E3 2014: Far Cry 4 angespielt - Der totale "Wahnsinn" im Himalayagebirge
In Rekordzeit präsentiert Ubisoft den vierten Teil der Far-Cry-Reihe. Nach Insel- und Afrikabesuchen verlagert sich die Action jetzt ins fiktive Land Kyrat im Himalajagebirge. Hier kommen unsere Eindrücke von Far Cry 4 auf der E3 2014.
Ubisoft erhöht die Schlagzahl: Lagen zwischen den ersten drei Far-Cry-Teilen stets vier Jahre, erscheint Far Cry 4 nur 24 Monate nach der dritten Ausgabe. Möglich ist das nur aufgrund der immens vielen Mitarbeiter von Ubisoft Montreal, die mit mehreren Teams parallel an mehreren Titeln arbeiten. Storytechnisch müssen wir in Far Cry 4 nicht mehr auf einem Inselparadies, sondern im Himalayagebirge um unser Leben kämpfen.
Ab ins Gebirge
Hauptdarsteller von Far Cry 4 ist Ajay Ghale, der unterwegs ins fiktive Land Kyrat ist. Von dort stammt nämlich seine Mutter, beziehungsweise stammte: Die Dame ist vor kurzem gestorben. Nun will Ajay ihren letzten Willen erfüllen. Sie wünschte sich, dass ihre Asche in der alten Heimat verstreut wird. Doch schon beim Grenzübergang nach Kyrat geht das Drama los, wie wir auf der Ubisoft-Pressekonferenz am Montag sehen konnten. Grenzbeamte veranstalten ein Massaker unter den Reisenden, die per Bus in das Land im Hochgebirge reisen wollen. Pagan Min, dem despotischen Herrscher des Landes, gefällt das nicht: Er wollte, dass seine Soldaten den Bus stoppen, nicht beschießen - und bestraft einen der Kämpfer höchstpersönlich mit dem Tod. Anschließend zückt er ein Smartphone, um ein Selfie mit Arjay zu machen.
Sturm auf den Außenposten
Was es mit diesem schräg-atmosphärischen Intro auf sich hat, wollte uns Ubisoft-Mitarbeiter Olivier genauso wenig verraten wie seinen Nachnamen. Er deutete nur an, dass Min Ajays Mutter gekannt hat und damit auch uns - wobei er noch relativ jung wirkt. Wir dürfen uns als Ajay jetzt daran versuchen, einen gegnerischen Außenposten zu neutralisieren. Eine Mission, die wir etwa nach dem ersten Spielfünftel zu Gesicht bekommen. Wir können sie auf drei Weisen angehen: zu Land, zu Elefant und in der Luft. Zu Land bedeutet einen Schleichangriff. Wir umrunden den Außenposten vom verschlossenen Front- zum rückseitigen Tor, denn die meterhohen Wände lassen sich nicht einfach erklettern. Und das Hintertor steht praktischerweise offen. Wir lugen hindurch: Etwa zehn Meter entfernt stehen zwei Wachen und unterhalten sich. Wir versuchen, mit einem Spring in den Außenposten und aus dem Sichtfeld der beiden zu kommen, doch die Nummer geht schief: Von Kugeln durchsiebt geht Ajay zu Boden.
Das Glück dieser Erde ...
Wir geloben Rache und probieren es mit dem Elefanten, den wir an einem nahegelegenen Teich finden und besteigen, als hätten wir unser Leben nichts anderes gemacht. Ein Sattel? Überbewertet. Mit dem Dickhäuter traben wir zum Hintereingang und auf die beiden Schergen zu, die uns eben noch umgenietet haben. Jetzt drehen wir den Spieß um. Mit einem Druck auf den rechten Stick des Gamepads schwingt der Elefant beherzt den Rüssel und haut die zwei Gauner um. Angesichts des Spektakels nehmen andere Wachen die Beine in die Hand, während andere versuchen, dem gar nicht so sanftmütigen Riesen mit Pistolen und Gewehren beizukommen. Doch Benjamin Blümchen kann einiges einstecken: Selbst ein Jeep, mit dem uns die Feinde zu rammen versuchen, wirft er um wie ein Matchbox-Auto. Von Olivier ermuntert wollen wir absteigen und zusehen, wie unser neuer Freund alleine weiter für Unruhe sorgt, doch das klappt nur halb: Flugs richten die Gegner ihre Schusswaffen auf uns - der große Graue muss ohne uns weiterkämpfen.
Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Dritter Versuch: der Gyrocopter, ein etwas windiger Ein-Mann-Hubschrauber, den wir rein zufällig in der Nähe des Außenpostens finden. Diese Fluggeräte stehen laut Olivier immer wieder in Kyrat herum und helfen uns, große Distanzen zu überwinden. Jedenfalls, bis das Gefährt auseinanderzufallen droht und wir uns deswegen rasch in Richtung Erde begeben sollten. Das Abheben klappt wunderbar, doch die Landung ... Sagen wir nur so viel: Wir kreiseln über den Dächern wie ein Luftballon, aus dem die Luft entweicht, bevor wir dann mit großer Schräglage liegenbleiben. Beim Verlassen des Gyrocopters springen wir vom Haus hinab - auf die andere Seite der Mauer, die den Stützpunkt umgibt. Wie die Nummer ausgeht, können Sie zwei Absätze weiter oben nachlesen ...
Nvidia im Himalaya
Far Cry 4 nach dieser kurzen Spielzeit beurteilen zu wollen, die aufgrund des wenig optimierten Programmcodes mit großen Ladezeiten "gesegnet" war, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch der Elefantenritt und das Fluggerät machen Laune und die Spielgeschichte sowie das Szenario sind unverbraucht und frisch. PC-Spieler freuen sich nicht nur auf das Spiel, sondern auch über die Tatsache, dass Ubisoft zusammen mit Nvidia besonders fesche Animationen und realistische Effekte in Far Cry 4 einbauen will. Dazu gehören Temporal Anti-Aliasing mit sanften Schattenwürfen, horizontbasierte Ambient Occlusion, DirectX-11-Tesselation und PhysX-Effekte.

Die Grafik und das Setting haben mich echt scharf gemacht, dass sie wieder versuchen eine Story zu erzählen zerstört für mich wiedermal alles. Teil 2 und 3 konnte ich keine drei Stunden spielen. Hab diese Drecksstory und die Unfreiheiten nicht ausgehalten.
Die sollten sich einfach auf Grafik konzentrieren und Leuten die Engine verkaufe, die wirklich was vom Gameplay verstehen.
Sieht optisch trotzdem gut aus.
Grafisch hat sich trotz Next Gen ja nicht so viel getan.
Solange das Spielprinzip wie in FC3 bleibt, wird es wohl von mir eher vermieden und evtl später mit den 10+ DLCs die kommen sollen in einem Sale geholt. Ein paar Stunden war auch FC3 interessant, nur wurde es mir halt irgendwie zu generisch (hatte das Problem schon bei vielen Open World Spielen
ICH - WILL - ES ! JETZT!
Sieht sehr sehr schick aus. Das Himalaja-Setting ist auch echt mein Ding. Love it. Grafik wie immer (für mich zumindest) Bombe. Hoffe, dass meine 770 das noch stemmt. Möchte nicht schon wieder aufrüsten.
Geh hier hin um ein Tier zu schlachten um neue Beutel etc. zu bekommen.
Geh da hin und säuber das Gebiet.
Dann geh wieder hier hin und erobere so nen Radio Turm. ( Damit du siehst wo die nächsten Tiere schlachten kannst und wo das nächste kleine Lager zum Säubern ist )
Schon merkwürdig das das manche gut gefunden haben. Anscheinend haben die ein anderes Spiel gespielt
Aber das ist bei allen Games ja so.
Ob da nun Far Cry drüber steht oder Tomb Raider oder whatever.
Viel zu leichter Einheitsbrei. Nehm das auf was blinkt, drück das was angezeigt wird, und wenn du was ab bekommst stell dich 2 Sek in die Ecke und du bist wieder fit.
Wo sind die anspruchsvollen Zeiten eines Tomb Raiders 1/2/3 geblieben ?
Kein Blinken der Gegenstände, keiner sagt dir wie du die Rätsel zu lösen hattest und wo du etwas findest und wenn du kein Medi Pac mehr hattest. Pech gehabt.