Microsoft Sidewinder X3: Test der Einsteiger-Maus
Die neue Microsoft-Maus Sidewinder X3 ist zwar noch nicht im Handel erhältlich, aber bereits im PCGH-Testlabor eingetroffen. PC Games Hardware macht den Test der Einsteiger-Maus.
Abseits der High-End-Eingabegeräte nennen die meisten PCGH-Leser immer noch die MX518 von Logitech, wenn es um Mäuse geht, die sowohl für Spiele, als auch für die tägliche Arbeit taugen und ein Preisniveau von 30 Euro nicht übersteigen. Eben dieses Segment scheint Microsoft mit der Sidewinder X3 anzupeilen.
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Microsoft Sidewinder X3 (1)
Sidewinder X3 im Test: Leistungsdaten und Ausstattung
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Microsoft Sidewinder X3 (5)
Die unverbindliche Preisempfehlung der Microsoft Sidewinder X3 liegt bei 40 Euro. Erfahrungsgemäß sollte sich dieser Preis aber in den ersten Wochen nach Verfügbarkeit auf einem etwas niedrigeren Niveau einpendeln. PC Games Hardware rechnet mit einem Preis um 30 Euro. Aktuell steht die Maus beispielsweise bei Amazon schon mit 32,50 Euro zu Buche.
Positiv fallen die Leistungsdaten der X3 auf. Trotz des nur mit 2.000 Dpi auflösenden Sensors erwies sich die Maus als nahezu latenzfrei und damit absolut spieletauglich. Die Genauigkeit lässt sich in drei Stufen on-the-fly per Tastendruck verändern. Ebenso gelungen sind die Druckpunkte der Haupt- und Sondertasten. Diese sind klar definiert, könnten allerdings etwas leiser sein. Als eher zweifelhaft sehen wir die auf der Verpackung beworbene Versenkung der Sondertasten der X3 an: Durch diese Maßnahme fällt die intuitive Bedienung derselben schwer, sodass wir leider gezwungen waren, eine Abwertung im Bereich der Ergonomie vorzunehmen. Das sehr leichtgängige Scrollrad besitzt einen leichten Leerlauf, jedoch ebenso wie die Tasten einen kurzen und prägnanten Druckpunkt. Ebenfalls positiv sind die großflächigen Gleitfüße, die eine relativ gute Lauffreiheit auf gängigen Mauspads ermöglichen.
Im direkten Vergleich zur MX518 weist die Sidewinder X3 einige Schwächen auf: So ist beispielsweise die linke Sondertaste für Nutzer mit kleinen bis normal großen Händen schwer zu erreichen und die rechte Sondertaste nur mittels des Ringfingers zu bedienen. Im Zusammenspiel mit der nicht so robusten Verarbeitung, wie sie beispielsweise die MX518 aufweist, dürfte die Microsoft-Maus daher nicht alle potenzielle Käufer zufriedenstellen.
Sidewinder X3 im Test: Software
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Microsoft Sidewinder X3: Die Intellipoint Software
Auch bei der Programmoberfläche verlässt sich Microsoft mit der Intellipoint-Software in der Version 6.1 auf erprobte Standards, spendiert den Treibern jedoch im Gegensatz zu älteren Versionen einen Editor, mit dem Sie die Tasten der Maus mit selbstdefinierten Macros belegen können. Dies klappte im Praxiseinsatz ohne Probleme, das Auffinden der Funktion könnte aber eine Spur eingängiger gestaltet werden. Von der Möglichkeit, die Sensorempfindlichkeit der Sidewinder X3 im Treiber zu regeln, sollten Sie unbedingt Gebrauch machen. Die Werkseinstellungen erwiesen sich in unserem Praxistest leider als weniger gut gelungen.
Sidewinder X3 im Test: Fazit
Die Sidewinder X3 von Microsoft hat durchaus ihre Vorzüge, betrachtet man die reinen Leistungsdaten. Spieletauglich ist die Einsteiger-Maus allemal. Zudem ist sie - im Gegensatz zur Logitech MX518 - sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet. Kritik müssen wir jedoch an der Ergonomie üben: Insbesondere im Bereich der Seitentasten wurde nach unserem Ermessen eher am Anwender vorbei entwickelt und die X3-Maus ist für PC-Benutzer mit großen Händen zu klein. Sollte sich der Preis des Microsoft-Neulings jedoch unter das Niveau der Konkurrenz einpendeln, können insbesondere Linkshänder zuschlagen.
Positiv:
- Niedrige Latenz, gute Gleiteigenschaften
- Vergleichsweise niedriger Preis
- Für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet
Negativ:
- Ergonomie der Seitentasten gewöhnungsbedürftig
- Verarbeitung wirkt nicht besonders robust
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Detaillierte Informationen zur Microsoft Sidewinder X3:
| Produktname | Sidewinder X3 |
|---|---|
| Hersteller/Webseite | Microsoft (www.microsoft.de) |
| Preis/Preis-Leistung | ca. 40 Euro/Befriedigend |
| Bauart/Anschluss | Kabelmaus, USB |
| Ausstattung: | 2,67 |
| Abtastung | Laser |
| Anzahl Tasten* | 5 Tasten |
| Max. Auflösung | 2.000 Dpi |
| Kabellänge | 198 cm |
| Sonderausstattung | Dpi-Umschaltung, Macros |
| Eigenschaften: | 2,38 |
| Geeignet für | Rechts- Linkshänder |
| Gewicht | 90 Gramm |
| Ergonomie | Ausreichend |
| Tastendruckpunkte | Gut |
| Verarbeitung/Software | Befriedigend/Gut |
| Leistung: | 1,9 |
| Pad-Kompatibilität | Sehr gut |
| Präzision/Gleiteigenschaften | Gut/Gut |
| Anspruchsverhalten (Latenz) | Sehr gut |
| Gesamtnote: | 2,15 |


Man sollte lieber erwähnen, dass der Sensor nicht wirklich Low-Sense tauglich ist.
Etwas sehr subjektives wie die Ergonomie hat imho in der Gesamt-Bewertung nicht verloren.
Die Kritik, dass nur die Daumenseitige Sondertaste (halbwegs) gut bedienbar ist kann ich auch nicht verstehen, das ist eben bei symetrischen Mäusen so und auch nicht anders gedacht.
Zur Maus selbst:
Da bringt MS endlich mal eine leichte, simple Maus (quasi den Nachfolger der sehr beleibten IMO 1.1) und dann verbocken sie es:
- Wieso auf den alten ADNS-6010 Sensor (CH, G5, Habu, etc.) setzen, welcher einfach nicht Low-Sense tauglich ist und die Maus für die meisten IMO 1.1 Nutzer disqualifiziert.
Wenn schon nicht BlueTrack dann wenigstens einen aktuellen Laser-Sensor.
- Wieso so kleine versenkte Seitentasten
- Eine 2 Sondertaste pro Seite hätte auch nicht geschadet, lieber 2 selbst wenn nur eine bequem zu nutzen ist als nur eine. Wäre auf jeden Fall wesentlich sinnvoller als 3 DPI-Tasten hinter dem Mausrad (eine würde im Prinzip reichen).
Ich bin zwar keiner, aber als solcher hat man ja nicht DIE Auawahl. Da sieht die X3 dann schon sehr interessant aus. Allerdings gibts in dem Segment dann noch Konkurrenz von der Diamondback 3G, die auch nicht ohne ist.
Als Rechtshänder hat man ja zum Glück die freie Auswahl