Für kurze Zeit zum Tiefstpreis | Neuer Mini-LED-TV mit 144 Hz ist ein OLED-TV-Schreck
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Amazon feiert gewissermaßen die Verfügbarkeit des neuen Mini-LED-TVs TCL Q7C mit einem Tiefstpreis. Dabei überzeugt der weniger als 600 Euro kostende Smart-TV als "OLED-TV-Schreck" mit 144 Hz.
Die beste Bildqualität gibt's doch nur mit einem OLED-TV. So kann man argumentieren, doch nun kommt ein Modell in den Handel, welches diese Aussage infrage stellt und das Zeug zum Preis-Leistungs-Champion hat. Die Rede ist vom Mini-LED-TV Q7C vom chinesischen Hersteller TCL. Dadurch, dass das aus Shenzhen stammende Unternehmen vom Display bis hin zum Gehäusematerial alles selbst herstellt und in die Fertigung integriert hat, lässt sich der Preis drücken. Aktuell verkauft Amazon den brandneuen TCL Q7C im befristeten Angebot zum Tiefstpreis. So lassen sich aufs neue Modell bereits ein paar hundert Euro sparen. Erste Tester bescheinigen dem Q7C das Potenzial, so manchen OLED-TV zu schlagen.
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Preis, Daten und Fakten zum Mini-LED-TV TCL Q7C
- Es gibt einen neuen "Preis-Leistungs-Champion", der OLED-TVs in den Schatten stellt, so erste Tester.
- Die Rede ist vom TCL Q7C und C7K. Hierbei kommt ein neu entwickeltes HVA-Panel mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und Quantum Dots zum Einsatz.
- So kann der Mini-LED-TV eine HDR-Helligkeit von gemessenen bis zu 2.000 cd/m² bieten und ist in Sachen Bildqualität mindestens auf Augenhöhe mit dem LG OLED B4.
- Gamer können sich über VRR mit 144 Hz und AMD Freesync Premium freuen. Zudem wird HGiG unterstützt, was bei Spielen mit erweitertem Farbraum HDR für ein besseres Bild sorgt.
- Rund um den Marktstart gibt es den Mini-LED-TV TCL Q7C im befristeten Angebot bei Amazon, wobei sich mehrere hundert Euro sparen lassen und man den Tiefstpreis zahlt. Dabei zahlt man weniger als für den LG OLED B4. Doch dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit.
Was hat der neue TCL Q7C Mini-LED-TV zu bieten?
Der chinesische Hersteller TCL bietet mit der Q7C oder C7K (die Bezeichnung fürs Modell mit der größten Bildschirmdiagonalen) genannten Baureihe einen Mittelklasse-Mini-LED-TV an. Dabei kommt ein LCD-Panel aus eigener Produktion zum Einsatz, welches mit 720 Dimming-Zonen hinterleuchtet ist. Dadurch kann der Smart-TV mit seinem AIPQ-Pro-Prozessor feinfühlig die Ausleuchtung steuern. So ergeben sich kräftige Farben und eine hohe Helligkeit, die so manchen OLED-Fernseher in den Schatten stellt. Beim verwendeten HVA-Panel handelt es sich um ein von TCL weiterentwickeltes VA-Panel mit vertikaler Anordnung der Flüssigkristalle. Im Vergleich zu IPS- oder TN-Panels fällt der Kontrast besser aus und die Farbtreue ist höher als bei TN-Panels, wenngleich nicht ganz so gut, wie bei IPS-Panels. Nachteile klassischer VA-Panels ist der eingeschränkte Blickwinkel und die langsame Reaktionszeit. Gegen diese Nachteile soll das HVA-Panel ankämpfen. Hierzu sind kondensierte Mikrolinsen verbaut, um die Bildschärfe aus verschiedenen Blickwinkeln zu gewährleisten. Mittels eines Bogenbrücken-Dimmings kann das Mini-LED-Backlight sichtbar feiner fokussieren und zugleich der Halo-Effekt, also das Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung bei dunklen Inhalten minimiert werden. Zudem nutzt HVA-Panel schmetterlingsflügelförmig aufgebaute Flüssigkristalle, um den Kontrast zu verbessern. Ergänzt wird das HVA-Panel mit der Quantum-Dot-Technologie, wobei die Extraschicht Nanopartikel, selektiv Rot oder Grün abstrahlen, während Blau über das Mini-LED-Backlight realisiert wird. So verbessert sich die Farbdarstellung im Vergleich zu Fernsehern ohne Quantum Dots.
Besser als ein LG OLED B4?
Im Test fällt auf, dass der TCL Q7C/C7K eine ordentliche Schwarzdarstellung bietet, die zwar technisch bedingt nicht an OLED-TVs herankommen kann, doch das Bild weniger aufhellt, um Details zu zeigen, wie etwa der Hisense E7NQ Pro. Die Stärke spielt der Q7K bei der HDR-Helligkeit aus. Denn es lassen sich bis zu 2.000 cd/ m² im Test messen, womit er heller als so mancher OLED-TV ist, auch wenn er nicht ans Herstellerversprechen von 2.600 cd/ m² herankommt. So wird ein OLED-ähnliches Bild bei HDR-Inhalten geboten. Insbesondere im Vergleich zu günstigen OLED-TVs, etwa einem LG OLED C3 oder LG OLED B4 kann der Mini-LED-TV TCL Q7C mit besserer HDR-Darstellung übertrumpfen. Auch bei SDR-Inhalten, wie normalem TV-Programm kann der TCL Q7C voll überzeugen mit nahezu perfekter RGB-Farbdarstellung.
Gamer können sich über Support von AMD Freesync Premium Pro freuen, sodass es neben ALLM für eine latenzfreie Übertragung auch VRR mit bis zu 144 Hz gibt. Im Test gefällt die sehr gute Reaktionszeit. Zudem stellt der Q7C Games mit HDR sehr gut dar, kommt zwar nicht an mehr als doppelt so teure Oberklasse-OLED-TVs wie den LG OLED G5 heran, doch in seiner Preisklasse werden andere smarte Fernseher sichtbar geschlagen. Hier macht es sich bezahlt, das HGiG unterstützt, sodass der TCL Q7C automatisch erkennt, wenn ein HDR-fähiges Videospiel gespielt wird. Wenn dies der Fall ist, wird HDR Tone Mapping deaktiviert und man nutzt die vom Spiel hinterlegten Bildinformationen. Damit fällt die Farbdarstellung beispielsweise in Forza Horizon 5 realistischer aus, als etwa beim Hisense E7NQ Pro ohne HGiG. Auch OLED-TVs, etwa der günstigste OLED-Fernseher LG OLED B4, werden beim Gaming vom Mini-LED-TV TCL Q7C besiegt. Als Betriebssystem läuft Google TV, wobei TCL eine eigene Oberfläche gestaltet hat. Der ARM-Chip sorgt für ein flottes Bedienen ohne Wartezeit, so erste Tester wie TecTracks HD.
In Hinblick auf das Thema Audio fällt das Fazit zweigeteilt aus. So verfügen die verbauten Lautsprecher von Bang & Olufsen über einen ordentlichen Tiefgang und es werden alle gängigen Audioformate unterstützt, einschließlich Dolby Digital und Dolby Atmos. Bei höheren Lautstärkepegeln neigt der TCL Q7C zum Verzerren und das TV-Gehäuse kann vibrieren, sodass sich ein nicht mehr ganz so schönes Klangbild ergibt. Hier ist dann doch eine externe Soundbar die bessere Option fürs Heimkino.
Neu am Markt und schon zum Tiefstpreis
Rund um den Marktstart gibt es die Mittelklasse-Baureihe Q7C von TCL bereits im befristeten Angebot bei Amazon. Dabei können Käufer von einem Rabatt von 25 Prozent auf die UVP profitieren. So kostet etwa der 55 Zoll große TCL 55Q7C nur den Tiefstpreis von 599 Euro und damit 200 Euro weniger als der reguläre Preis. Doch dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit, sodass sich Interessenten beeilen sollten.
Wer ein Bild mit einer Diagonalen von rund 165 cm wünscht, für den gibt es den Q7C auch mit 65 Zoll. Dieses Modell ist aktuell ebenfalls im Preis reduziert, wobei Amazon-Kunden 200 Euro auf den regulären Preis sparen können. So geht der TCL 65Q7C für nur den Tiefstpreis von 799 Euro über die Ladentheke. Über 1.500 Dimming-Zonen verfügt der 85 Zoll große TCL 85Q7C, den es für kurze Zeit für nur 1.699 Euro zu kaufen gibt. Nie zuvor gab es diesen QD-Mini-LED-TV mit einer Bildschirmdiagonalen von über 2,15 Metern günstiger.
Alternative: OLED-TV von LG
Im Test von Hifi.de überzeugt der LG OLED B4 als derzeit günstigster OLED-Fernseher des Herstellers mit brillanter Bildqualität und exzellenter Farbtreue - auch bei HDR-Inhalten. Trotz seiner vergleichsweise geringen Spitzenhelligkeit von 685 cd/m² im HDR-Modus liefert der Fernseher ein gestochen scharfes und farbintensives Bild. Im direkten Vergleich bleibt er jedoch deutlich dunkler als Mini-LED-Modelle wie etwa der TCL Q7C.
Dank der softwaregestützten Zwischenbildberechnung und dem leistungsstarken Alpha-8-KI-Prozessor werden schnelle Bewegungen flüssig und klar dargestellt - ideal für Sportübertragungen und Action-Szenen. Zwar lassen sich bei genauem Hinsehen minimale Artefakte erkennen, insgesamt ist die Bewegungsdarstellung jedoch sauber und überzeugend. Hierbei fällt die Zwischenbildberechnung sogar noch besser aus, als beim TCL Q7C.
Seine Stärken spielt der LG OLED B4 besonders bei HDR-Inhalten aus. Farben wirken lebendig, kontrastreich und äußerst detailreich. Lediglich bei Dolby Vision fehlt es etwas an Dynamik, da die limitierte Helligkeit die sichtbaren Unterschiede zwischen einzelnen Szenen abschwächt. Dafür kann der OLED B4 mit einem unübertroffenen Schwarzwert glänzen. Nur bei einem derartigen OLED-TV gibt es echtes Schwarz zu sehen.
Für Gamer ist der LG OLED B4 eine echte Empfehlung: Alle vier HDMI-Anschlüsse unterstützen den HDMI 2.1-Standard, sodass Gaming in 4K bei 120 Hz mit HDR problemlos möglich ist. Zusätzlich sorgt der Auto Low Latency Mode (ALLM) für eine besonders geringe Eingabeverzögerung. Die integrierten Lautsprecher liefern nur durchschnittlichen Klang und sind eher für den Alltagsgebrauch geeignet. Für das echte Heimkino-Erlebnis empfiehlt sich die Ergänzung mit einer Soundbar über HDMI eARC oder Bluetooth.
Im befristeten Angebot
Aktuell verkauft Amazon den 48 Zoll großen LG OLED48B39LA TV im befristeten Angebot für 699 Euro. Dabei kann man auf den OLED-TV mit 121 cm Bildschirmdiagonalen 10 Prozent im Vergleich zum Durchschnittspreis sparen. Die 55 Zoll messende Version LG OLED55B49LA TV kostet bei Amazon derzeit hingegen 799 Euro. Immerhin liegt man damit unterhalb des Median-Preises von 949 Euro, doch gab es den 55 Zoll LG OLED B4 kurzzeitig schon mal zum Tiefstpreis von nur 679 Euro zu kaufen.
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