Tauchboot Titan: Klage deutet Mitschuld eines Logitech-Controllers am tragischen U-Boot-Unglück an
Ein preiswerter Gamecontroller von Logitech könnte zu dem tragischen Implosionsunfall des U-Boots Titan beigetragen haben, wie in einer Klage behauptet wird. Mit dem Logitech-Controller wurde das Tauchboot gesteuert.
Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich wirkt, werden Spielcontroller häufig beim Militär und in der Raumfahrt eingesetzt, denn viele Menschen sind mit Controllern vertraut. Doch im Rahmen des tragischen Unfalls des U-Boots Titan, das auf einer Besichtigungsfahrt zum Wrack der Titanic im vergangenen Jahr implodierte und so das Leben der gesamten fünfköpfigen Besatzung forderte, könnte der Logitech-F710-Gamecontroller Mitschuld getragen haben. Dieser preisgünstige Controller war die einzige Möglichkeit, das Tauchboot Titan zu steuern.
"Wir steuern das Ganze mit diesem Gamecontroller."
Die Firma OceanGate nutzte das U-Boot Titan für Besichtigungsfahrten zum Titanic-Wrack, doch am 18. Juni 2023 implodierte das Tauchboot und alle fünf Menschen an Bord, darunter auch OceanGate-Chef Stockton Rush und Mitarbeiter Paul-Henri Nargeolet starben bei diesem tragischen Vorfall. In einem Interview im Jahr 2022 präsentierte Stockton Rush den Logitech-Wireless-F710-Controller, dessen Analog-Sticks mit Erweiterungen aus dem 3D-Drucker angepasst wurden. Der OceanGate-CEO hält den Logitech-Controller im Interview in die Kamera und erklärt: "Wir steuern das Ganze mit diesem Gamecontroller".
Dieser Logitech-Controller soll nun aber eine der Ursachen für die Implosion des U-Boots Titan gewesen sein, wie eine Klage im Namen des verstorbenen Paul-Henri Louis Emile Nargeolet behauptet. Denn der OceanGate-Chef ignorierte mehrfach Hinweise auf massive Sicherheitsmängel des Tauchbootes Titan, in dem Interview aus dem Jahr 2022 sagte er sogar: "Ab einem gewissen Punkt ist Sicherheit einfach nur noch Verschwendung".
Neben dem Logitech-F710-Controller als einzige Steuerungsmöglichkeit der Titan gab es zudem nur ein kleines Plexiglasfenster im Tauchboot, das für den Druck in 3.800 Metern Tiefe, wo die Titanic liegt, gar nicht zugelassen war. Wer mit OceanGates Titan eine Besichtigungstour zur Titanic machen wollte, musste sogar eine Verzichtserklärung unterschreiben, dass die Teilnahme zum Tode führen könnte. Die Anklage lautet unter anderem auf fahrlässige Tötung, Fahrlässigkeit und Betrieb eines seeuntüchtigen Schiffes.
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Quelle: Tom's Hardware, CBS Sunday Morning (Youtube), Heise

Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Schon im nächsten Satz widerspricht sich das Ganze.
Wenn ich meinen Tesla mit einem Game-Controller gegen eine Wand fahre, ist sicher nicht der Controller schuld.
Das U-Boot war einfach billig und unprofessionell zusammengeschustert worden. Der Typ ignorierte alle Warnungen. Da war doch die Katastrophe schon vorprogrammiert. Ich schaute eine Doku darüber und musste mir mehrmals heftig gegen die Stirn klatschen. Da kannst du dir auch gleich ein U-Boot bei Wish bestellen.