Studie: Upgrade von 4K auf 8K lohnt sich für die meisten Zuseher kaum
Das Studio Warner Bros. hat eine Studie durchführen lassen, in der es um die Frage ging, ob Zuschauer den Unterschied zwischen 4K und 8K sehen und wenn ja, wie groß der Vorteil ist. Gesehen wurde der Unterschied oft nicht und wenn doch, war die Verbesserung subjektiv marginal.
Auf der CES 2020 wurde schnell klar, dass 8K das nächste große Thema der Fernsehhersteller sein soll - dabei haben sich nicht einmal die 4K- bzw. UHD-Geräte in der Fläche durchgesetzt. Doch lohnt sich das Update überhaupt? Technisch gesehen verdoppelt sich die Pixelmenge bei diesem Upgrade, aber ist der Sehgenuss deutlich verbessert? Das wollte Warner Bros. wissen und ließ eine Studie durchführen.
Man bat 139 Testpersonen in ein Labor und setzte sie vor einen UHD-OLED-Fernseher. Auf dem wurden diverse kurze Clips gezeigt, die später auch auf einem 8K-OLED-Fernseher von LG liefen. Außerdem wurden Durchgänge mit zwei Sitzabständen absolviert - 1,5 und 2,7 Meter. Das gezeigte Material war ein Mix aus 4K und 8K, markiert mit A und B - in der dritten Kontrollgruppe war das mit A und B markierte Material durchgehend mit 4K aufgelöst. Außerdem wurde das 4K-Material dem Fernseher so zugeführt, dass der nicht mit schlauen KI-Algorithmen den Inhalt hochrechnet.
Das Ergebnis ist ernüchternd, was man wohl auch erwartet hatte. Die Probanden gaben an, dass das 8K-Material nur geringfügig besser sei als das 4K-Material. Menschen mit besonders guter Sehkraft fiel das bei 1,5 Metern vor einem 88-Zoll-Gerät am ehesten auf, nur wollte auch keiner wirklich bei 88 Zoll längere Zeit so nah am Gerät sitzen. Bei 2,7 Meter aber fiel der Auflösungsunterschied nicht mehr so ins Gewicht.
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Am Ende muss man wohl zum Schluss kommen, dass der Unterschied zwischen 8K und 4K zwar auf dem Papier groß ist, den Nutzer aber subjektiv nicht mehr so sehr begeistern kann wie ein Wechsel von 720p auf 1080p oder auf 2160p. Einen ähnlichen Effekt gibt es beim Wechsel der Wiederholraten. Von 60 auf 120 oder 144 Fps merkt man noch einen deutlicheren Unterschied; auf 240 oder mehr Fps ist der zuweilen noch wahrnehmbar, aber der gefühlte Vorteil wiegt nicht mehr so schwer.
Auf PC-Monitoren könnte das Thema 8K indes ein anderes sein, da man hier zum einen sehr viel näher am Panel sitzt, auf der anderen Seite Anwendungen und Spiele von der hohen Pixeldichte profitieren. Problematisch bleibt derweil im Fernseh- wie im PC-Geschäft die Materialbeschaffung. Im TV- und Filmgeschäft wird heutzutage typischerweise mit Auflösungen zwischen 2,5K und 5K Ausgangsmaterial gearbeitet; am PC braucht man für native Beschleunigung von 3D-Sielen in 8K schon recht viel Rechenleistung, die Single-GPU-Karten im Moment nur mit deutlichen Kompromissen erreichen - etwa fehlender Detailvielfalt. Für High-End-Karten ist derzeit selbst 2160p60 eine Herausforderung.
Quelle: Techhive

Freue mich schon wenn man 4k mit 144hz auch dauerhaft mit 144fps füttern kann für Gaming.
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Spätestens mit sowas
Super 35 Sensor: 12K-Videos mit Blackmagic Ursa Mini Pro - Golem.de
würde dann auch ein 8K-Monitor interessant. Leider ist der einzig verfügbare (Dell UP3218K) eine Krückenlösung mit seinen zwei DP 1.4 Eingängen.
Fazit: Anscheindend werden größflächige TV's nicht mit Kindern auf ihre Robustheit getestet...
Das einzige mittlerweile komplett abhanden gekommene Hilfsmittel, sind vorgesetzte, dann aber meist sehr stark spiegelnde Scheiben, welche man zum Schutz davor gesetzt hatte.
Bei Notebooks ist das noch länger in Verwendung gewesen, um den Kontrast des Panels hervorzuheben.
Dieses extra konnte man auch noch selbst austauschen, wenn man ein defektes Panel ohne Beschädigungen genau an diesem Bauteil bekommen hat.
Ansonsten würde ich über Erziehung nachdenken, oder den TV so hoch anbringen, das ein sechsjähriges eigentlich schon Verstand besitzendes Kind nicht heran kommt.
Nachteil der hohen Aufhängung, man muß den Kopf heben und bekommt eventuell einen "Plameco"-Hals.
Ist bei Spielen auch nicht anders. Bei Spielen ist halt noch dazu das Problem, dass grafischer Fortschritt von Auflösung aufgefressen wird.
Wobei man natürlich bei 65 Zoll nicht 1.5m vorm Bildschirm sitzen sollte...
Interessante Aussage.
Ich sitze am Schreibtisch vor einem 43" UHD im 65-75cm Abstand und bemerke keine Pixeltreppchen, selbst wenn ich die suchen wollte bei wirklichen UHD-Inhalten.
Einzig was nervt, nicht alle Games können UHD und dann ist es schon eher mit der Treppchenbildung, aber nur wenn man es auch gezielt daruf absieht es so zu betrachten!
Als meine Tochter 2 Jahre alt war hat sie ein schweres Spielzeug-Teil gegen den TV Bildschirm geworfen und keine 2 Monate später auch gegen das dann neue TV-Gerät. Seitdem haben wir jetzt nur einen kleinen gebraucht gekauften FullHD-Fernseher... (den sie mit einer Schraube vor einiger Zeit mit etlichen Kratzern aufgebessert hat. Im Oktober wird sie sechs... jedes Mal wenn ich an ein großes Gerät denke, frage ich mich, ob es schon klug ist an so eine Anschaffung zu denken.
Fazit: Anscheindend werden größflächige TV's nicht mit Kindern auf ihre Robustheit getestet...