Rundfunkbeitrag: Erhöhung auf bis zu 25,19 Euro im Monat im Gespräch
Angeblich wollen die Öffentlich-rechtlichen Medien ab 2025 einen Rundfunkbeitrag von bis zu 25,19 Euro pro Monat einfordern. Gegenüber dem aktuellen Beitrag in Höhe von 18,36 Euro wäre das ein gigantischer Sprung.
Der Rundfunkbeitrag in Deutschland ist immer wieder ein Streitpunkt. Zuletzt blockierte beispielsweise das Bundesland Sachsen-Anhalt eine geforderte Erhöhung von 17,50 auf 18,36 Euro pro Monat, bis die Beitragserhöhung vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde. Damit müssen Haushalte seit 2021 nun die besagten 18,36 Euro für die Öffentlich-rechtlichen Medien bezahlen. Im Vergleich mit der nächsten Erhöhung könnte der letzte Sprung um 86 Cent aber fast schon lächerlich wirken.
Ein Drittel mehr
Laut einem Bericht von Business Insider (Paywall), die sich auf interne Strategiepapier der ARD beziehen, wird dort mit einer Beitragserhöhung auf bis zu 25,19 Euro pro Monat gerechnet. Dieser neue Rundfunkbeitrag soll demnach für die Jahre 2025 bis 2028 gelten und den steigenden Kostenbedarf der Öffentlich-rechtlichen Medien decken. Ein reiner Inflationsausgleich dürfte ein solcher Wert aber wohl kaum sein, schließlich wäre das eine Steigerung um stolze 37,2 Prozent.
Es bleibt abzuwarten, ob die Öffentlichen tatsächlich einen Rundfunkbeitrag von 25,19 Euro pro Monat fordern werden. Möglicherweise handelt es sich stattdessen nur um einen nur theoretisch existierenden Maximalwert, oder die von Business Insider genutzte Quelle ist fehlerbehaftet. Falls der Wert aber korrekt wäre, dürfte die Erhöhung zu deutlichen Gegenreaktionen führen. Schließlich wurde bereits beim letzten Sprung um 85 Cent massiv über die dadurch entstehende Belastung für Haushalte diskutiert. Bei einer anstehenden Erhöhung um 6,83 Euro pro Monat dürfte eine solche Diskussion erneut aufkommen und wohl noch deutlich heftiger geführt werden.
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In jedem Fall dürften die aktuellen Gerüchte über die deutliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags für die ARD zur Unzeit kommen. ARD-Vorsitzender Gniffke hat schließlich gerade erst kostspielige Pläne vorgestellt, um in Deutschland gängige Streaming-Plattformen wie Netflix zu überholen. In Kombination mit der angeblich angestrebten, deutlichen Beitragserhöhung entsteht damit einmal mehr der Eindruck, dass die Öffentlich-rechtlichen Medien deutlich zu hohe Ansprüche setzen und zulasten der Beitragszahler an ihrem eigentlichen Auftrag vorbei arbeiten.
Quelle: Business Insider via Golem

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bevor hier die große Eskalation stattfindet
Damit dort weiter Geld zum Fenster verprasst wird, der eigentliche Auftrag nicht verfolgt wird und sich Korruption und Vetternwirtschaft endlich schneller lohnen?
Würde gerne mal sehen, wie hoch die Nutzerzahlen wären, wenn die Öffis das per Subscription abbuchen, anstatt als indireke Steuer aufbürden, egal ob man den Content nutzt oder nicht.