wird mit dem nächsten Bild an seinen Platz verschoben.
Das ist erst mal nur irritierend, nervig bis ärgerlich wirds wenn man deshalb den Gegner nicht getroffen hat.
Umso mehr Frames im Voraus berechnet werden, umso wahrscheinlich wird es, das man falsch liegt.
Mein Fazit dazu ist noch immer das gleiche: In SP-Spiele kann ich darauf verzichten, nervt in MP-Spiele schon genug.
Es hängt natürlich auch davon ab, was man vergleicht. Wenn man 4K60 nativ gegen 4K60 DLSS 3 Performance vergleicht, dann kann DLSS nur verlieren. Aber meist ist diese Möglichkeit nicht gegeben. Den der eigentliche Vergleich lautet dann 4K60 DLSS 3 Performace gegen1080p40 nativ und dann sieht es völlig anders aus.
Wenn die RTX 4060 wirklich nur 20% schneller, als die RTX 3060 ist, dann lautet die Wahl 720p80 nativ, 1080p40 nativ, 4K60 DLSS 2 Ultra Performance oder 4K60 DLSS 3 Performance. So wie es aussieht wird Nvidia das ganze auch so vermarkten.