Elex 2: Ersteinblick und Eindrücke - Wie schlägt sich der Nachfolger am Nikolaustag?
Es ist bald so weit: Mit Elex 2 liefert das durch die Gothic- und Risen-Reihe bekannte Entwicklerstudio Piranha Bytes am 01. März 2022 den Nachfolger des 2017er Fantasy-Sci-Fi-Rollenspiels. Wir konnten uns bereits vorab durch die neue Welt Magalans schlagen und wollen Ihnen unseren Eindruck ohne größere Spoiler an die Hand geben.
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Viele Fans der originalen Gothic-Titel sehnen sich auch heute noch nach den doch recht einzigartigen Spielen des deutschen Entwicklers aus dem Ruhrgebiet. Nach der Risen-Trilogie sollte die neue Franchise in eine ganz andere Richtung gehen: Sci-Fi und Fantasy. Mit den typischen Piranha-Bytes-Charakteristika bot man den Spielern in einer dystopischen Welt eine verdrehte Geschichte rund um den anfangs gefühlskalten Protagonisten Jax, dem Material Elex und den drei größeren Gemeinschaften der Menschen. Wenig überraschend knüpft Elex 2 einige Jahre später an eins der Enden des ersten Teils an.
Aus Alt mach Neu: Magalan im neuen Gewand
Der kleine Planet Magalan bleibt Dreh- und Angelpunkt der Geschichte des mysteriösen Elex, allerdings ist die Spielwelt und Ausgangssituation zwischen den Gemeinschaften nur teilweise wiederzuerkennen, vieles hat sich geändert. Die einstige Wüste Tavar, ursprüngliche Heimat der Outlaw-Banditen, wurde in den Jahren nach Elex 1 von den Berserkern erobert und durch die managetränkten Weltenherzen in ein saftig grünes Fleckchen verwandelt. Die Kleriker wurden nach einem Konflikt mit den eisigen Albs aus dem Vulkangebiet Ignadons vertrieben, während es sich die Outlaws unter neuer Führung mit einer Menge Metallschrott und Dreck im Meteoritenkrater gemütlich machten und religiöse Zerstörungsliebende aus dem Osten Einzug halten - Orte und Machtverhältnisse der Gilden wurden also völlig neu gemischt.
Klassisch Piranha Bytes ist die erreichbare Spielwelt bereits von Anfang an frei erkundbar. Innerhalb der Kartengrenze steht es dem wiederkehrenden Ex-Commander Jax frei, Ruinen zu plündern und Details zu entdecken. Kein unbedingt leichtes Unterfangen, denn durch Alien-Viecher infizierte sich unser Held Jax mit dem neuen geheimnisvolleren dunklen Elex. Geschwächt und ohne Top-Ausrüstung gilt es mal wieder, sich hochzuarbeiten und stärker zu werden, um in der Welt ohne Probleme voranzuschreiten und sich dem nahendem Unheil außerhalb Magalans rechtzeitig stellen zu können. Dabei wird einem als Spieler schnell klar: Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Besonders Tavar ist kaum wiederzuerkennen und erinnert durch die Flora und Fauna an das Gebiet der Berserker in Goliet. Alte Gebiete westlich Tavars sind durch eine künstliche Limitierung nicht mehr zu erreichen. Das bedeutet Gegenden wie Goliet, das Lager der Mitte oder die Kuppelstadt Abessa sind im zweiten Teil nicht von Jax besuchbar. Aber wo im Westen Fläche wegfällt, wird im Osten der Weg zu Neuem frei. Die Spielwelt von Elex 2 fühlt sich letztlich im Vergleich etwas kleiner an, ist allerdings durch die Dichte mit ähnlich viel, wenn nicht sogar mehr Inhalten gefüllt.
Inhalte in Hülle und Fülle
Durch die fünf beziehungsweise sechs Fraktionen ergeben sich im Verlaufe des ersten Kapitels viele Einsteiger- und Aufnahme-Quests, die es schnell ermöglichen wieder zu Kräften zu kommen. Durch aufgesammelte neue und alte Kampfgefährten sind die meisten Konfliktsituationen in den Griff zu bekommen. Die Inszenierung von Dialogen und Cutscenes unterscheidet sich im Groben und Ganzen nicht allzu sehr vom Vorgänger. Wer das doch sehr grobe Intro des ersten Teils samt Texturen, Animationen und Motiven der Charaktere kennt, hat bereits eine zutreffende Basis als Erwartungshaltung. Regie, Dialoge und Vertonung wirken oft gewöhnungsbedürftig oder schlicht unbeholfen. Subtile Raffinesse scheint leider ein eher rar gesätes Gut in der nicht gerade glaubwürdigen Welt von Magalan zu sein. Zwar folgen NPCs immer noch ihren Aufgaben dem Tag-Nacht-Rhythmus entsprechend und vergeben Quests an die Bestie von Xacor, was oft fehlt sind nicht sofort ins Gesicht springende Details und Nuancen. Fans des ersten Elex sollten sich von dieser subjektiven Einschätzung allerdings nicht sonderlich beirren lassen. Das Sequel entspricht inhaltlich und qualitativ dem Vorgänger.
Technische Revolution?
In Sachen Engine wird in Elex 2 nicht nur unter der Haube ordentlich geschraubt. Menü-Oberflächen wie das Inventar oder die Fertigkeiten wurden neu und treffender entworfen, bedürften ehrlicherweise aber noch den letzten Schliff, wenn es um Feinheiten wie schnelles und passendes Scrollen geht. Bereits getroffene Lehrer können je nach gewünschter Fertigkeit auf der Karte markiert werden. In Dialogen mit den richtigen NPCs sind, wie im Vorgänger auch, zum Erlernen von Fähigkeiten Lernpunkte und die Währung Elexit notwendig.
Eine kleine Revolution gibt es im Bereich der Lippensynchronisation, die einerseits beeindruckend passend und andererseits hölzern wirkt. Während sich der Mund samt Zunge im Mundraum entsprechend den Worten formt, bleibt der restliche Gesichtsausdruck, vor allem um die Augenpartie, in unserer Vorab-Beta-Fassung größtenteils starr und leblos, was in manchen Dialogen für eine merkwürdige Uncanny-Valley-Optik sorgen kann, wodurch die Gesichter optisch stellenweise klobiger wirken, als sie eigentlich von der Polygonanzahl sind.
In Sachen Performance wird das technische Team von Piranha Bytes ohne Zweifel die letzten Stolpersteine raus schleifen müssen. Gerade bei vielen Objekten und NPCs kommt es zu starken Frame-Einbrüchen. Angesichts des ordentlichen Gesamtzustands des Spiels, darf man durchaus optimistisch sein, dass die Leistung bis zum Release optimiert wird. Besonders interessant dürfte es Anfang März bei unseren Techniktests und der Nutzung der CPU-Kerne werden, beispielsweise bei Vierkernern wie dem Kaby Lake i7-7700K. Durch die ansehnliche maximale Sichtweite der komplexen Welt ist eine stabilere Framerate in der Release-Fassung mit mehr Kernen vorstellbar.
Quelle: PC Games Hardware
Im Fort hat sich viel getan. Die Taverne ist ein atmosphärischer Ort.
Kampfsystem- und Gameplay-Verbesserungen
Einer der häufigsten Kritikpunkte des ersten Ablegers war in erster Linie das sperrige Combi-Kampfsystem und der Schwierigkeitsgrad ganz zu Anfang. Die komplette Überarbeitung des Kampfsystems zeigt sich praktisch an jeder Stelle im positiveren Licht. Zwar wirken die Animationen immer noch vergleichsweise langsam im Vergleich zu Titeln wie Dark Souls, dennoch wirkt die etwas schnellere Kampfinteraktion letztlich interessanter und fairer. Mit geschicktem Nutzen der Invincibility-Frames beim Ausweichen lassen sich auch mit Level 1 die stärksten Gegner im Nahkampf besiegen, auch wenn zeitaufwendig durch den geringen ausgeteilten Schaden. Plötzliche Sprünge von Wildtieren lassen sich leichter vorhersehen und problemlos ausweichen. Durch Fernkampfwaffen und dem aufgewerteten Jetpack am Rücken sind auch Fluggegner kein Problem.
Quelle: PC Games Hardware
Wie Neo in Matrix neben Hochhäusern düsen? Möglich, aber notwendiger Treibstoff will gesucht oder gekauft werden. Ohne wird der Flug kurz und schmerzvoll.
Mit der neuen, schnellen Iron-Man-Flugmethode ist in Notsituationen eine Flucht jederzeit möglich, sofern genug Treibstoff vorhanden. Treibstoff ist in der Welt verteilt und sorgt beim Aufwerten am Jetpack-Tisch für einen größeren Tank. Die Flugsteuerung bedarf ein wenig Übung. Wer sich beim stylischen Fliegen doch mal mit der Höhe verschätzt, kann durch Bremsraketen dem sicheren Tod von der Bergklippe springen. Im momentanen Beta-Build ist die Kameraführung nicht ohne Konsole oder Ini-Anpassung einstellbar. Im Kampf und Flug kam es vorbildlich selten zu Kameraproblemen. Am ehesten gab es überschaubare Ecken und Kanten beim Kletter- und Rutschsystem.
Ein Einstellen von Kleinigkeiten, wie das sofortige Interagieren oder Aufsammeln statt ständiges Gedrückthalten, wäre eine schöne Ergänzung. Ähnliche Kleinigkeiten sind bereits bei der Controller-Belegung umgesetzt worden, denn es lassen sich sowohl Xbox- als auch Playstation-Tasten optisch auswählen.
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Abschließende Worte
Elex 2 ist das Paradebeispiel eines Sequels. Wer den ersten Teil lieb gewonnen hat, wird auch den zweiten mögen und die einzelnen Evolutionsschritte deutlich erkennen. Bis zum Release im März wird Piranha Bytes noch an so einigen Ecken werkeln und tüfteln müssen, vor allem bei der Performance, Animationen und Bugs. Inhaltlich ist das Spiel nicht mehr anzupassen. Zu nah der Release, zu groß der Aufwand - um die Inszenierungen, eingesprochenen Dialoge und fragwürdigen Logikketten wird man, unabhängig von der schauspielerischen Leistung, nicht mehr herumkommen. Der größere Freiraum bei den Fraktionen ist eine für Piranha Bytes frische Entscheidung und die etwas flottere Bewegung im Kampf und der Welt sorgt für eine angenehmere Spieldynamik. Elex 2 wird keine Revolution, aber die zu erwartende Evolution. Mit den circa 40 bis 75 Stunden Inhalt wird der neue Ableger der Elex-Franchise einige Spieler an den Monitor bannen können.

1. Björn hält quasi alle Posten. Vom Kreativdirektor, über Story Director bis wahrscheinlich zur Putzfrau. Zentralisierte Unternehmensstrukturen funktionieren selten. Außér bei Tesla oder Facebook.
2. Im Press Select kam irgendwann raus das Björn eigentlich gar nicht so richtig die moderne Gamingindustrie versteht. Er scheint eher so zu agieren wie ein Molyneux in den 90ern. Er ist mit Herzblut dabei, sicher, aber so richtig Ahnung von modernen Gamingstandards scheint er nicht zu haben. Merkt man ja immer bei Interface, Animationen und Steuerung. Gamestar, PCG etc. lächeln das ja immer als "ungeschliffenen Charme" weg. Ich kanns ehrlich gesagt nicht mehr sehen wenn immer noch Fehler gemacht werden, die in Gothic 1 schon genervt haben. Das Monster jetzt nicht mehr Cancelanimations haben ist nicht ernsthaft etwas womit die werben oder? Das sollte seit den Killerschweinen aus Gothic 3 eigentlich gerade bei diesem Studio klar sein
3. Als kleines Pupsstudio immer noch auf eine eigene Engine setzen......kann man machen wenn man halt nicht will das das Game gut aussieht. Siehe Giants. Gothic 1 und 2 waren Benchmarks, aber seitdem hat sich die Branche gewandelt. Mit der abartigen Kotzgrafik da oben brauchste gar nicht auflaufen. Ich seh da null Fortschritt zu Teil 1.
4. sympathische Charaktere seh ich auch wieder nicht. Namenloser Held ist nicht mehr und wir leben in ner Welt wo Pankratz Chauvinisten Charaktere es schwer haben werden. Klar rauer Charme und so. Ruhrpottambiente. Wenn Ruhrpott bedeutet das Frauen alle Riesenhupen haben und maximal als Händler herhalten, dann sorry, will ich nicht mehr. Ein Arcane zeigt wies geht. Das sind halt Dreams eines alten, kahlen, weißen Mannes. Frauen als Fckfleisch. Denke da nur an die nackte räkelnde in Gomez Schlafzimmer im alten Lager. Dafür war damals schon Geld da.
5. Ich hörs schon wieder wenn Kritik kommt: "wir sind halt nicht AAA". Jo aber ihr kostet genau so viel wie AAA. Also müsst ihr euch daran messen. Gut die deutsche Presse wirds wieder hochjubeln. 90 Prozent bei Lamestar und Lamepro sind ja gesetzt. Aber die Magazine sind eh komplett von der Industrie gekauft. Da ist die Auto Bild seriöser. Nach dem Ende von 4players gibts im deutschsprachigen raum auch kein seriöses Blatt mehr. Bei dem der Publisher nicht anruft und die Wertung bestellt.
Obwohl Gothic 2 sehr lange mein Lieblingsgame war habe ich tatsächlich mit Risen 1 vorzeitig aufgehört und bei Elex auch nach 5 Stunden "Haha ich hau dir aufs Maul" und Kackkampfsystem (nix gegen ein schweres Spiel, aber hier war das Pacing einfach der letzte Schmutz weil sich das niemand angeschaut hat. Pankratz ist sicher auch Head of Balancing.)
Also wie immer. Die Fanbois werden es kaufen. Die deutsche Presse wirds hochjubeln mit den gleichen Textbausteinen wie immer. Meta wird es bei 70 Prozent rumdümpeln wos hingehört und Pankratz wird wieder nicht kapieren das wir nicht mehr 2001 haben. Damals hatten die Leute keine Alternativen. Auch bei Risen 1 nicht. Mittlerweile hab ich alleine auf dem Pile 20 100+ Stunden RPGs zu liegen die alle besser sind als Elex.
Stil ist nun einmal streitbar. Wenn er diesen Stil für sich als richtig erachtet, warum nicht. Ich steh ebenfalls nicht auf dicke Brüste, bei Risen hat mich das jedes einzelne Mal gestört... na und? Beißt doch niemanden. Arcane finde ich beispielsweise lieblos und unangenehm vom Stil her, dennoch komme ich nicht auf die Idee das als falschen Stil darzustellen und zu behaupten dass das nicht in 2021 passt. Das sieht aus wie SC2 von 2010 auf minimalen Einstellungen, finde ich. Beruflich bin ich sehr viel im Ruhrpott und habe mit Menschen dieses Schlages zu tun und genieße das sogar. Frauenfeindlich ist da keiner wirklich. Ganz im Gegenteil. Da haben die Typen auf den Schacht einen gehörigen Respekt selbst vor der Tante in der Pommesbude, weils ohne sie nicht geht. Nur Händlerin? Hallo! Ich denke da bist du derjenige, welcher anderen Gruppen nicht genug Respekt zollt. Zudem gab es Heilerinnen, Magierinnen und Frauen in Führungspositionen in Elex, die sogar regelmäßig die Typen verdroschen haben. Nur gab es halt weniger Frauen als Typen. Das ist aber auch im Pott oft so vom Gefühl. Passt also zum Stil.
Das mit der Grafik sehe ich auch anders als du, siehe Vergleich Arcane, was wirklich mal traurig ausschaut. Das ist aber eben dem persönlichen Geschmack geschuldet. Mir gefällt die Grafik von Elex um Welten besser.
Beim Kampfsystem geb ich dir recht, das ist verbesserungswürdig, aber war mich auch latte. Für mich darfs schwer sein, dann ist es halt so. Es darf leicht sein, dann ist das halt so. Wichtig ist mir nur die Story und die Interaktion mit den Charakteren und das war gut.
Die Kosten finde ich auch nicht wirklich AAA. Willst du nur das Spiel selbst, sind 42€ deutlich unter vielen AAA Produktionen. Die CollectorsEdition ist allerdings zu teuer geraten, finde ich. 90€ Aufpreis für etwas das früher noch 20€ Aufpreis kostete? Da sage ich auch nein.
Hoffe auf eine lange Spielzeit. Bei Elex 1 hab ich lt. Steam 111 Stunden verbracht.
Also wie immer. Die Fanbois werden es kaufen. Die deutsche Presse wirds hochjubeln mit den gleichen Textbausteinen wie immer. Meta wird es bei 70 Prozent rumdümpeln wos hingehört und Pankratz wird wieder nicht kapieren das wir nicht mehr 2001 haben. Damals hatten die Leute keine Alternativen. Auch bei Risen 1 nicht. Mittlerweile hab ich alleine auf dem Pile 20 100+ Stunden RPGs zu liegen die alle besser sind als Elex.
Eins muss man Piranha Bytes dennoch lassen: Man bezahlt weniger (momentan ca. 42 Euro auf Amazon für die PC-Version) als bei größeren Produktionen und erhält ein Rundum-Spiel ohne Mikrotransaktionen, Shops und kleinen DLCs. Dass das Spiel an vielen Ecken grob kantig daherkommt, steht auf einem anderen Blatt.
1. Björn hält quasi alle Posten. Vom Kreativdirektor, über Story Director bis wahrscheinlich zur Putzfrau. Zentralisierte Unternehmensstrukturen funktionieren selten. Außér bei Tesla oder Facebook.
2. Im Press Select kam irgendwann raus das Björn eigentlich gar nicht so richtig die moderne Gamingindustrie versteht. Er scheint eher so zu agieren wie ein Molyneux in den 90ern. Er ist mit Herzblut dabei, sicher, aber so richtig Ahnung von modernen Gamingstandards scheint er nicht zu haben. Merkt man ja immer bei Interface, Animationen und Steuerung. Gamestar, PCG etc. lächeln das ja immer als "ungeschliffenen Charme" weg. Ich kanns ehrlich gesagt nicht mehr sehen wenn immer noch Fehler gemacht werden, die in Gothic 1 schon genervt haben. Das Monster jetzt nicht mehr Cancelanimations haben ist nicht ernsthaft etwas womit die werben oder? Das sollte seit den Killerschweinen aus Gothic 3 eigentlich gerade bei diesem Studio klar sein
3. Als kleines Pupsstudio immer noch auf eine eigene Engine setzen......kann man machen wenn man halt nicht will das das Game gut aussieht. Siehe Giants. Gothic 1 und 2 waren Benchmarks, aber seitdem hat sich die Branche gewandelt. Mit der abartigen Kotzgrafik da oben brauchste gar nicht auflaufen. Ich seh da null Fortschritt zu Teil 1.
4. sympathische Charaktere seh ich auch wieder nicht. Namenloser Held ist nicht mehr und wir leben in ner Welt wo Pankratz Chauvinisten Charaktere es schwer haben werden. Klar rauer Charme und so. Ruhrpottambiente. Wenn Ruhrpott bedeutet das Frauen alle Riesenhupen haben und maximal als Händler herhalten, dann sorry, will ich nicht mehr. Ein Arcane zeigt wies geht. Das sind halt Dreams eines alten, kahlen, weißen Mannes. Frauen als Fckfleisch. Denke da nur an die nackte räkelnde in Gomez Schlafzimmer im alten Lager. Dafür war damals schon Geld da.
5. Ich hörs schon wieder wenn Kritik kommt: "wir sind halt nicht AAA". Jo aber ihr kostet genau so viel wie AAA. Also müsst ihr euch daran messen. Gut die deutsche Presse wirds wieder hochjubeln. 90 Prozent bei Lamestar und Lamepro sind ja gesetzt. Aber die Magazine sind eh komplett von der Industrie gekauft. Da ist die Auto Bild seriöser. Nach dem Ende von 4players gibts im deutschsprachigen raum auch kein seriöses Blatt mehr. Bei dem der Publisher nicht anruft und die Wertung bestellt.
Obwohl Gothic 2 sehr lange mein Lieblingsgame war habe ich tatsächlich mit Risen 1 vorzeitig aufgehört und bei Elex auch nach 5 Stunden "Haha ich hau dir aufs Maul" und Kackkampfsystem (nix gegen ein schweres Spiel, aber hier war das Pacing einfach der letzte Schmutz weil sich das niemand angeschaut hat. Pankratz ist sicher auch Head of Balancing.)
Also wie immer. Die Fanbois werden es kaufen. Die deutsche Presse wirds hochjubeln mit den gleichen Textbausteinen wie immer. Meta wird es bei 70 Prozent rumdümpeln wos hingehört und Pankratz wird wieder nicht kapieren das wir nicht mehr 2001 haben. Damals hatten die Leute keine Alternativen. Auch bei Risen 1 nicht. Mittlerweile hab ich alleine auf dem Pile 20 100+ Stunden RPGs zu liegen die alle besser sind als Elex.
Hoffe auf eine lange Spielzeit. Bei Elex 1 hab ich lt. Steam 111 Stunden verbracht.