Seagate Mach.2: Schnellste HDD der Welt gelistet

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Seagate Mach.2: Schnellste HDD der Welt gelistet (1)
Quelle: Seagate

Auf der offiziellen Webseite des Hardware-Herstellers Seagate ist zum ersten Mal die HDD Mach.2 Exos 2X14 gelistet, welche wohl die weltweit schnellste Festplatte darstellt. Die Transferrate beläuft sich auf 524 Megabyte pro Sekunde mit einer Kapazität von insgesamt 14 Terabyte, was durch zwei 7-Terabyte-HDDs ermöglicht wird.

Sowohl HDDs als auch SSDs werden heutzutage gerne in Kombination eingesetzt, da Erstere in der Regel mehr Kapazität zum geringen Preis und Letztere deutlich schnellere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten bieten. Hardware-Hersteller hat sich dem großen Vorteil einer SSD angenommen und versucht, eine HDD zu kreieren, die extreme Geschwindigkeiten erreichen kann. Herausgekommen ist die Mach.2 Exos 2X14, die weltweit schnellste Festplatte auf dem Markt.

Seagate: Mach.2 mit 14 Terabyte Kapazität gelistet

Die Mach.2 Exos 2X14 ist aktuell nur für ausgewählte Kunden und damit nicht auf dem breiten Markt verfügbar. Ob und wann ein Endkundenrelease erfolgen wird, steht noch in den Sternen. Die Festplatte verfügt über 14 Terabyte Speicher, was durch zwei 7-Terabyte-Festplatten realisiert wird mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 RPM und 256 Megabyte multisegmentiertem Cache. Zum Anschluss kommt ein Single-Port SAS Interface mit einer Anbindung von 12 Gigabyte pro Sekunde zum Einsatz.

Die Transferrate beläuft sich auf 524 Megabyte pro Sekunde bei 304/384 zufälligen Read/Write IOPS sowie einer durchschnittlichen Latenz von 4,16 Millisekunden. Es sollte jedoch gesagt werden, dass durchschnittliche SSDs immernoch schneller sein werden als die Mach.2 Exos 2X14.von Seagate. Der Stromverbrauch beläuft sich im Idle auf 7,2 Watt und unter starker Last auf 13,5 Watt, was im Vergleich zu gängigen HDDs deutlich höher ausfällt. Sollte die Mach.2 Exos 2X14 eines Tages auch für Endkunden erscheinen, halten wir Sie darüber auf dem Laufenden.

Quelle: Seagate

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        RAM ist aktuell doch so günstig, da sollte jeder seinen Rechner angemessen bestücken können.

        XPoint dürfte ua. im Serverbereich bei großen Datenbanken Vorteile gegenüber NAND haben.
        Für den "normalen" Privatnutzer sehe ich für XPoint aber keine Lücke die damit gestopft werden müßte.

        Ich selbst habe aktuell "nur" 16GB, bei den aktuellen Preisen könnte ich aber leicht auf 32GB aufrüsten, wenn ich davon einen realen Nutzen hätte.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        RAM ist aktuell doch so günstig, da sollte jeder seinen Rechner angemessen bestücken können.

        XPoint dürfte ua. im Serverbereich bei großen Datenbanken Vorteile gegenüber NAND haben.
        Für den "normalen" Privatnutzer sehe ich für XPoint aber keine Lücke die damit gestopft werden müßte.

        Ich selbst habe aktuell "nur" 16GB, bei den aktuellen Preisen könnte ich aber leicht auf 32GB aufrüsten, wenn ich davon einen realen Nutzen hätte.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Downsampler
        Das habe ich auch mal gedacht, daß 3D XPoint auf kurz oder lang den RAM+Massenspeicher ersetzen könnte und wir irgendwann PC´s haben werden, die nur noch den XPoint Speicher eingebaut haben. Bisher ist das wohl ein Ansatz, der nicht weiter verfolgt wird. Obwohl Intel damals in der XPoint Präsentation durchaus darauf hingewiesen hatte.
        Für RAM ist es viel zu langsam und um Flash abzulösen viel zu teuer. Man müßte eine neue Stufe, nach dem RAM einführen, in der nicht benötigte Daten abgelegt werden, das dürfte enorm viel bringen. Allerdings müßte das OS dieses Konzept unterstützen und da sieht es düster aus.

        Zitat von mgutt
        Die HDD hat zwar einen Preisvorteil, aber langsam auch ein Geschwindigkeitsproblem. Ich habe jetzt 18TB und das erste mal brauchte ein RAID Rebuild über 24 Stunden. Das wird gerade im Enterprise Bereich zu einem Problem, aber selbst ich war dadurch genervt. Das System hat dann ja auch nicht die volle Leistung. Das Problem ist also, dass eine 20TB nicht doppelt so schnell ist wie eine 10TB. 30TB würde ich mir zb niemals kaufen, wenn sich daran nichts ändert.
        Das liegt einfach daran, dass die Geschwindigkeit linear und die Kapazität Quadratisch mit der Verkleinerung der Bits ansteigt. Gegenüber meiner 10,3GB HDD, mit 10MB/sec, hat eine heutige 18TB HDD, mit 270MB/sec, zwar die 27 fache Transferrate, aber auch gut die 1700fache Kapazität, das ganze ist also um den Faktor 63 auseinandergegangen.

        Aber ersteinmal müssen die HDDs überleben und dazu braucht man ein möglichst guten €/TB Verhältnis. Das Geschwindigeitsproblem kann man dann immer noch lösen.

        Zitat von mgutt
        Und die Samsung Mach.2 macht es da genau richtig. Aber auch wieder falsch, denn ich kann keine 2 Partitionen gebrauchen. Ich brauche eine große Partition mit 500 MB/s und natürlich SATA.
        Ich verstehe sowieso nicht, warum sie das nicht intern mit RAID 0 gelöst haben.

        Zitat von mgutt
        Außerdem darf der Stromverbrauch nicht steigen. Sonst kann ich nämlich gleich auf 2x 10TB setzen.
        Wenn mn den Platz hat, dann kann man das machen. Allerdings ist in Serverzentren Platz bares Geld. Doppelt soviele HDDs bedeuten quasi zwei Rechenzentren, mit fast allen Kosten.
      • Von mgutt Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Pu244
        Der Punkt ist einfach: solange der Pro TB wesentlich unter dem der SSDs liegt, werden HDDs überleben.

        Wenn MAMR und HAMR hinbekommt, dann wird es auch nach 2030 noch HDDs geben.

        Die HDD hat zwar einen Preisvorteil, aber langsam auch ein Geschwindigkeitsproblem. Ich habe jetzt 18TB und das erste mal brauchte ein RAID Rebuild über 24 Stunden. Das wird gerade im Enterprise Bereich zu einem Problem, aber selbst ich war dadurch genervt. Das System hat dann ja auch nicht die volle Leistung. Das Problem ist also, dass eine 20TB nicht doppelt so schnell ist wie eine 10TB. 30TB würde ich mir zb niemals kaufen, wenn sich daran nichts ändert.

        Und die Samsung Mach.2 macht es da genau richtig. Aber auch wieder falsch, denn ich kann keine 2 Partitionen gebrauchen. Ich brauche eine große Partition mit 500 MB/s und natürlich SATA. Außerdem darf der Stromverbrauch nicht steigen. Sonst kann ich nämlich gleich auf 2x 10TB setzen.
      • Von TheGermanEngineer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber man kann halt nicht 128 davon in einer ein paar µm dünnen Schicht übereinander stapeln und bislang hat auch noch niemand Magnetspeicher mit mehreren Bit pro Zelle gezeigt. (Wobei ich eigentlich keinen technischen Hindernisse beim Bau einer QLC-HDD sehe.)
        Ich vermute, weil man Abseits eines Caches sehr schnell das Hauptproblem von Magnetfestplatten verschlimmert, die Schreib- und Leseleistung. Aber trotzdem ein interessanter Gedanke, der sich für sequenzielle Backup-Laufwerke vielleicht doch lohnen könnte, da der Magnetisierungszustand vom Prinzip her stabiler sein sollte als ein Ladungszustand.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Für Microcontroller wird in dem Zuge schon länger frei konfigurierbare RAM/ROM Aufteilung versprochen.
        Das erwarte ich noch deutlich eher als einer ersetzt alles im PC Bereich. Dafür hat man dort einfach zu viel Platz, so dass lieber 3-4 Technologien kombiniert werden wenn es auch nur geringste Preis- oder Leistungsvorteile verspricht.
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