Test: Microsoft Xbox 360 Controller Wireless
Quelle: Microsoft
Die Wireless-Edition des Xbox 360 Controllers (PC) von Microsoft liegt sehr gut in der Hand. Der linke analoge Stick befindet sich relativ weit vorne, etwas zurückgesetzt dahinter befindet sich das Steuerkreuz - beide Bedienelemente sind sehr gut positioniert. Der rechte analoge Stick liegt etwa auf Höhe des Steuerkreuzes. Die vier Eingabetasten besitzen einen guten Druckpunkt, die Knöpfe könnten allerdings etwas größer sein. Zwei Schultertasten und zwei analoge Schubtrigger runden den positiven Gesamteindruck des Pads ab.
Im Gegensatz zur kabelgebundenen Variante des Controllers ist die Wireless-Edition mit 256 Gramm etwas schwerer, da für den Betrieb Batterien benötigt werden. Das Gewicht ist allerdings gut ausbalanciert und auch nach langen Zocksessions werden die Hände nicht übermäßig belastet. Ideal für Rennspiele: Der Controller besitzt fünf analoge Achsen. So können Sie immer dosiert lenken, so wie Gas und Bremse betätigen. Unser Tipp Legen Sie Gas und Bremse auf zwei verschiedene Achsen, da Sie so in Rallyspielen mit "Linksbremsen" bessere Ergebnisse erzielen.
In der Praxis verhält sich das Eingabegerät Problemlos, der Controller wird nach dem Einschalten sofort erkannt und muss nicht kalibriert werden. Bei Probespielen mit Fifa 2006, PES 2006 und GTR 2 gab es keine Inkompatibilitäten. Alle Eingaben werden zügig und ohne erkennbare Latenz umgesetzt. Etwas störend ist die fehlende Gummierung, allerdings liegt das Pad so gut in der Hand, dass die Handhabung nicht leidet. Das Gamepad kostet momentan ca. 30 Euro.
