Epic Games Store: Spieler sollen sich die Gratisspiele holen und dann zurück zu Steam gehen

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Epic Games Store: Spieler sollen sich die Gratisspiele holen und dann zurück zu Steam gehen
Quelle: Erstellt mit ChatGPT, Epic Games, Valve

Der Epic Games Store setzt seit Jahren auf kostenlose Spiele, um Nutzer auf die Plattform zu ziehen. Interne Aussagen zeigen nun, dass viele Spieler langfristig lieber zu Steam zurückkehren.

Seit seinem Start 2018 setzt der Epic Games Store gezielt auf Gratisspiele, um neue Nutzer anzulocken und Marktanteile gegenüber Steam zu gewinnen. Tatsächlich scheint die Strategie zunächst erfolgreich: Millionen Spieler registrieren sich, und regelmäßig werden große Nutzerzahlen erreicht. Allein 2025 lag die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im Epic Games Store bei rund 78 Millionen. Zum Vergleich: Nach eigenen Angaben erreiche Valves Steam Store diese Zahlen in zwei bis drei Tagen.

Nutzer meist ohne Kaufbereitschaft

Aussagen ehemaliger Mitarbeiter von Epic Games zufolge, besuchen viele Nutzer den Store hauptsächlich wegen der Gratisaktionen und würden danach wieder zu Steam wechseln. Dieses Verhalten soll sich auch in den Umsätzen widerspiegeln. Trotz der großen Nutzerbasis lagen die Einnahmen mit Drittanbieter‑Spielen zuletzt bei etwa 400 Millionen US-Dollar, was Schätzungen zufolge deutlich schwächere Umsatzdaten im Vergleich zur Konkurrenz abbildet. Auch interne Zahlen deuten auf eine begrenzte Monetarisierung hin: Nur rund 16 bis 18 Prozent der Nutzer, die kostenlose Spiele beanspruchen, kaufen auch tatsächlich Spiele im Store. Das zeigt, dass die Strategie zwar Nutzer effektiv anzieht, diese aber nur schwer langfristig gebunden werden können.

Steam weiterhin als Marktführer

Trotzdem hält Epic Games an seinem Modell fest: Weiterhin sollen die Gratisspiele ein zentraler Bestandteil der Plattform bleiben. Die regelmäßigen Gratisaktionen sorgen immer wieder für hohe Nutzerzahlen und Sichtbarkeit, auch wenn der Epic Games Store für viele Nutzer wohl eher als Ergänzung dient. Mit einem Tagesrekord von über 42 Millionen Spielern am 22. März 2026 kann Steam die führende Rolle im PC‑Spielemarkt beibehalten.

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Quelle: Bloomberg via Techpowerup

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wolfsherz Schraubenverwechsler(in)
        Na ja, ich kann nur hoffen, dass ich das nicht durchsetzt und dass wir beiden bekannten und stabilen bleiben. Keine Lust jedes Mal immer etwas neues zu installieren. Eine Plattform reicht
      • Von Wolfsherz Schraubenverwechsler(in)
        Na ja, ich kann nur hoffen, dass ich das nicht durchsetzt und dass wir beiden bekannten und stabilen bleiben. Keine Lust jedes Mal immer etwas neues zu installieren. Eine Plattform reicht
      • Von BlackyRay Freizeitschrauber(in)
        Zitat von dw71
        Genau - Steam/Valve nimmt sich so viele Prozente, nur damit ihr Spiel auf Steam gelistet wird, dass den Herstellern viel zu wenig übrig bleibt)! Stichwort: Überleben von kleinen Gaming-Studios!

        Wenn ich ein Spiel nur auf Steam bekomme, überlege ich mir, ob ich es unbedingt will... aber ich hab auch schon Spiele auf Steam gekauft, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

        Außerdem find ich die Gratis-Spiele bei Epic toll (auch wenn in letzter Zeit viel Schrott dabei war, den ich nicht mal geschenkt möchte), daher möchte ich Epic auch etwas zurückgeben - und wenn ich Valve/Steam damit auch noch meide, umso besser!
        Ich finde den Epic Store einfach kacke. Und so lange werde ich definitiv Steam den Vorzug geben.... Mode Workshop, Spielebewertungen, Remote play und remote play together, steam input inklusive Community presets.....

        Das alles fehlt mir im Epic Store und gefühlt wurde seit Jahren nicht mehr unter der Haube vom Epic Store weiterentwickelt.....
        Zitat von Acabone1
        Das einzige Argument, warum man auf Steam & Epic was kauft, ist der Preis der Spiele und Erweiterungen. Epic hat dazu noch ein Cashback-System. Ich spekuliere, die meisten Spielekäufer nutzen Steam, weil die Spiele über Keys am Günstigsten zu kriegen sind, denn über Keys bekommst du in vielen Fällen 2-10 Spiele statt den Preisen in einem der offiziellen Shops. Sogar komplett neue Spiele gibt's als Key direkt für 10-20€ weniger.

        Mods: Der Steam Workshop ist unpraktisch und führt zumindest bei Onlinespielen in Verbindung mit Mods dazu, dass Spiele abstürzen oder nicht mit Servern verbinden, weil jeder andere Mods hat. Hier gibt es bessere Alternativen, wie Nexus, wo Mod-Entwickler für ihre Arbeit verdienen oder reine Alternativen ohne Automatisierung wie Skymod.

        Forum: Gibt's zuhauf zig Alternativen - Plätze, wo Leute, die keine Ahnung haben, Leute nach Hilfe fragen, die keine Ahnung haben. Populärste Alternative Reddit. Dass sich in eines dieser Foren mal ein richtiger Entwickler verirrt und kein PR Assistent, ist so selten wie zehnblättrige Kleeblätter. An Entwickler kommt man eher über Discord, Herstellerforen und Kontaktformulare.

        Lizenz: Hier gibt es tatsächlich nur GOG, wo man eine vollständige Lizenz mit technischem Besitz bekommt. Alles andere ist kostenpflichtiger und kontrollierter Zugang (Plattformzwang).
        Bei mir sind die wichtigsten features.
        Die erwähnten und die gute Proton Integration für das steamdeck.

        Hab mir sogar ein Spiel welches ich auch Epic hatte ein zweites Mal gekauft, weil ich die Kombination aus epicstore und ea Store für Dragon age Inquisition nicht zum laufen bekommen habe....
      • Von dw71 Freizeitschrauber(in)
        Genau - Steam/Valve nimmt sich so viele Prozente, nur damit ihr Spiel auf Steam gelistet wird, dass den Herstellern viel zu wenig übrig bleibt)! Stichwort: Überleben von kleinen Gaming-Studios!

        Wenn ich ein Spiel nur auf Steam bekomme, überlege ich mir, ob ich es unbedingt will... aber ich hab auch schon Spiele auf Steam gekauft, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

        Außerdem find ich die Gratis-Spiele bei Epic toll (auch wenn in letzter Zeit viel Schrott dabei war, den ich nicht mal geschenkt möchte), daher möchte ich Epic auch etwas zurückgeben - und wenn ich Valve/Steam damit auch noch meide, umso besser!
      • Von ameisenmann PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von dw71
        Das Problem ist, dass zB. bei meinem Gameseller die Keys zu 90% von Steam kommen.

        Ich meide Steam, wo es geht, und wenn es einen Key sowohl von Steam als auch von Epic gibt, würde ich mir bei gleichem Preis lieber den Key von Epic kaufen.

        Ich hatte beim letzten Game sogar den Keyseller angefragt, ob der Key auch für Epic verfügbar ist, was leider verneint wurde.
        warum? Geht es Dir nur um die %, die Entwickler bekommen? Was ist mit Funktionen für die Spieler und ob Epic Launcher ggf. eine chinesische Spionagesoftware ist?
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Acabone1
        Das einzige Argument, warum man auf Steam & Epic was kauft, ist der Preis der Spiele und Erweiterungen.
        Kann ich nicht bestätigen.
        Ich allein kaufe schon lieber bei GOG (DRM-frei und am ehesten noch etwas, was "Besitz" ähnelt), selbst wenn es da mehr kosten sollte.
        Als zweites bei Steam (toller Service, tolle Plattform. Viel Engagement und Support).
        Auf Epic kaufe ich aus Prinzip nicht - egal wieviel günstiger es dort sein sollte.

        Damit ist Dein Argument schon widerlegt.
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