"Wendepunkt in der Speicherbranche": Seagate stellt Festplatten mit 30 TB und mehr vor
Im letzten Jahr kündigte Seagate die Einführung von Festplatten mit 30 TB und mehr im Jahr 2024 an. Nun stellte das Unternehmen die Plattform Mozaic+ vor, die die Basis der neuen Produkte bilden soll.
In den letzten Jahren sprach der Hersteller Seagate oft über die Markteinführung von HAMR-HDDs mit 30 Terabyte Gesamtkapazität und mehr. In der letzten Zeit wurde das Unternehmen jedoch konkreter. So war erst die Einführung von HDDs mit HAMR (Heat-assisted magnetic recording) und einer Gesamtkapazität von 32 Terabyte für das dritte Quartal 2023 geplant. Das Vorhaben wurde zwar auf das erste Quartal 2024 verschoben, sollte jedoch mit einem "aggressiven Ausbau" von HAMR-basierten Laufwerken einhergehen. Nun stellte Seagate seine neue Plattform Mozaic+ vor, die "eine neue Ära in der Datenspeicherbranche" einläuten soll.
Mozaic+ als Basis der neuen Exos-Produkte
Wie Seagate nun mitteilte, soll die kürzlich vorgestellte Plattform Mozaic+ als Basis der neuen Flaggschiff-Produktfamilie Exos dienen. Diese soll durch den Einsatz von HAMR (Heat-assisted magnetic recording) eine Flächendichte pro Scheibe von mehr als 3 Terabyte Speicherkapazität ermöglichen. Diese Kapazität soll dem Hersteller zufolge in den nächsten Jahren sogar auf 4 Terabyte sowie 5 Terabyte pro Scheibe erhöht werden. Damit sollen die Exos-Produkte Speicherkapazitäten von 30 Terabyte und mehr bieten und bereits in diesem Quartal an Hyperscale-Cloud-Kunden ausgeliefert werden.
"Seagate ist der weltweit einzige Festplattenhersteller, der eine Flächendichte von 3 Terabyte pro Scheibe erreicht und 5 Terabyte in Aussicht hat", so Dave Mosley, CEO von Seagate. "Da KI-Anwendungen einen hohen Bedarf an Rohdatensätzen haben, müssen viele Unternehmen zunehmend mehr Daten speichern. Um die daraus resultierenden Datenmengen zu sichern, ist die Flächendichte wichtiger denn je. Die Mozaic 3+Plattform ist dabei mehr als nur HAMR-Technologie", erklärte Mosley weiter. "Sie umfasst viele branchenweit einmalige Innovationen, die wir integriert haben, um die Flächendichte zu erhöhen."
Seagate ist nicht der einzige Hersteller, der weiter an HDDs festhält. Zuletzt äußerte sich der Senior Manager im HDD Business Development von Toshiba, Rainer Kaese, zu den Vorteilen der Festplatte. So sollen HDDs unter anderem pro Kapazität günstiger als SSDs ausfallen und könnten 40 bis 50 Terabyte an Speicher zur Verfügung stellen und dabei nicht annähernd so hohe Kosten verursachen, wie es bei SSDs der Fall wäre. Außerdem ließen sich HDDs besser recyceln als SSDs.

WD hatte ich nur mal sone olle lahme Blue iwas, aber die flog irgendwann wieder raus, nicht nur das die arschlahm war, sie war iirc auch noch mit SMR...da hätte ich manche Daten manuell schneller verschieben können pder so...^^
Samsung hielt(en) auch ewig, bis sie ausgebaut wurde(n).
Toshiba interessiert mich schlicht nicht und hab ich auch keine Erfahrungen mit.
Aber ich kann halt über Seagate echt nix schlechtes sagen, besonders eben bei den Modellen der Ironwolf Serie.
Die ein zwei Barracudas die ich mal hatte, haben aber auch nie gezickt.
Also bis auf weiteres kommen mir nur noch SG's Eisenwölfe als HDD ins System oder ggf in ein zukünftiges NAS,
denn die Synologies sind auch nur rebrandete Toshibas iirc.
Aber läuft die Platte in einem NAS oder als Server dauerhaft oder machst du einfach nie einen Neustart mit dem Rechner?
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Das ist auch keine allgemeine Aussage über deren Platten sondern nur ein persönlicher Rant.
Bei mir haben WD-Platten sich am langlebigsten erwiesen, selbst wenn sie gebraucht und "gut genutzt"
gekauft wurden. Toshiba ist mir aber auch nie kaputtgegangen, nur habe ich davon kaum welche gehabt.
Aber jetzt hast du mich daran erinnert, mal doch wieder die Smart-Werte zu überprüfen
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