Festplatte mit Fenster: Buffalo produziert besonderes Jubiläumsmodell

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Festplatte mit Fenster: Buffalo produziert besonderes Jubiläumsmodell
Quelle: Buffallo

Das japanische Unternehmen Buffalo hat anlässlich eines Firmenjubiläums eine neue Festplatte entwickelt, die über ein Sichtfenster verfügt. Dadurch können Nutzer der HDD beim Arbeiten zusehen. Die Beschaffung ist allerdings kompliziert.

Das japanische Unternehmen Buffalo ist auf Speicher- und Netzwerkprodukte spezialisiert und schon seit Jahrzehnten aktiv. Dieses Jahr gibt es dabei etwas Besonderes zu feiern - nämlich das 50-jährige Firmenbestehen. Und wie so oft im Hardware-Markt bringt Buffalo dafür ein passendes Jubiläumsprodukt auf den Markt: eine externe Festplatte mit Fenster. Dadurch kann der Nutzer das Innere des Geräts, also die sich drehenden Platter und die Arbeit der Leseköpfe, beobachten.

Modernere Technik, hoher Preis

Wirklich neu ist dieser Ansatz nicht. Ein ähnliches Produkt gab es etwa in Form der Western Digital Raptor X und - aus dem Hause Buffalo - mit der 1998 veröffentlichten Skeleton Hard Disk. Das nun vorgestellte Modell macht daraus keinen Hehl und entleiht sogar den Namen: Das Gerät wird als 50th Anniversary Skeleton Hard Disk vermarktet. Im Gegensatz zu älteren entsprechenden Modellen ist die Technik aber um einiges moderner, auch wenn Buffalo hier offenbar nicht an die Grenzen des Machbaren geht. Konkret soll das Modell über 4 TB Speicher verfügen und mit einer unbekannten - und damit wohl unspektakulären - Datenrate arbeiten.

Im Fokus steht stattdessen ohnehin das besagte Fenster. Laut Buffalo hat es mehrere Anläufe gebraucht, um ebendieses zu verbauen, ohne die Festplatten-Technik zu beeinträchtigen. Am Ende war aber offenbar noch immer Zeit für ein kleines Extra: Das Unternehmen hat eine eigene Anwendung namens Seekwizard entwickelt, durch die die Festplatte gezielt zu Demonstrationszwecken angesteuert werden kann. So lässt sich beispielsweise ein sequenzieller oder zufälliger Datenzugriff emulieren, der dann durch die Scheibe sichtbar ist.

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Für Lehreinrichtungen wäre das eine anschauliche Möglichkeit, um die Funktionsweise von Festplatten zu demonstrieren. Ein großer Durchbruch der Festplatte wird aber nicht erwartet. Stattdessen hat Buffalo die Jubiläumsversion nur in einer limitierten Auflage von 50 Stück produziert. Ebendiese Modelle können zwar gekauft werden, aber nicht im freien Handel. Stattdessen veranstaltet Unternehmen eine Verlosung für das Kaufrecht. Wer gewinnt, darf sich die HDD mit Sichtfenster zulegen - zum stolzen Preis von umgerechnet 610 Euro.

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Quelle: PC Games N

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latinoramon BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von massaker
        Carsten hat doch damals bei dem schnellsten Velociraptor mit 1TB gerade mal 211 MB/s gemessen, [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] - gab es überhaupt noch schnellere?🤔
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wenn ich sie finde und sie noch läuft, kann ich dir das genau sagen. Aber bin mir ziemlich sicher, dass sie über 310 hatte. Im Kopieren bzw lesen. Aber vielleicht täusche ich mich da. Ist ne Ewigkeit her. Gab glaube verschiedene Gens (Gen1. Gen2. usw). auch.
      • Von latinoramon BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von massaker
        Carsten hat doch damals bei dem schnellsten Velociraptor mit 1TB gerade mal 211 MB/s gemessen, [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] - gab es überhaupt noch schnellere?🤔
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        Wenn ich sie finde und sie noch läuft, kann ich dir das genau sagen. Aber bin mir ziemlich sicher, dass sie über 310 hatte. Im Kopieren bzw lesen. Aber vielleicht täusche ich mich da. Ist ne Ewigkeit her. Gab glaube verschiedene Gens (Gen1. Gen2. usw). auch.
      • Von massaker Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        SATA 3, dass nötig wäre um überhaupt über 300 MB/s zu kommen, gab es erst bei der Velociraptor im 2,5-Zoll-Format
        Carsten hat doch damals bei dem schnellsten Velociraptor mit 1TB gerade mal 211 MB/s gemessen, [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] - gab es überhaupt noch schnellere?🤔
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von latinoramon
        Jupp hab ich auch noch eine. Read Write, war glaube ich ca 320~380 MB/s.
        Müsste ich Mal testen ob die noch funktioniert 🙈😅 Die habe ich ungefähr 2008 gekauft.
        Die Geschwindigkeit war garnicht so hoch und bewegte sich auf dem Niveau der besten 7200rpm HDDs. In den HDDs mit 10-20.000rpm kann man nur 2,5" Platter verbauen, was wesentlich kleiner ist. Obwohl wesentlich langsamer, haben HDDs mit 3,5" Plattern somit etwa die selbe Stecke, die ihre Köpfe überfliegen.

        Der Vorteil ist, dass man durch die schnellere Umdrehungszahl der richtige Abschnitt auf der Spur schneller wieder kommt, wie man sie verpasst hat. Außerdem müssen die Schreib- Leseköpfe auf 2,5" Plattern eine wesentlich geringere Stecke zurücklegen, um vom einen Ende ans andere zu kommen. Der Nachteil ist, dass die Plattern aus Glas oder ähnlichen Materialien gefertigt werden müssen, um den Kräften stand zu halten, das macht sie prinzipiell teuer.

        Man konnte übriges auch normale HDDs, durch geschickte Partitionierung, dazu überreden, Höchstleistungen zu erbringen. Die erste 1,5TB HDD von Seagate erbrachte ähnliche Leistungen, wie eine wesentlich teurere 300GB Raptor. Dazu werden die äußersten 20% der HDD separat partitioniert. Dadurch haben die Köpfe einen extrem geringen Weg zurückzulegen und man hat die schnellsten Sektoren in einer Partition. Die mittlere Zugriffszeit entspricht so ungefähr der Raptor, wobei die Raptor bei den Extremfällen klar den Vorteil hat. Dafür hat die Seagate noch den Rest auf einer separaten Partition, auf der man Dinge, wie Filme, unter bringen kann. Natürlich kann man auch die Raptor entsprechend partitionieren, wodurch sie nochmal schneller wird, aber nur 60GB hat.

        Das Ende kam dann mit den SSDs. Zwar gab es Versuche, die schnellen HDDs als günstige Alternative zu den SSDs zu vermarkten. Aber kaum jemand wollte ein Produkt, dass die Nachteile beider Welten vereint.

        Ach ja: die Dinger waren so laut, wie sie schnell waren.

        Zitat von Hagal
        Hmm vielleicht sollten die Hersteller mal von 3.5 auf 4z gehen, dann gibt es endlich weniger Platter.
        Sehr schlechte Idee. Dazu muß man die ganze Fertigung umstellen, was extrem, teuer ist. Dann gewinnt man von 2,5" auf 4" nicht wirklich viel. Früher gab es 5,25" HDDs (z.B. die Quantum Bigfoot). Ich hab selbst noch eine Seagate Medalist hier: 47GB, 5,25" und doppelte Bauhöhe, d.h. so groß, wie 2CD ROM Laufwerke übereinander und 3Kg schwer, bei 30W Verbrauch. Auf eBay sah die kleiner aus. Zum Glück habe ich mir nicht, wie geplant, 5 Stück gekauft.

        Das größte Problem wird sein, dass man dafür die ganzen Server anpassen muß. Momentan dürften sich viele die Frage stellen, ob HDDs überhaupt noch Sinn ergeben und ob es nicht insgesamt besser ist, gleich auf SSDs zu wechseln. Mit so eine Umstelleng könnte die Frage beantwortet werden, nur nicht so, wie es die HDD Hersteller wollen.

        Zitat von Hagal
        Fakt ist, um so mehr bewegliche Bauteile umso höher die Ausfallwahrscheinlichkeit.
        Dafür ist die Serie wesentlich wichtiger. Es gibt HDDs, mit 600.000h MTBF und welche, mit 1,5 Mio h. Letztere werden besser gefertigt und sind teurer. Dann ist es auch eine gute Idee, einfach abzuwarten, ob sich eine Serie bewährt (dafür darf dann aber nichts an der HDD verändert werden).
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Zitat von ecd
        Interessant, ist bekannt welcher OEM die Festplatte herstellt?
        Schätze mal Seagate. Denke, die haben damals auch die externe 3.5 Zoll 4,3 GB Festplatte gemacht... Buffalo hat damals nur nen Acryldeckel draufgeklatscht. KA wie die die damals luftdicht bekommen haben wollen... Vlt. gibts deshalb nur 50 Stück, damit niemand auf die Idee kommt die jeden Tag fürs Backup herzunehmen?

        Wie auch immer bei ~600€ hätte ich wenigstens schwarze Kabel statt dem dem Ketchup/Mustard Gedöns erwartet.
        USB 3.0 micro B echt jetzt?! 2010 ruft an und will seinen Stecker zurück...

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Hmm vielleicht sollten die Hersteller mal von 3.5 auf 4z gehen, dann gibt es endlich weniger Platter.
        Fakt ist, um so mehr bewegliche Bauteile umso höher die Ausfallwahrscheinlichkeit.
        Ich bevorzuge selbst immer die Modelle die die höchste Kapazität in Relation zur Platteranzahl bieten.

        Soll der Korpus bei der Limited Kupfer sein? Gefällt mir mal was anderes als immer AL Guß.
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