Seagate: HAMR-HDD mit 32 TByte noch in diesem Jahr, 40 und 50 TByte sollen folgen
Noch in diesem Jahr plant Seagate mit der Markteinführung von HAMR-HDDs mit 32 TByte Gesamtkapazität. In den kommenden Jahren sollen dann Sprünge auf Festplatten mit 40 sowie 50 TByte folgen.
Seagate hält auch in den kommenden Jahren an Festplatten mit HAMR (Heat-assisted magnetic recording) fest. Noch für dieses Jahr verspricht der Hersteller die breitflächige Einführung eines HAMR-Produkts, welches darüber hinaus auch Seagates eigene Mach 2-Technologie nutzt, für den Enterprise-Markt mit einer Gesamtkapazität von 32 TByte und auch in den kommenden Jahren sollen weitere Produkte mit noch höheren Kapazitäten folgen.
Im dritten Quartal dieses Jahres ist mit der Markteinführung geplant. Bereits 2024 folge dann der Sprung auf 40 TByte, während die Roadmap eine längere Wartezeit bis circa 2026 für die darauffolgende Steigerung auf 50 TByte vorsieht. Das Grunddesign bleibe bei allen Kapazitäten gleich. 10 Platter und 20 Schreibköpfe stecken im Inneren der jeweiligen HAMR-Festplatten. Dass man dabei auf einem guten Weg sei, die angepeilte Kapazität von 50 TByte und mehr zu realisieren, unterstrich Seagate CFO Gianluca Romano während einer Präsentation im Rahmen der Bank of America 2023 Global Technology-Konferenz (via techpowerup.com). Dort erklärte er, dass man im hauseigenen Labor bereits fünf individuelle 5 Terabyte-Platter betreibe.
Langfristig können HAMR-Produkte preislich deutlich attraktiver gegenüber älteren Festplatten-Technologien positioniert, wenn es um Produkte mit geringerer Gesamtkapazität gehe. Mit steigender Platter-Kapazität verringert sich logischerweise auch die Anzahl der verbauten Platter insgesamt, womit beispielsweise eine 20 TByte HAMR-HDD mit 5 Platter und 10 Schreibköpfen in Wettbewerb mit einer konventionellen HDD mit 10 Plattern und 20 Schreibköpfen treten würde. Allein die Materialkosten würden somit bereits einen erheblichen Unterschied ausmachen. Komplett wolle man diese Kostenreduktion allerdings nicht an Kunden weitergeben, sondern den Spielraum auch nutzen, um die eigene Marge zu erhöhen.
Von bisheriger HDD-Technologie wird man sich bei Seagate im Bereich der Festplatten mit hoher Kapazität jedoch noch nicht gänzlich abwenden. Die Pläne des Unternehmens sehen vorerst noch die baldige Markteinführung von Produkten mit PMR und Kapazitäten von 24 sowie 28 TByte vor. Wie lange beide Produktreihen von Seagate nebeneinander weitergeführt werden sollen, bleibt zunächst noch offen.

Der Preis für SSDs hat sich in letzter Zeit halbiert, bei QLC ist man etwa bei 3:1 angekommen, was den Preis pro GB angeht. So langsam kommt man in dem Bereich, in dem die SSDs, bei Servern, einen Kostenvorteil haben und die HDDs damit beginnen auszusterben. Für Privatanwender stellt sich auch die Frage, ob man die unzuverlässigen Magnetscheiben wirklich will oder auch beim Datenarchiv auf SSDs setzt.
Wenn die HDD Hersteller noch weiterhin so herumträumen, dann können sie sich von den Herstellern von Röhrenmonitoren und -fernsehern, Plasma TVs, Diskettenlaufwerken und VHS Rekordern mal abschauen, wie man eine Industrie dicht macht.
...mal abwarten, welche Meldung Ende des Jahres erscheint warum es leider doch noch nichts wird.
a.) Mal eine Liste mit allen lustigen/interssanten/ total neben der Zeitspur erschienen Produkte erstellen lassen
(na welcher Praktikant hat Zeit bei der PCGH
b.) wie läuft das mit SSDs weiter.
Was hat der "normale Konsument" im Rechner? Industrie lassen wir wir mal aussen vor.
Gemeint ist die Menge an TB. Habe was von 0,5 TB bis 2 TB gelesen.
Selbst die kriegt man als M2 schon hinterhergeworfen.
...mal abwarten, welche Meldung Ende des Jahres erscheint warum es leider doch noch nichts wird.