Toshiba hält an der Festplatte fest: Neue HDDs mit bis zu 34 TB und einigen Besonderheiten
Der japanische Technologiekonzern Toshiba stellt neue 3,5-Zoll-HDDs mit Kapazitäten von bis zu 34 TB vor. Die Festplatten sind Teil der M12-Serie, arbeiten mit SMR und haben ihr Einsatzgebiet in Rechenzentren.
Speicher ist aktuell ein begehrtes und teures Gut. So sprießen in Zeiten von KI riesige Rechenzentren aus dem Boden, in denen Unmengen an Daten gespeichert werden müssen. Dieses Feld möchte der große Technologiekonzern Toshiba nicht unbeackert lassen und setzt auf die bewährte HDD, die er nun im Zuge der M12-Serie mit Kapazitäten von 30 bis 34 TByte veröffentlicht. Diese 3,5-Zoll-Nearline-HDDs sollen Hyperscalern und Anbietern von Cloud-Diensten in ihren Rechenzentren unter die Arme greifen.
M12-Serie mit SMR und einigen Besonderheiten
Im Gegensatz zu früheren HDD-Generationen wie der MG11-Serie mit CMR-Technologie setzen die neuen M12-Nearline-Festplatten wie auch schon die MA11-Serie auf die SMR-Technologie, erklärt Toshiba. Von beiden 11er-Reihen unterscheidet sich die M12-HDD aber durch eine Besonderheit: Sie soll eine Magnetscheibe mehr aufweisen und somit elf solcher im Gehäuse verbauen.
Eine weitere Änderung zeige sich im für die Platten der HDDs verwendeten Material. Statt Aluminiumsubstrat setzt Toshiba nach eigenen Angaben auf Glas, was dünnere Designs ermöglichen und die Langlebigkeit verlängern soll. Außerdem heißt es vom Unternehmen weiter: "Die Laufwerke besitzen eine Helium-Füllung und kombinieren Toshibas proprietäre Aufzeichnungstechnologie Flux Control Microwave-Assisted Magnetic Recording (FC‑MAMR) mit SMR, um Kapazitäten von 30 bis 34 TB zu erreichen."
Weitere technische Daten und Verfügbarkeit
Zu den weiteren Spezifikationen der M12-Nearline-HDDs zählt die Datentransferrate von 282 MiB/s. Des Weiteren sollen die HDDs bei 24/7-Betrieb auf ein jährliches Workload-Rating von 550 Terabyte ausgelegt sein und eine MTTF/MTBF (Mean Time to Failure/Mean Time Between Failure) von 2,5 Millionen Stunden aufweisen. Toshiba erklärt zudem, dass die Datentransferrate der M12-HDDs um etwa 8 Prozent höher gegenüber Vorgängergenerationen ausfällt, während die Leistungsaufnahme pro Terabyte um 18 Prozent niedriger ist.
Muster der M12-Serie sollen bereits jetzt ausgeliefert werden. Im dritten Quartal 2026 folgen laut Toshiba dann Muster von CMR-Varianten mit bis zu 28 TByte Kapazität. Mit Blick in die Zukunft gibt das Unternehmen an, letztlich die Kapazität von HDDs via HAMR steigern und Festplatten mit zwölf Magnetscheiben ausliefern zu wollen.
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Quelle: Toshiba

Bis dahin werden die anderen fünf HDD wohl auch gefüllt sein. Meine Kollegen freuen sich auf Plex.
Beim Ausbauen hab ich bemerkt, dass die kleinen Gummidämpfer falsch "montiert" waren und die HDD gar nicht stoßgedämpft eingebaut war - die ganzen Jahre nicht.
Mittlerweile ist alles auf einer 4 TB WD. Und eigentlich sind die 4 TB schon ziemlich überdimsioniert - belegt sind nur 210 GB. (Text Dateien, Fotos, Screenshots, ein paar Familien-Videos, und die Musiksammlung)
Als Spielegrab gibt es eine zweite 4TB, dort sind alte Spiel drauf (installiert), die aus Zeiten stammen, als es noch keine SSDs gab - die ich so gut wie nie starte.
Ich hatte schon überlegt, wie ich das irgendwann mal erweitere und mich in dem Zug mit SATA-Controllern und Steckkarten mit M.2-Slots für den PEG beschäftigt, um eventuell mehr Platten einbauen zu können, aber da der preisliche Sweetspot ja eh bei ab 20 TB pro Platte liegt, habe ich da ja auch mit meinem aktuellen Aufbau noch "etwas" Luft nach oben.