Samsung stellt QD-OLED-Fernseher und Preise vor - aber es gibt Probleme
Samsung hat seine eigenen QD-OLED-Fernseher vorgestellt und nennt die Preise. Im Zuge der Verfügbarkeit von OD-OLED-Panels fällt aber ein Problem mit der Subpixelanordnung auf, die offenbar Farbsäume an Kanten verursacht, besonders bei starken Kontrasten.
Samsung hat die auf der CES bereits vermissten QD-OLED-Fernseher aus eigenem Hause vorgestellt, die auf die neuen OLED-Panels von Samsung Display setzten und bisher nur in Sony-Geräten und einem Alienware-Monitor zum Einsatz kommen. In Deutschland ab Mai werden zwei Geräte der S95B-Baureihe an den Start gehen - mit 55 und 65 Zoll. Der GQ55S95B soll um 2.000 Euro kosten, der GQ65S95B im Bereich von 2.500 bis 3.000 Euro liegen. In den USA war man konkreter: 2.399,99 und 3.499,99 US-Dollar plus VAT.
Dafür bekommt man ein 4K-UHD-Panel mit bis zu 144 Hertz und Anschlussmöglichkeiten mit HDMI 2.1. Samsung gibt für das Panel 1.500 cd/m² Spitzeinhelligkeit an; LG-Panels schaffen grob etwa die Hälfte. Angeschlossen wird alles in einem Kasten auf der Rückseite des Fernsehers, was die Wandmonatge etwas einschränkt. Die One-Connect-Box gibt es bei Samsung nur noch bei den Flaggschiffen und die QD-OLED-Reihe gilt nicht als solche; das sind weiter die QLED-Modelle mit LCD-Technik aus der QN95-Reihe.
Leider gibt es mit den Panels ein Problem: die Anordnung der Subpixel und deren Abstand. In Deutschlands griff das Thema zunächst Heise auf. Da erkannte man das Problem bereits bei einem verfügbaren Testmuster des Alienware-Monitors und nutzt die Samsung-Veranstaltung zur Nachfrage, wo die PR-Leute vor Ort letztlich nicht viel mehr tun konnten, als das Thema nicht weiter zu kommentieren.

So wie es heise dargestellt hat und wie es jetzt überall hochgekocht wird kann ich mir nicht vorstellen, dass andere Tester es einfach ignoriert haben. Die verdienen damit schließlich ihr Geld und ich glaube kaum, dass sich wirklich alle Tester haben "kaufen lassen".
Natürlich ist ausschlaggebend, was das Teil in seiner Paradedisziplin (Gaming, Media) macht. Ich hab das Geld dafür schon beiseite geschafft jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich das clever der Regierung vermittle
Und irgendwann muss halt mal ein anderer Monitor her. Aber nicht jetzt sofort. Und ich könnte vermutlich sogar mit solchen Farbsäumen leben.
Als TV hatte ich mich seinerzeit (2017) aber bewusst gegen OLED und für den Sony ZD9 entschieden. Da ist auch nicht alles super, aber das Bild war in der Gesamtheit für mich besser (Bewegung und Banding sowie die Leuchtkraft der Farben war für mich damals ausschlaggebend).
Ich sags mal so: wenn ich die einzelnen Vor- und Nachteile vor dem Kauf kenne und bewusst in Kauf nehme, dann passt das für mich. Ich ärgere mich nur maßlos, wenn mich was unerwartetes trifft.
In Spielszenen oder Filmszenen ist es aber nicht aufgefallen, wahrscheinlich weil man da nicht diese harten Kanten mit hohen Kontrasten hat. Für den Einsatz zur Wiedergabe von Filmen oder Spielen, also z.B. als TV Geräte wahrscheinlich vollkommen in Ordnung wie damals auch die ersten OLED Geräte von LG wo man im PC Modus auch Probleme hatte.
Mal gucken wie teuer der Alienware hier in Deutschland wird und wie schnell der ausverkauft ist. Selbst mit der erwähnten Schwäche bleibt der für mich interessant und bis der am 12.04. verfügbar sein soll gibt es sicherlich auch mehr Userberichte.