PCGH-Plus Label [PLUS] Marktübersicht: Externe Festplatten ab 4 TB im Test

PCGH Plus: Externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format sind mittlerweile so günstig, dass man sich nicht mehr mit optischen Datenträgern oder 3,5-Zoll-Backsteinen quälen muss. Wir testen Laufwerke ab 4 TB. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2019.

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 Marktübersicht: Externe Festplatten ab 4 TB im Test
Quelle: Pixabay

Sicherungsspeicher

Eine Datensicherung ist wie Müll rausbringen: nervig, aber notwendig. Wir möchten sie daher so komfortabel wie möglich gestalten, am besten ganz automatisiert. Das Thema könnte ein ganzes Sonderheft füllen. Daher beschränken wir uns hier auf die Hardware-Seite, also den Sicherungsspeicher. Den großen Software-Teil der Backup-Welt reißen wir nur grob an, indem wir neben dem Festplattentest zwei denkbar unkomplizierte Sorglos-Methoden vorstellen, die außerdem Windows 10 selbst mitbringt: den Dateiversionsverlauf (File History) sowie das Systemabbild (System Image). Von Drittsoftware-Anbietern gibt es natürlich umfangreichere, noch komfortablere und vielleicht sogar verlässlichere Sicherungsmethoden. Nun möchten wir aber nicht den Rahmen sprengen, indem wir auf Unterschiede zwischen inkrementellen und differenziellen Sicherungen eingehen. Die Windows-Sicherungen sind denkbar einfach, erfordern wenig Aufwand und sind für den Privatanwender ausreichend. Letztlich ist jede Sicherungsstrategie ein Kompromiss aus Aufwand und Kosten.

Datengrab Magnetfestplatte

Nun aber zum Hardware-Teil, worum es hier ja eigentlich geht, die Festplatten. Im Prinzip ist es egal, worauf gesichert wird, solange es sich um ein anderes physisches Medium handelt. Egal ob externe oder interne Festplatte, die Cloud im Internet, Netzwerkspeicher als NAS, DVD, Blu-ray oder andere antike, exotische Medien - wichtig ist, dass wichtige Daten redundant vorhanden sind, auf welchem Medium auch immer. Optische Datenträger wie DVDs und Blu-rays sind so gut wie ausgestorben, da das Internet für Cloud-Speicher schnell genug und externe Festplatten günstig genug sind. Die Cloud ist bei schneller Internet-Anbindung eine Option, hat aber eventuell Nachteile bezüglich der Zugriffszeit, des Datenschutzes und der Kosten bei großen Datenmengen. Ein NAS als Backup-Server ist vergleichsweise teuer, wenn er nicht vom ambitionierten Heimanwender oder von einer Firma ohnehin auch anderweitig genutzt wird. Der Sweet Spot des Kompromisses für das Gros der Privatanwender ist die externe Festplatte, genauer gesagt die per USB angebundene 2,5-Zoll-HDD. Die größeren 3,5-Zoll-Schinken sind nur unwesentlich günstiger, sperriger und erfordern zusätzlichen Stromanschluss. Um sie mal eben schnell anzustecken und Daten zu sichern sind sie nichts, vielmehr eine etwas günstigere stationäre NAS-Alternative, die dann so im Gegensatz zur 2,5-Zoll-HDD permanent Strom frisst, also unnötig Kosten verursacht, während mit dauerhaftem Betrieb auch das Ausfallrisiko steigt.

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