Razer Imperator: Neuauflage mit neuen 4G-Dual-Sensor im Hands-on-Test

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Test Frank Stöwer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wie die Razer Mamba ist auch die Razer Imperator mit der neuen, als 6400 DPI 4G-Dual-Sensor bezeichneten Laser- und Infrarot-Sensor-Kombination bestückt. Dazu spendiert Razer der Imperator noch gummierte Seitenteile. Ob diese Neuerungen sinnvoll sind, zeigt unser Praxistest mit der Razer Imperator

An der Ergonomie der Razer Imperator gab es schon beim Test der Ur-Version (Note: 1,55) so gut wie nichts auszusetzen. Bei der Neuauflage sorgen die gummierten Ablagen für den Daumen sowie den Ringfinger für eine Verbesserung, da sie die Neuauflage griffiger machen. Ein weiteres nützliches Extra der von der Größe her kompakten, aber auch für Spieler mit größeren Händen nicht zu klein geratenen Razer Imperator bleiben die in ihrer Position per Schieberegler unterhalb der Maus verstellbaren Seitentasten. Deren Druckpunkt ist angenehm leichtgängig, aber direkt, und steht dem razer-typischen knackigen Druckpunkt der beiden Haupttasten in nichts nach. Ein weiterer Pluspunkt ist das blau beleuchtete, gummierte und mit einer optimalen Rasterung versehenen Mausrad. Wie bei der alten Razer Imperator ist auch bei der Neuauflage die hintere der beiden Dpi-Tasten nicht so gut zu erreichen, mehr haben wir aber auch hier nicht zu bemängeln.

Die wichtigste Aufwertung jedoch erfährt die Razer Imperator durch den neuen 4G Dual Sensor. Razer verspricht, dass es die innovative Kombination aus Laser und Infrarotsensor ermögliche, die Maus für alle Oberflächen präzise zu kalibrieren sowie den sogenannten Lift-Off-Abstand anzupassen. Und der Spezialist für Eingabegeräte hält sein Versprechen, das macht unser Praxistest deutlich. Selbst mit der maximalen Abtastrate von 6.400 bleibt die neue Imperator noch kontrollierbar und setzt extrem schnelle Richtungswechsel ohne Aussetzer um. Im Gegenzug macht sich die Modifikationsmöglichkeit der Lift-Off-Distanz per Treiber beim Low-Sense-Einsatz (im Test: 800 Dpi) sehr positiv bemerkbar. Gerade bei einer manuell auf ein Mindestmaß einstellte Lift-Off-Distanz verreißt der Mauscursor keinen Millimeter, selbst wenn man die Maus nur einen Tick anhebt und sie dann wieder absetzt. Das wird alle Spieler freuen, die beispielweise bei Shootern für ein genaueres Zielen die Abtastrate deutlich verringern.

Fazit: Razer Imperator
Die technische Frischzellenkur aber auch die Änderungen am Gehäuse der Imperator haben der Maus keinesfalls geschadet. Vor allem die Performance des neuen 4G-Dual-Sensors ist schon beeindruckend - keine andere Maus lässt sich mit einer ungewöhnlich hohen Abtastrate von 6.400 so sicher und präzise bewegen und gleichzeitig für den Low-Sense-Betrieb so genau kalibrieren. Mit der neuen Imperator zieht Razer sowohl bei der Ergonomie als auch der Leistung mit der Roccat Kone [+] gleich. Einziger Wermutstropfen: Razer lässt sich die Aufrüstung der Imperator mit einem gewissen Aufpreis bezahlen - die alte Imperator ist mittlerweile für 50,- Euro im PCGH-Preisvergleich gelistet. Der Kaufpreis von 80 Euro (Straßenpreis vermutlich darunter) geht in Anbetracht der Leistung aber in Ordnung. Noch ist die neue Imperator nicht im Preisvergleich gelistet.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von nuclear PC-Selbstbauer(in)
        Ich wollte erst kürzlich von ner Diamondback auf ne Roccat kova umsteigen. Hab sie angesteckt und gleich wieder zurückgeschickt.
        Der Zeiger ist egal, auf welcher unterlage (Holztisch, Billig Mauspad, Pappe...) nur rumgesprungen. Genau war er auch nicht. Meine 8 jahre alte Diamondback war präziser und kam mit wirklich jeder Unterlage klar.
        Jetzt hab ich ne Deathadder gekauft. Eine bessere Genauigkeit kam dabei komischerweise auch nicht raus, und auf dem Holztisch war sie zwar Nutzbar, aber ist trotzdem auch ab und an gesprungen oder gezittert. Mit Pad gehts.
        Irgendwas machen die Hersteller mit den Sensoren was falsch... Das komische ist ja, dass bei beiden Mäusen in Tests keine Rede von Unterlagsproblemen ist.
      • Von nuclear PC-Selbstbauer(in)
        Ich wollte erst kürzlich von ner Diamondback auf ne Roccat kova umsteigen. Hab sie angesteckt und gleich wieder zurückgeschickt.
        Der Zeiger ist egal, auf welcher unterlage (Holztisch, Billig Mauspad, Pappe...) nur rumgesprungen. Genau war er auch nicht. Meine 8 jahre alte Diamondback war präziser und kam mit wirklich jeder Unterlage klar.
        Jetzt hab ich ne Deathadder gekauft. Eine bessere Genauigkeit kam dabei komischerweise auch nicht raus, und auf dem Holztisch war sie zwar Nutzbar, aber ist trotzdem auch ab und an gesprungen oder gezittert. Mit Pad gehts.
        Irgendwas machen die Hersteller mit den Sensoren was falsch... Das komische ist ja, dass bei beiden Mäusen in Tests keine Rede von Unterlagsproblemen ist.
      • Von altazoggy Komplett-PC-Aufrüster(in)
        1. Gewicht??
        2. für große/kleine Hände geeignet?
      • Von DeviousRay Komplett-PC-Käufer(in)
        Meinen Razer Imperator habe ich nach 2 Monaten in die Tonne werfen können. Der Zeiger fing an zu "stottern" oder reagierte mit paar Sekunden Verspätung - unabhängig von der Auslastung von CPU/GPU/RAM. Habe auch an anderen PCs das gleiche Problem gehabt, nur da nach 4-5 Tagen schon.

        Nur Schade dass mir Arlt die Maus nicht zurücknehmen wollte, da sie auf Anhieb keinen Fehler feststellen konnten. GROSSES LOB ARLT - IHR SEIT SUPER! (Ironie)

        Mal abwarten, ob auch bei dem dieses seltene Problem auftaucht.

        Grüße
        DeviousRay
      • Von sentinel1 Software-Overclocker(in)
        Also meine Razor Deathadder hat kein 'quietschendes Mausrad'

        Und ich glaube ich muss mir die Imperator kaufen
      • Von Gnome BIOS-Overclocker(in)
        Die Imperator ist ne gute Maus, aber mal sehn, ob diese hier wieder mit quietschenden Mausrädern auf den Markt kommt. Sowas kommt ja neuerdings bei den meisten Mausherstellern vor.
      Direkt zum Diskussionsende
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