Fallout: New Vegas angespielt - Xbox-360-Version keine Chance gegen PC
Auf der Gamescom 2010 hatten wir die Möglichkeit, Fallout: New Vegas parallel auf PC und Xbox 360 zu spielen. Der PC geht als klarer Gewinner hervor - überzeugt aber stellenweise ebenfalls nicht.
Spielen, die parallel für mehrere Plattformen entstehen, haftet der Ruf an, dass die PC-Version wenig optische Vorteile bietet. Doch Fallout: New Vegas ist ein Beispiel dafür, wo es krasse optische Unterschiede zwischen PC und Konsole gibt. Die einmalige Möglichkeit, die PC- und Xbox-360-Version von Fallout: New Vegas parallel zu spielen, haben wir einen Grafikvergleich genutzt. Sollten Sie sich für das Gameplay von Fallout: New Vegas interessieren, empfehlen wir einen separaten Artikel von PC Games Hardware.
Fallout: New Vegas: PC gegen Xbox 360
Grundsätzlich nutzt das neue Fallout dieselbe Engine wie Fallout 3. Auch die Texturauflösung ist vergleichbar mit dem letzten Teil. Es gibt einige ziemlich matschige Exemplare, wo keine Normal oder Bumps Maps darüber liegen, um der Oberfläche Struktur zu verleihen. Beispiele sind die Waffen beim Zoomen oder auch einige Texturen in Häusern.
Auf der Xbox 360 hat das neue Fallout eine wesentlich realistischere Farbpalette. Der Himmel erstrahlt in sattem Blau, die typisch gelb-bräunliche Farbgebung des Spiels wird hier nicht wieder gegeben - im Gegensatz zur PC-Version. Man fühlt sich fast an den ENB Series Mod für GTA 4 oder Resident Evil 5 erinnert. Die Konsolenoptik wirkte im direkten Vergleich wesentlich farbgesättigter, Überstrahleffekte waren ausgeprägter. Das kann allerdings auch durchaus an der Abstimmung auf die in der Regel andere Gamma-Kurve von Fernsehern im Vergleich mit PC-Bildschirmen liegen. Bei der PC-Version gab es durchaus ansehnliche Motion-Blur-Effekte, beispielsweise beim Erwachen zu Spielbeginn oder bei Finish Moves - die Xbox 360 zeigte sich da etwas geizig.
Fallout: New Vegas: Flimmer-Alarm
Am drastischsten war der Qualitätsunterschied bei Objekten, die flimmeranfällig sind: Auf der Xbox 360 flimmerten Gräser und Grünzeug sehr stark. Die PC-Version bietet unter anderem Transparenz-Kantenglättung. Das funktionierte meistens sehr gut und kostet nur wenig Fps - das Bild wirkte deutlich ruhiger. Allerdings klappte die Kantenglättung nicht immer: Da die Buffer beim Herunterrechnen für die Bildausgabe nicht berücksichtigt werden, sah man Treppchen-Artefakte bei Kanten mit hohem Kontrast. Kleinvegetation (Gras, Büsche) wirkte auf der Konsole optisch wie Alpha-Testing, mit sehr harten Kanten und Kontrasten zur Umgebung - ohne weiche Überblendung.
Wir sind gespannt, wenn Fallout: New Vegas laut Amazon.de am 22.10.2010 erscheint.
Reklame: Fallout: New Vegas gibt es ebenfalls als Limited Edition für 69,99 Euro zum Vorbestellen (u. a. mit einem Kartenspiel).

Im PC hingegen war garantiert eine Grafikkarte der aktuellen HD5xxx oder GTX 4xx Series.
Der Vergleich zwischen PC und Konsole ist schon längere Zeit nicht mehr angemessen.
Doch ist er ,zumindest solange bis die Konsolen Hersteller endlich ein einsehen haben und neue Hardware auf den Markt werfen.
Das würde wenigsten nicht mehr die Grafikentwicklungen in Spielen ausbremsen. Die Dinger sind mittlerweile einfach an ihrem Maximum angekommen. Da muss was neues her....
Im PC hingegen war garantiert eine Grafikkarte der aktuellen HD5xxx oder GTX 4xx Series.
Der Vergleich zwischen PC und Konsole ist schon längere Zeit nicht mehr angemessen.
Die Spiele Entwickler sitzen ja nicht an Konsolen sondern an PC´s um die Spiele herzustellen !
Ich habe noch keine XBOX oder PS3 gesehen auf der Cinema4D oder 3ds Max läuft und sicherlich setzt sich auch kein Grafiker an eine PS3 um daran Texturen mit Photoshop oder ähnlichem zu erstellen
Deswegen werden die PC versionen immer besser aussehen als die Konsolen versionen