Liquid Keyboard: Virtuelle Tastatur als Prototyp in einem iPad, Release 2012

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Forscher der University of Technology in Sydney stellen mit Liquid Keyboard eine virtuelle Tastatur vor, welche die Positionierung einzelner oder mehrerer Tasten per Berührung erlaubt und somit schnelleres sowie fehlerfreies Tippen auf einem Touchscreen ermöglichen soll. Derzeit treibt man die Kommerzialisierung voran.

Entwickelt von Forschern an der Technischen Universität von Sydney soll das Liquid Keyboard gegenüber den sonstigen virtuellen Vertretern dieser Eingabemethode einen deutlichen Mehrwert bieten: Die Tasten respektive Tastenblöcke passen sich unter der Berührung des Anwenders an dessen Finger an und lassen sich frei positionieren. "Schwierig ist für viele Nutzer, die Finger über der Tastatur zu halten, ohne Tasten zu aktivieren. Das senkt die Tippgeschwindigkeit und sorgt für Fehler", heißt es aus Down Under.

Die Technologie ist eine Idee der in Deutschland geborenen und in Sydney forschenden Computersystemexperten Christian Sax und Hannes Lau (University of Technology Sydney). Ein derzeitiger Prototyp wird von den Forschern auf einem iPad genutzt. Die Vorteile liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Durch die Anpassung sollte ein schnelleres und fehlerfreies Tippen möglich sein. Dadurch soll auch ohne den Blick auf die Tastatur das sonst bei Touchscreens im Vergleich zu einer echten Tastatur eher schwer zu handhabende Zehnfingersystem nutzbar sein.

"Wir sehen definitv ein riesiges Marktpotenzial für unser Produkt", sagt Sax. "Wer heute ein Touchpad möchte, wird nicht mehr lange auf ein Gerät mit einer intelligenten Steuerung warten müssen."

Eine öffentlich zugängliche Version der Software-Lösung ist nicht verfügbar, zumal derzeit noch mit einem Partnerunternehmen an der Kommerzialisierung des Produkts gearbeitet wird. Da die Patentanmeldung auf den Weg gebracht wurde, suchen die Erfinder nun Partner, die die nächste Generation berührungsempfindlicher Touchscreens entwickeln. Das LK wird noch in diesem Jahr bereit für den Massenmarkt sein und kann dann mit allen Features von den Partnern verwendet werden. Veranschaulicht wird die Nutzung und deren Vorteile in einem Video, das Sie im Anschluss an den Artikel finden.

Quelle: liquidkeyboard.org

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Ich weiß ja nicht, wie andere das sehen.
        Aber ich persönlich sehe auch ganz gerne, was ich da tippe und irgendwie scheinen diese Entwickler das Feature "verbleibender Platz zur Textanziege" ein bißchen aus den Augen verloren zu haben.

        @Abductee:
        Es gab vor ein paar Jahren mal eine Firma, die ein System aus frei auf einer Fläche platzierbaren Tastenmodulen angeboten. Also ebenfall beliebiges Layout, aber normales Tippgefühl. Konnte sich nicht iwrklich durchsetzen
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Ich weiß ja nicht, wie andere das sehen.
        Aber ich persönlich sehe auch ganz gerne, was ich da tippe und irgendwie scheinen diese Entwickler das Feature "verbleibender Platz zur Textanziege" ein bißchen aus den Augen verloren zu haben.

        @Abductee:
        Es gab vor ein paar Jahren mal eine Firma, die ein System aus frei auf einer Fläche platzierbaren Tastenmodulen angeboten. Also ebenfall beliebiges Layout, aber normales Tippgefühl. Konnte sich nicht iwrklich durchsetzen
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        das schaut von der ergonomie ja richtig gut aus.
        schade das es ohne das haptische feedback einfach nicht das selbe ist.
      • Von dj*viper BIOS-Overclocker(in)
        wenn das mal keine nerd-tastatur ist XD
        nee lass mal stecken, ich will die tasten spüren!
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